Wackernagels Gesetz im Deutschen: Zur Interaktion von Syntax, Phonologie und Informationsstruktur
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Wackernagel’s law explains the global similarity of natural languages. Wackernagel elements generally tend to be in second position but stay as close as possible to the beginning of a sentence. Wackernagel’s Law in German describes their particular features and serialization in the Wackernagel complex as reflecting an interplay between syntax, phonology, and information structure. The work is a contribution to typology and language change theory. Vorwort Inhalt Abkürzungsverzeichnis Tabellen- und Abbildungsverzeichnis Einleitung 1 Wackernagels Gesetz 1.1 Wackernagels Gesetz heute 1.2 „Über ein Gesetz der indogermanischen Wortstellung“ 1892 1.2.1 Elemente 1.2.2 Phonologie 1.2.3 Syntax 1.2.4 Informationsstruktur 1.3 Zusammenfassung 2 Zur Interaktion linguistischer Subsysteme in der Wackernagelposition: Syntax, Phonologie und Informationsstruktur 2.1 Phonologie: Prosodische Wohlgeformtheit 2.1.1 Rhythmische Wohlgeformtheitsbedingungen 2.1.2 Akzentkategorien: Satzakzent, Hauptakzent, rhythmischer Akzent 2.1.2.1 Satzakzent 2.1.2.2 Hauptakzent 2.1.2.3 Rhythmischer Akzent und Satzrhythmus 2.1.3 Deutsche Prosodie diachron 2.2 Syntax: natürliche Serialisierung und Skopus 2.2.1 Natürliche Serialisierung und Wortstellungstypologie 2.2.2 Skopus 2.3 Informationsstruktur 2.4 Mehrdimensionale Interaktion in der Wackernagelposition 2.4.1 Zum Status von Interaktionen 2.4.2 Zur Formulierung mehrdimensionaler Interaktionen 2.5 Wackernagels Gesetz im Rahmen mehrdimensionaler Interaktionen 2.6 Zusammenfassung 3 Ausgewählte Ansätze zur Motivierung des Wackernagelschen Gesetzes 3.1 Eindimensionale syntaktische Ansätze 3.2 Eindimensionale phonologische Ansätze 3.3 Klitisierung 3.4 Zusammenfassung 4 Korpuslinguistische Untersuchung: Wackernagels Gesetz vom Althochdeutschen zum Neuhochdeutschen 4.1 Hypothesen zur Interaktion linguistischer Subsysteme in der Wackernagelposition 4.2 Anmerkungen zur Frage des Einflusses der Metrik und des Status der Übersetzung aus dem Lateinischen auf den Wackernagelkomplex 4.2.1 Natürliche Versifikation 4.2.2 Lateinischer Einfluss 4.2.3 Methodische Caveats: Schriftlichkeit und Handschriften 4.3 Material: Textgrundlage 4.4 Datenbankdesign 4.5 Analyse und Bewertung des althochdeutschen Materials 4.5.1 Hypothese 4.5.2 Methode 4.5.3 Untersuchte Wörter und orthographische Varianten 4.5.4 Durchführung 4.5.5 Auswertung 4.5.6 Interpretation 4.6 Zusammenfassung 5 Der Wackernagelkomplex als Ergebnis einer mehrdimensionalen Interaktion 5.1 Wackernagelelemente: Klassenbildung und protoindogermanischer Satzbau 5.2 Koordinierende Satzkonjunktionen 5.2.1 Syntax – Phonologie – Informationsstruktur: Erst- vs. Zweitstellung als Interaktionsphänomen 5.2.2 Interaktion und Hierarchisierung der Subsysteme: die Position von lat. -que, -ve, et und got. -uh 5.2.3 Die Position koordinierender Konjunktionen im Deutschen 5.2.3.1 Althochdeutsche koordinierende Satzkonjunktionen vor protoindogermanischem Hintergrund 5.2.3.1.1 Korpus 5.2.3.1.2 Durchführung 5.2.3.1.3 Auswertung 5.2.3.1.4 Hierarchisierung der interagierenden Subsysteme 5.2.3.2 Die Position der koordinierenden Satzkonjunktion und im Neuhochdeutschen 5.2.4 Zusammenfassung 5.3 Objektspronomina 5.3.1 Typologie 5.3.2 Frühstellung der „unbetonten“ Objektspronomina als Interaktionsphänomen 5.3.2.1 Syntax 5.3.2.2 Phonologie 5.3.2.3 Informationsstruktur 5.3.2.4 Exkurs: Das Tobler-Mussafia-Gesetz 5.3.2.5 Der Zusammenhang zwischen Pronomina in Wackernagelposition und Tobler-Mussafia-Position 5.3.3 Zur relativen Reihenfolge der Objektspronomina 5.3.3.1 Althochdeutsch 5.3.3.2 Mittelhochdeutsch 5.3.3.2.1 Korpus 5.3.3.2.2 Kasus, Deixis und Numerus: Objektspronomina im