Reine Rechtslehre. Mit einem Anhang: Das Problem der Gerechtigkeit. Studienausgabe der 2. Auflage 1960 unter Berücksichtigung von Kelsens Änderungen anlässlich der Übersetzung ins Italienische 1966
Book information
Description
Cover Inhalt Vorrede zur Studienausgabe Ein Klassiker der Rechtstheorie I. Kein einfaches Buch II. Ein Kontrast-Buch III. Die Reine Rechtslehre im Singular und im Plural 1. Die »Reine Rechtslehre« ein Vierteljahrhundert später IV. Die beiden Auflagender »Reinen Rechtslehre« im Vergleich 2. Vergleich von Umfang, Aufbau und Gliederung 3. Inhaltliche Gegenüberstellung a) I. Kapitel »Recht und Natur« b) II. Kapitel »Recht und Moral« c) III. Kapitel »Recht und Wissenschaft« d) IV. Kapitel »Rechtsstatik« e) V. Kapitel »Rechtsdynamik« f) VI. Kapitel »Recht und Staat« g) VII. Kapitel »Staat und Völkerrecht« h) VIII. Kapitel »Die Interpretation« i) Fazit zu den inhaltlichen Neuerungen 1. Warum die Hinzufügung des Anhangs? V. Der Haupttext und der Anhang »Das Problem der Gerechtigkeit« 2. Warum die Weglassung des Anhangs? 3. Präsentationsunterschiede von Haupttext und Anhang 4. Kelsens Gerechtigkeitsschriften VI. Die Zweitauflage und Kelsens Korrekturen 1965/66 VII. Kelsens »Reine Rechtslehre«und Harts »The Concept of Law« 1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Die Existenz der Rechtsordnung als Exempel 1. Aufbau und Inhalt VIII. Zur vorliegenden Studienausgabe 2. Herausgebereingriffe Reine Rechtslehre Vorwort zur ersten Auflage Vorwort zur zweiten Auflage Inhalt 1. Die „Reinheit“ I. Recht und Natur 2. Der Akt und seine rechtliche Bedeutung 3. Der subjektive und der objektive Sinn des Aktes; seine Selbstdeutung 4. Die Norm a) Die Norm als Deutungsschema b) Norm und Normerzeugung c) Geltung und Geltungsbereich der Norm d) Positive und negative Regelung; gebieten, ermächtigen, erlauben e) Norm und Wert 5. Die Gesellschaftsordnung a) Sanktionen statuierende Gesellschaftsordnungen b) Gibt es sanktionslose Gesellschaftsordnungen? c) Transzendente und gesellschaftlich immanente Sanktionen 6. Die Rechtsordnung a) Das Recht: Ordnung menschlichen Verhaltens b) Das Recht: Eine Zwangsordnung α) Die von der Rechtsordnung statuierten Zwangsakte als Sanktionen β) Das Zwangsmonopol der Rechtsgemeinschaft γ) Rechtsordnung und kollektive Sicherheit δ) Zwangsakte, die nicht den Charakter von Sanktionen haben ε) Das Freiheitsminimum c) Das Recht als normative Zwangsordnung. Rechtsgemeinschaft und „Räuberbande“ d) Sanktionslose Rechtspflichten? e) Unselbständige Rechtsnormen 7. Moralnormen als soziale Normen II. Recht und Moral 8. Moral als Regelung des inneren Verhaltens 9. Moral als positive Ordnung ohne Zwangscharakter 10. Recht als Teil der Moral 11. Relativität des Moral-Wertes 12. Trennung von Recht und Moral 13. Rechtfertigung des Rechts durch die Moral 14. Rechtsnormen als Gegenstandder Rechtswissenschaft III. Recht und Wissenschaft 15. Statische und dynamische Rechtstheorie 16. Rechtsnorm und Rechtssatz 17. Kausalwissenschaft und Normwissenschaft 18. Kausalität und Zurechnung; Naturgesetz und Rechtsgesetz |19. Das Prinzip der Zurechnung im Denken der Primitiven . 162 20. Die Entstehung des Kausalprinzipes aus dem Vergeltungsprinzip 21. Kausale und normative Gesellschaftswissenschaft 22. Die Unterschiede zwischen dem Kausal‑ und dem Zurechnungsprinzip 23. Das Problem der Willensfreiheit 24. Andere Tatsachen als menschliches Verhalten. Inhalt sozialer Normen 25. Kategorische Normen 26. Die Leugnung des Sollens; das Recht als „Ideologie“ 27. Die Sanktion: Unrecht und Unrechtsfolge IV. Rechtsstatik a) Die Sanktionen des nationalen und des internationalen Rechts b) Das Unrecht (Delikt) nicht Negation, sondern Bedingung des Rechts 28. Rechtspflicht und Haftung a) Rechtspflicht und Sanktion b) Rechtspflicht und Sollen c) Haftung d) Individual‑ und Kollektivhaftung e) Schuld‑ und Erfolgshaftung f) Die Gutmachungspflicht g) Kollektivhaftung als Erfolgshaftung 29. Subjektives Recht: Berechtigung und Ermächtigung a) Recht und Pflicht b) Personenrechte und Sachenrechte c) Das subjektive Recht als rechtlich geschütztes