GERMAN

Countertrade im Osthandel: Gegenwärtige und zukünftige Bedeutung des Kompensationshandels mit den GUS-Staaten

Book information

Publisher
Deutscher Universitätsverlag
Year
1996
ISBN
978-3-8244-6376-3, 978-3-322-92412-4
DOI
10.1007/978-3-322-92412-4
Language
german
Format
PDF
Filesize
10 MB (10690663 bytes)
Edition
1
Pages
302\318
Time added
2013-12-12 02:00:00

Description

Mit dem Ende des Kalten Krieges änderten sich die Grundkonstanten sowie die Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen und politischen Ost-West-Beziehungen. Waren diese seit Jahrzehnten durch Konflikte geprägt, treten nunmehr marktwirtschaftliche Ansätze und der Umbau der ehemals sozialistischen Planwirtschaften in den Vordergrund. Diese Reformanstrengungen müssen auch Auswirkungen auf das Countertrade-Umfeld der Handelsbeziehungen des Westens mit den Nachfolgestaaten der UdSSR haben. Heiko Fischer zeigt durch eine Gegenüberstellung der Transformationsprobleme der GUS - Staaten mit den allgemein als Countertrade-auslösend anerkannten makroökonomischen Faktoren, daß Kompensationsgeschäfte nach wie vor eine zentrale Rolle für die sich neu ausrichtenden Volkswirtschaften spielen. Zwar sind die alten Anreizsysteme des gelenkten Staatshandels, die Countertrade begünstigen, weitgehend nicht mehr relevant, doch bieten die Transformationsschwierigkeiten -verbunden mit zusätzlichen privatwirtschaftlichen Motiven- Kompensationsgeschäften auch heute noch einen guten Nährboden. Im Anschluß daran werden in einer empirischen Untersuchung diese zuvor theoretisch abgeleiteten Ergebnisse bestätigt sowie die Chancen und Risiken dieser Handelsform aus Sicht der deutschen Industrie analysiert.

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