GERMAN

Erfolgsabhängige Anreizsysteme in ein- und zweistufigen Hierarchien: Ein Beitrag zur Principal-Agent-Theorie

Book information

Publisher
Physica-Verlag Heidelberg
Year
1990
ISBN
978-3-7908-0490-4, 978-3-642-99755-6
DOI
10.1007/978-3-642-99755-6
Language
german
Format
PDF
Filesize
6 MB (6286252 bytes)
Series
Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft 29
Edition
1
Pages
264\275
Orientation
yes
Scanned
yes
Time added
2013-08-01 04:00:00

Description

Bei Delegation von Entscheidungen besteht für die delegierende Instanz (Principal) die Gefahr, daß der Entscheidungsträger (Agent) nicht in ihrem Sinne handelt. Empfindet der Entscheidungsträger Arbeitsleid, so besteht insbesondere die Gefahr, daß er einen zu geringen Arbeitseinsatz leistet. Es wird für unterschiedliche Problemsituationen untersucht, wie aus Sicht einer Instanz optimale erfolgsabhängige Prämienfunktionen bestimmt werden können, welche Gestalt sie aufweisen und zu welchen Konsequenzen sie führen. Der entwickelte Ansatz wird sodann auf den komplexen Fall mit mehreren Entscheidungsträgern, die als Team bestimmte Aufgaben für die Instanz erfüllen, erweitert. Das besondere Problem besteht jetzt darin, daß der Erfolgsbeitrag eines einzelnen Entscheidungsträgers nicht nur von seinem eigenen Arbeitseinsatz abhängt, sondern auch von den Aktivitätsniveaus der anderen Entscheidungsträger. Die optimale Prämienfunktionen für die einzelnen Entscheidungsträger können dann auch nicht mehr isoliert voneinander bestimmt werden. Schließlich werden Prämienfunktionen für den in der Literatur wenig behandelten Fall einer mehrstufigen Hierarchie analysiert.

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