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Die Konsolidierung des Politikfelds Sport durch die Europäische Kommission (2001-2011): Konstitutionalisierung, Spill-Over oder Regieren ohne Regierung?

Book information

Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden;Springer VS
Year
2020
ISBN
9783658313913, 9783658313920
DOI
10.1007/978-3-658-31392-0
Language
german
Format
PDF
Filesize
13 MB (14000517 bytes)
Edition
1. Aufl.
Pages
XVII, 873\890
Time added
2021-01-06 05:41:07

Description

Wie konsolidierte die Europäische Kommission das neue Politikfeld Sport in den Jahren vom Austritt aus der Welt-Anti-Doping-Agentur bis zum Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon und dessen Implementierung (2001-2011)? Hatte zwischenzeitlich die Sportpolitik der EU-Mitgliedstaaten angefangen sich zu zentralisieren, zu föderalisieren bzw. zu europäisieren? Oder lag vielmehr ein erneutes Beispiel jenes „Spill-Overs“ vor, bei dem bereits im EU-Rahmen eingeleitete Prozesse weitgehend unvorhergesehene (wenn nicht sogar unbeabsichtigte) Konsequenzen in anderen Bereichen haben? Sollte die zunehmende sportpolitische Rolle von EU und Kommission überhaupt als Zentralisierungstendenz oder eher als Zeichen einer zunehmenden Verflechtung der von Mitgliedstaaten und Sportverbänden ausgeübten eigenen Rollen gesehen werden? Diese Fragen werden anhand zweier Fallbeispiele untersucht: die Auseinandersetzung der Kommission mit Anti-Doping-Fragen sowie die Gestaltung eines neuen Arbeitsbereichs mithilfe des Konzepts „Health-Enhancing Physical Activity“ (HEPA).

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