GERMAN

Risiko, Anreiz und Kontrolle: Principal-Agent-Theorie Einführung und Verbindung mit dem Delegationswert-Konzept

Book information

Publisher
Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Year
1990
ISBN
978-3-540-52242-3, 978-3-642-75470-8
DOI
10.1007/978-3-642-75470-8
Language
german
Format
PDF
Filesize
13 MB (13329909 bytes)
Series
Heidelberger Lehrtexte Wirtschaftswissenschaften
Edition
1
Pages
328\342
Orientation
yes
Scanned
yes
Time added
2013-08-01 04:00:00

Description

Bei Delegation von Entscheidungen stellt sich für die delegierende Instanz das Problem, positive Anreize zu gewähren, bei denen der Entscheidungsträger genau dann persönliche Vorteile erzielt, wenn er im Sinne der Instanz entscheidet. Da es nicht sinnvoll ist, Anreizsysteme zu etablieren, die auf nicht oder nur schwer beobachtbaren Bemessungsgrundlagen beruhen, und da Anreizsysteme in der Regel bei unsicheren Erwartungen über ihre Konsequenzen konzipiert werden müssen, besteht zwischen Risiko, Anreiz und Kontrolle ein enger Zusammenhang, der in der Arbeit untersucht werden soll. Im Vordergrund steht dabei das Problem, wie in unterschiedlichen Entscheidungssituationen (pareto-)optimale "Belohnungsfunktionen" ermittelt werden können, wie diese von ihren jeweiligen Determinanten abhängen und zu welchen Ergebnissen sie führen (können). Als Leitparadigmen der Darstellungen dienen dabei der "Principal-Agent-Ansatz" und das "Delegationswertkonzept". Es wird versucht, ihre Problemstellungen und Lösungsansätze miteinander zu verbinden.

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