GERMAN

Optionsmärkte und Risikoallokation: Eine computergestützte Analyse

Book information

Publisher
Physica-Verlag Heidelberg
Year
1993
ISBN
978-3-7908-0704-2, 978-3-642-99771-6
DOI
10.1007/978-3-642-99771-6
Language
german
Format
PDF
Filesize
11 MB (11234826 bytes)
Series
Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft 45
Edition
1
Pages
278\289
Orientation
yes
Scanned
yes
Time added
2013-08-01 04:00:00

Description

Unter wohlfahrtstheoretischen Gesichtspunkten lassen sich für die Existenz von Optionsmärkten grundsätzlich zwei Gründe anführen: Zum einen wird der Wertpapiermarkt vervollständigt, was zu einer Verbesserung der Risikoallokation beitragen kann. Zum andern könnte der Optionshandel eine erhöhte Informationseffizienz des Kapitalmarktes herbeiführen. Diese Buch beschäftigt sich ausschließlich mit dem Risikoallokationsaspekt von Optionsmärkten. Dabei wird die Frage untersucht, welchen Einfluß bestimmte ökonomische Parameter (z.B. Erwartungen und Risikopräferenzen) auf die Höhe des Wohlfahrtseffektes haben. Da Marktvervollständigungen zu sprunghaften Planungsanpassungen bei den Marktteilnehmern führen, wird diese Frage auf der Basis computergestützter Gleichgewichtssimulation im Rahmen eines Zwei-Zeitpunkt-Tauschmodells untersucht. Dafür wurden die bislang u.a. im Bereich der Steuerinzidenzanalyse eingesetzten Algorithmen von Scarf (1973) und Merrill (1972) verwendet. Die auf dieser Methode aufbauende quantitative Untersuchung zeigt, daß unter Parameterkonstellationen, die eine allzu große Heterogenität der Marktteilnehmer ausschließen, die Wohlfahrtsgewinne der Marktvervollständigung nicht mehr ausreichen, um die Kosten der Marktorganisation zu decken. Insgesamt zeigt sich, daß die Ergebnisse nicht immer dem entsprechen, was man intuitiv erwarten würde.

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