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Ethik der Macht: Sozialwissenschaftliche und theologische Aspekte

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
1994
ISBN
9783428481453, 9783428081455
DOI
10.3790/978-3-428-48145-3
Language
german
Format
PDF
Filesize
10 MB (10481992 bytes)
Series
Sozialwissenschaftliche Schriften; 29
Edition
1
Pages
113\113
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 04:02:32

Description

Am Anfang der Untersuchung geht es um den Begriffsinhalt von Macht. Die von Max Weber vorgelegte Definition bildet für viele sozialwissenschaftliche Überlegungen den Ausgangspunkt. Zu fragen aber ist, ob man bei dieser Bestimmung stehen bleiben oder nach einer sachgemäßen Erweiterung suchen muß. Es zeigt sich, daß man heute nicht nur mit einem einzigen Machtbegriff arbeiten kann. Gleichzeitig ist es geboten, Abgrenzungen gegenüber anderen nahestehenden Wörtern wie Gewalt und Herrschaft vorzunehmen. Nicht nur über die Macht als solche wird nachgedacht, vielmehr muß auch die Anwendung von Macht untersucht werden. Zu beantworten ist die Frage: Wie kommt es zur individuellen und sozialen Machtanwendung. Im Hinblick auf die Sozialwissenschaften, die Theologie und die Kirche werden Antworten diskutiert.Ziel der Arbeit ist die ethische Bewertung der Macht und ihres Gebrauchs. Dabei muß auch die Frage nach einer Neutralität der Macht beantwortet werden. Im Laufe der Geschichte ist Macht unterschiedlich beurteilt worden. Das geschah in den Sozialwissenschaften ebenso wie in der Theologie und in der Kirche. Auch in der Ökonomie waren der Besitz und die Anwendung von Macht umstritten. Sie sind es immer noch. Gegenüber der Einstellung früherer Zeiten wird allerdings heute immer mehr die Bedeutung der Macht in Theorie und Praxis erkannt. Das zeigt sich sowohl in der Gesamtwirtschaft als auch in der Mikroökonomie. Signifikant dafür ist in der Makroökonomie die Konzentration von Macht und in der Einzelwirtschaft der gesamte Bereich der innerbetrieblichen Führung.Die Untersuchung läuft auf die Frage hinaus: Wie kann Macht generell verantwortet werden? Das Resultat lautet: Eine Ethik der Macht hat sich in einem verantwortlichen Gebrauch von Macht niederzuschlagen.

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