Parzival, Nibelungenlied und Iwein 5.3.3.3 Neuhochdeutsch 5.3.3.3.1 Probanden 5.3.3.3.2 Material 5.3.3.3.3 Durchführung 5.3.3.3.4 Ergebnis 5.3.3.4 Typologische Interpretation der pronominalen Serialisierung 5.3.3.5 Interaktionshierarchie am Beispiel des Pronominalsystems des mittelhochdeutschen Parzival 5.3.4 Zusammenfassung 5.4 Satznegation: Jespersens Zyklus und Wackernagels Gesetz 5.4.1 Die Negationspartikel in der Wackernagelposition 5.4.2 Jespersens Zyklus im Deutschen 5.4.3 Zur Schwäche der Negationspartikel im Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen 5.4.3.1 Korpus 5.4.3.2 Die Negationspartikel ni in Otfrid von Weissenburgs Evangelienbuch (9. Jh.) 5.4.3.2.1 Akzentuiertes ni in Otfrids Evangelienbuch 5.4.3.2.2 Elision von i in Otfrids Evangelienbuch 5.4.3.3 Die rhythmische Einbettung von mhd. ne in den Versionen A, B und C des Nibelungenlieds (13. Jh.) 5.4.3.3.1 Die Nibelungenstrophe 5.4.3.3.2 Das rhythmische „Profil“ der Negationspartikel 5.4.3.4 Die Reduktion der Negationspartikel im Althochdeutschen – Auslöser für Jespersens Zyklus? 5.4.3.5 Die Schwächung der Negationspartikel im Zusammenhang mit der Etablierung von V2 5.4.4 Die Interaktion linguistischer Subsysteme und Jespersens Zyklus 5.4.5 Zusammenfassung 5.5 Satzmodusmarker: Fragepartikeln 5.5.1 Die germanische Konstruktion polarer Fragen vor typologischem Hintergrund 5.5.2 Zur Position von Satzmodusmarkern: Erst-, Letzt- und Zweitstellung 5.5.3 Hierarchisierung der interagierenden Subsysteme 5.5.4 Notkers satzfinale Fragepartikel 5.5.5 Interaktion: Der Verlust der alten Fragepartikel und die Grammatikalisierung des V1-Fragesatzes 5.5.5.1 Der systembedingte Verlust der alten Fragepartikel – Zusammenhang mit dem Verlust der alten koordinierenden Satzkonjunktion und der alten Negationspartikel 5.5.5.2 Zur Grammatikalisierung des germanischen V1-Fragesatzes 5.5.6 Zusammenfassung 5.6 Konnektoradverbien 5.6.1 Wackernageladverbien vs. Satzadverbien 5.6.2 Status der Zweitstellung von Konnektoradverbien 5.6.2.1 Korpus zur diachronen Untersuchung der Funktion von aber und nämlich in Zweitstellung 5.6.2.2 Neuhochdeutsche Konnektoradverbien in Zweitposition 5.6.2.2.1 aber 5.6.2.2.2 nämlich 5.6.2.3 Frühneuhochdeutsche Konnektoradverbien in Zweitposition 5.6.2.3.1 aber 5.6.2.3.2 nämlich 5.6.2.4 Mittelhochdeutsche Konnektoradverbien in Zweitposition 5.6.2.4.1 aber 5.6.2.4.2 nämlich 5.6.2.5 Althochdeutsche Konnektoradverbien in Zweitposition 5.6.2.5.1 aber 5.6.2.5.2 ahd. joh und got. -uh 5.6.3 Formulierung der Interaktionshierarchie 5.6.4 Zusammenfassung 5.7 Das Verbum Substantivum als Wackernagelelement? Kritische Anmerkungen zur Erklärung der V2-Stellung über Wackernagels Gesetz 5.7.1 Positionen 5.7.2 Typologie 5.7.3 Zur Frage der germanischen Evidenz: Beowulf I 5.7.4 Überprüfung des phonologischen Arguments zur Entstehung von V2 für das Althochdeutsche anhand des Althochdeutschen Isidor 5.7.4.1 Korpus 5.7.4.2 Methodik 5.7.4.3 Auswertung 5.7.5 Zur Frage der germanischen Evidenz: Beowulf II 5.7.6 Zusammenfassung 6 Kettenbildung und syntaktische Position 6.1 Zur Frage der Rekonstruktion sprachlicher Verwandtschaft über Wackernagelketten 6.2 Interne Serialisierung: Skopus 6.3 Zusammenfassung 7 Die syntaktische Position der Wackernagelkette: so weit links wie möglich 8 Zur Funktion der Wackernagelposition: zweite Konstituente und zweites Wort 8.1 Zweite Konstituente 8.1.1 Kohäsion und Kohärenz 8.1.2 (Hörerzentrierte) Diskurssteuerung 8.2 Zweites Wort 8.2.1 Vokative und Parenthesen 8.2.2 Fokussierung 8.2.3 Prosodische Wohlgeformtheit auf Satzebene Schlusswort Anhang A: Queries zur Bestimmung der Variation der relativen Reihenfolge von Wackernagelelementen Anhang B: Test zur relativen Reihenfolge der Objektspronomina Literaturverzeichnis Index
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