Stabiles Potenzial – Schwankende Ausschöpfung Auswertung der SPD-Wahlergebnisse 1998, 2017 und 2021
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Wie können die stark schwankenden Wahlergebnisse der Parteien, insbesondere der SPD, in den vergangenen Jahrzehnten erklärt wer den? Gibt es eine grundsätzliche Abkehr der Wähler_innenschaft oder handelt es sich eher um situativ begründete Ausschöpfungspr obleme eines grundsätzlich vorhandenen Potenzials? Gab es beim Potenzial und bei dessen Ausschöpfung Veränderungen in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen? Zur Beantwortung dieser Fragen nehmen die Autor en Aiko Wagner und Thorsten Faas die Bundestagswahlen der Jahre 1998, 2017 und 2021 in den Blick und kommen zu einem klaren Ergebnis: Während die potenzielle Wähler_innenschaft der SPD über die Jahr e stabil bleibt, variieren die Ausschöpfungen erheblich. Dies ist kein parteiübergr eifendes Phänomen. So ist der potenzielle Wähler_innenkreis der Union im Vergleich bei den drei Wahlen erheblichen Schwankungen unterworfen.
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