Regionale Identifikation, negative Stereotypisierung und Eigengruppenbevorzugung: Das Beispiel Sachsen
Book information
Description
Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob eine regionale Identifikation - am Beispiel der Sachsen - die Konsequenz hat, dass man Ausländern in besonderem Maße negative Merkmale zuschreibt oder die Eigengruppe in der Verteilung von symbolischen und materiellen Gütern bevorzugt. Weiterhin wird analysiert, welche Rolle demgegenüber sub- und supraregionale Identifikationen mit sozialen Gruppen spielen und wie bedeutsam die Wirkung von Gruppenidentifikationen im Vergleich zu anderen ‚klassischen' Determinanten von negativer Stereotypisierung und Ingroupbias wie beispielsweise Bildung oder politischer Orientierung ist. Unter allgemeinem Bezug auf die Theorie rationalen Handelns und Varianten dieses Ansatzes wie die Einstellungstheorie von Martin Fishbein, die Theorie des realistischen Gruppenkonflikts von Muzafer Sherif und die Theorie der sozialen Identität von Henri Tajfel werden in diesem Buch eine Reihe neuer Hypothesen entwickelt und anhand von Daten einer repräsentativen Erhebung in Sachsen geprüft.
Similar books
Libido Dominandi: Sexual Liberation & Political Control
2016 · PDF
A Life (Un)Worthy of Living: Reproductive Genetics in Israel and Germany
2007 · PDF
Mouse
2014 · PDF
The Bully Society: School Shootings and the Crisis of Bullying in America’s Schools (Intersections, 6)
2013 · EPUB
Coups, Rivals, and the Modern State: Why Rural Coalitions Matter in Sub-Saharan Africa
2018 · PDF
Modernity: Understanding the Present
2012 · PDF
Norbert Elias and the Sociology of Education
2019 · PDF
Why Representation Matters: The Meaning of Ethnic Quotas in Rural India
2017 · PDF