Interesse 248 d) Das subjektive Recht als Rechtsmacht e) Das subjektive Recht als positive (behördliche) Erlaubnis f) Die politischen Rechte 30. Handlungsfähigkeit; Kompetenz; Organschaft a) Handlungsfähigkeit b) Kompetenz c) Organschaft 31. Rechtsfähigkeit; Stellvertretung 32. Rechtsverhältnis 33. Rechtssubjekt – Person a) Rechtssubjekt b) Person: Physische Person c) Juristische Person (Körperschaft) d) Die juristische Person als handelndes Subjekt e) Die juristische Person als Subjekt von Pflichten und Rechten α) Pflichten der juristischen Person 34. Der Geltungsgrund einer normativen Ordnung: die Grundnorm V. Rechtsdynamik a) Sinn der Frage nach dem Geltungsgrund b) Das statische und das dynamische Prinzip c) Der Geltungsgrund einer Rechtsordnung d) Die Grundnorm als transzendental-logische Voraussetzung e) Die logische Einheit der Rechtsordnung; Normenkonflikte f) Legitimität und Effektivität g) Geltung und Wirksamkeit h) Die Grundnorm des Völkerrechts i) Theorie der Grundnorm und Naturrechtslehre j) Die Grundnorm des Naturrechts 35. Der Stufenbau der Rechtsordnung a) Die Verfassung b) Gesetzgebung und Gewohnheit c) Gesetz und Verordnung d) Materielles und formelles Recht e) Die sogenannten „Rechtsquellen“ f) Rechtserzeugung, Rechtsanwendung und Rechtsbefolgung g) Rechtsprechung α) Der konstitutive Charakter der richterlichen Entscheidung β) Die Beziehung zwischen der richterlichen Entscheidung und den anzuwendenden generellen Rechtsnormen 36. Rechtsform und Staatsform VI. Recht und Staat 37. Öffentliches und privates Recht 38. Der ideologische Charakter des Dualismus von öffentlichem und privatem Recht 39. Der traditionelle Dualismus von Staat und Recht 40. Die ideologische Funktion des Dualismus von Staat und Recht 41. Die Identität von Staat und Recht a) Der Staat als Rechtsordnung b) Der Staat als juristische Person α) Der Staat als handelndes Subjekt: das Staatsorgan β) Repräsentation α1) Pflichten des Staates: Staatspflicht und Staatsunrecht; Haftung des Staates γ) Der Staat als Subjekt von Pflichten und Rechten β1) Rechte des Staates c) Die sogenannte Selbstverpflichtung des Staates; der Rechtsstaat d) Zentralisation und Dezentralisation e) Die Auflösung des Dualismus von Recht und Staat 42. Das Wesen des Völkerrechts VII. Staat und Völkerrecht a) Die Rechtsnatur des Völkerrechts b) Das Völkerrecht als primitive Rechtsordnung c) Der Stufenbau des Völkerrechts d) Bloß mittelbare Verpflichtung und Berechtigung durch das Völkerrecht 43. Völkerrecht und staatliches Recht a) Die Einheit von Völkerrecht und staatlichem Recht b) Kein Konflikt zwischen Völkerrecht und staatlichem Recht c) Das gegenseitige Verhältnis zweier Normensysteme d) Die Unvermeidlichkeit einer monistischen Konstruktion α) Die Anerkennung des Völkerrechtes durch den Einzelstaat: Der Primat der staatlichen Rechtsordnung β) Der Primat der Völkerrechtsordnung γ) Der Unterschied zwischen den beiden monistischen Konstruktionen 44. Rechtsanschauung und Weltanschauung 45. Das Wesen der Interpretation. Authentische und nichtauthentische Interpretation VIII. Die Interpretation a) Relative Unbestimmtheit des rechtsanwendenden Aktes b) Beabsichtigte Unbestimmtheit des rechtsanwendenden Aktes c) Unbeabsichtigte Unbestimmtheit des rechtsanwendenden Aktes d) Das anzuwendende Recht ein Rahmen, innerhalb dessen mehrere Möglichkeiten der Anwendung e) Die sogenannten Interpretationsmethoden 46. Die Interpretation als Erkenntnis‑ oder Willensakt 47. Die rechtswissenschaftliche Interpretation Das Problem der Gerechtigkeit I. Die Normen der Gerechtigkeit Inhalt (hier hinzugefügt) Editorische Anmerkungen Sach‑ und Namenverzeichnis
Similar books
Reine Rechtslehre. Einleitung in die rechtswissenschaftliche Problematik
