GERMAN

Unbeobachtete Kommunikation: Das Konzept von Anonymität im Mediendiskurs seit der Aufklärung

Book information

Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Year
2018
ISBN
978-3-658-20609-3, 978-3-658-20610-9
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (4556000 bytes)
Edition
1
Pages
XII, 564\571
Time added
2018-02-03 11:00:00

Description

Sabine Pabst untersucht deskriptiv Praxis und Diskurse zu anonymer Autorschaft anhand von einschlägigen Lexika und Fallbeispielen aus dem 18. Jahrhundert. Diese kontrastiert sie mit historischen und theoretischen Erörterungen etwa in der Literatur- und Rechtswissenschaft. Zudem ergänzt die Autorin ihre Analyse zu den Periodika der Aufklärung durch die Betrachtung unterschiedlicher Medien vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Da Anonymität Kommunikation ermöglicht, die sich jedweder Kontrolle entzieht, betrifft anonymes Kommunizieren auch immer Fragen der Verantwortlichkeit und Zuverlässigkeit. Die Analyse zeigt, dass anonyme Kommunikation sich nicht einfach normativ begründen lässt, weil sie – damals wie heute – sehr gegensätzliche Werte schützt oder auch angreift. Front Matter ....Pages I-XII Das Phänomen anonymer Autorschaft – ein Problemaufriss (Sabine Pabst)....Pages 13-96 Anonymität und anonyme Autorschaft (Sabine Pabst)....Pages 97-175 Privatheit und Öffentlichkeit (Sabine Pabst)....Pages 177-230 Anonymität und die Ausdifferenzierung des Mediensystems (Sabine Pabst)....Pages 231-348 Die Moralischen Wochenschriften aus Halle (1748-1768) (Sabine Pabst)....Pages 349-399 Christoph Martin Wieland und Der Teutsche Merkur (Sabine Pabst)....Pages 401-497 Schlussbetrachtung und Ausblick – Unbeobachtete Kommunikation: ein zeitübergreifendes Thema (Sabine Pabst)....Pages 499-509 Back Matter ....Pages 511-576

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