GERMAN

Selbstoptimierung und Ambivalenz: Gesellschaftliche Appelle und ambivalente Rezeptionen

Book information

Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden;Springer VS
Year
2020
ISBN
978-3-658-28106-9, 978-3-658-28107-6
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (1581428 bytes)
Series
Lernweltforschung 31
Edition
1. Aufl. 2020
Pages
VIII, 171\175
Time added
2020-02-08 04:42:41

Description

Der Band stellt theoretische Perspektiven auf das Thema Selbstoptimierung sowie empirische Beispiele für ambivalente Rezeptionen von Appellen der Selbstoptimierung vor. Gesellschaftliche Zwänge zum Selbstzwang manifestieren sich u.a. in Appellen des Lebenslangen Lernens und der Selbstdisziplinierung, wie sie Selftracking und Lifelogging darstellen. Dieses Perfektionsstreben kann Menschlichkeit untergraben, aber auch Handlungsformen wie das Dilettieren hervorbringen. In empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass Menschen oft ambivalent auf diese Zwänge reagieren, also gleichzeitig Optimierung und Menschlichkeit oder Anpassung und Selbstbestimmung anstreben. Manchmal sogar gerät der eigene Verbesserungswahn zur „Zerbesserung“, also letztlich zur Zerstörung des Selbst. Front Matter ....Pages I-VIII Front Matter ....Pages 1-1 Selbstoptimierung als gesellschaftlicher Zwang zum Selbstzwang (Heide von Felden)....Pages 3-14 Front Matter ....Pages 15-15 Do you dare to be human? (Stephanie Borgmann)....Pages 17-32 Dilettieren als notwendige Handlungsform in Zeiten zunehmender Optimierung (Sebastian Lerch)....Pages 33-47 Die Vormacht der Zahlensprache und die Vermessung des Selbst (Kim Deutsch)....Pages 49-68 Front Matter ....Pages 69-69 Zwischen Selbstbestimmung und Anpassung in einem ökonomisierten Bildungs- und Gesellschaftssystem (Nicola Eysel)....Pages 71-95 Selbstbestimmte Anpassung? (Heide von Felden)....Pages 97-116 Ideal und Anpassung (Heide von Felden)....Pages 117-144 Das Phänomen Selbstzerbesserung (Shevek K. Selbert)....Pages 145-171

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