Die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen, nähmlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Küchen- und Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, schon zum Genusse völlig bereiteten Kaffeh, Thee u.s.w., in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten : eine der nützlichsten Erfindungen von H. Appert in Paris, die nicht allein für die kleinste Haushaltung ohne allen Kostenaufwand anwendbar, und deßwegen ein unentbehrlicher, noch nie gegebener Anhang zu allen Koch- und Wirthschaftsbüchern ist, sondern auch die größten nur denkbaren Vortheile für Hospitäler, Armeen, Flotten etc. etc. gewährt, und wegen ihrer Gemeinnützigkeit von der französischen Regierung mit 12.000 Franken belohnt wurde
1832 · PDF
Geschichte des Rechtsstreits zwischen der ältern und jüngern Linie des Fürstenhauses Anhalt-Bernburg. Band 3, Abteilung 1 Commentar zu den Gründen des, den Beytritt der vertretenen Streitgenossen, zu der von den unvertretenen erhobenen Nichtigskeitsquerel, abweisenden ersten Instanzurtheils vom 25sten November 1820: Fortgesetze Betrachtungen über die Natur einer prozessualischen Streitgenossenschaft, und über die Untheilbarkeit eines Verfahrens und Urtheils, den der Untheilbarkeit der Thatsachen und des Streitgegenstandes
1822 · PDF
Oeconomia. Oder Haußbuch : Zum Calendario Oeconomico & perpetuo gehörig. 1 Darinnen begriffen vnnd außführlichen erkleret ist, Wie ein Hauswirth, nach dem ihn Gott der Allmechtige gesegnet, ferner seine Nahrung nechst Gott anstellen sol, auch fruchtbarlichen geniessen vnd gebrauchen : Alldieweil in solchem angezeigt wird, wie ein Haußwirth erstlich sein Gesinde wol regieren sol, hernach, von allerley sachen zur Haußhaltung gehörig, Als von Brawen, Backen, Bleichen, Weinbergern, Gärten, Höltzung, Ackerbaw, Viehzucht, Jagten, Fisch vnd Vogelfang, Endlich von einer Haußartzney oder Haußapotecken vor den gemeinen Man.
1600 · PDF
Neu-gefundenes Eden., Oder:, Aussführlicher Bericht von Sud- und Nord-Carolina, Pensilphania, Mary Land, & Virginia. : Entworffen durch zwey in dise Provintzen gemachten Reisen, Reiss-Journal, und ville Brieffen, dardurch der gegenwärtige Zustand diser Länderen warhafftig entdecket, und dem Nebenmenschen zu Gutem an Tag gelegt wird. Samt beygefügtem Anhang, oder freye Unterweisung zu dem verlohrnen, nun aber wieder gefundenen Lapide Philosophorum, dardurch man bald zur Vergnügung, und wahrer [sic] Reichthum gelangen kan
1737 · PDF
Der nordamerikanische Freistaat Texas : ein Handbuch für solche, die dahin, insbesondere aber nach dem der deutschen Colonisationsgesellschaft für Texas angehörigen, in der County Berar gelegenen Landbezirk auswandern wollen : Nachricht über due Geschichte, Verfassung, Lage, Klima, Beschaffenheit des Landes, Gewerbe, Ackerbau, Viehzucht, Handel, Verkehr, Zinsfuss, Strassen ... sodann die deutschen Colonisationsgesellschaft nebst ihrem Programme, so wie den durchaus nöthigen Belehrungen und Anweisungen der Auswanderer über die Vorbereitungen zur Reise, während derselben und im Lande selbst
1848 · PDF
Internationales Wörterbuch der Lederwirtschaft / International Dictionary of the Leather and Allied Trades / Dictionnaire International des Cuirs et Peaux et de leurs Dérivés / Vocabulario Internacional de la Industria y del Comercio de Cueros / Vocabolario Internazionale dell’Industria e del Commercio del Cuoio / Международный кожевенно-технический словарь: Deutsch — Englisch — Französisch — Spanisch — Italienisch — Russisch / German — English — French — Spanish — Italian / Allemand — Anglais — Français — Espagnol — Italien / Alemán — Inglés — Francés — Español — Italiano / Tedesco — Inglese — Francese — Spagnolo — Italiano / на немецком — английском — французском — испанском итальянском — русском языках
1968 · PDF
Bericht der Experten-Kommission über die physikalisch-chemische Untersuchung des Rheinwassers / Rapport de la commission des experts sur les analyses physico-chimiques de l’eau du Rhin: 1. Serie Juni 1953 bis Juni 1954 ausgearbeitet vom Sekretariat der Kommission unter der Leitung von Herrn Dr. F. Zehender, Zürich, und von der Kommission der Delegierten genehmigt in der Sitzung vom 14. bis 17. September 1955 in Strassburg / lère série juin 1953 `juin 1954 rédigé par le secrétariat de la Commission sous la direction de M. le Dr F. Zehender, Zurich et accepté par la Commission des délégués lors de la réunion du 14 au 17 septembre 1955 `Strasbourg
1956 · PDF