Soziosemantik auf der Wortebene: stilistische Index-Leistung lexikalischer Elemente an Beispielen aus der Umgangssprache von Graz ; 1973 - 1978
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Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben. Captatio Benevolentiae 1. VORBEMERKUNGEN UND GRUNDSÄTZLICHE ÜBERLEGUNGEN 1.0. Ordinäre Wörter 1.1. Stilistische Planung im sog. zweiten Enkodierungsschritt 1.2. Interview-Problematik 1.2.1. Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit der Informanten Selbstbeurteilung 1.2.2. Homogenität soziosemantischer Komponenten 1.2.3. Das Wort als linguistische Einheit 1.3. Die Informanten und deren metakommunikative Kompetenz 1.4. Metalinguistische Etiketten und deren Verstehbarkeit und Praktikabilität 1.4.1. Paraphrasierung von Parameter-Etiketten 1.5. Verstehen und Mißverstehen 1.6. Stadtsprache 1.7. Ziel der Untersuchung, erwartete Differenzierungen 1.8. Testanordnung und Datengewinnung 1.8.1. Haupttest und Wiederholungstest 1.8.2. Notation 1.8.3. Hörtest 1.8.4. Vor-und Wiederholungstest 1.8.5. Parameter (N T I) und Skalierung (1-5) 1.8.6. Kollokabilität und Kontextualisierung 1.8.7. Informanten 1.9. Text und Wortliste des Haupttests 1.9.1. Text und Inhalt des Wiederholungstests 1.9.2. Auswertungsvokabular 1.9.3. Das sog. "Tabuvokabular" 1.9.4. "Übersetzung" einiger Slangausdrücke 2. DIE WORTLISTEN 2.0. Lexik als soziolinguistischer Indikator 2.0.1. Vermutungen zur Eigenart lexikalischer Repertoire - Elemente: das Lexikon ist eine offene Liste 2.0.2. Verschiedene phonologische Variabilität und Paraphrasierbarkeit lexikalischer Elemente (Fachwort vs. Funktionswort) 2.0.3. Größere Bewußtheit der lexikalischen Enkcdierung 2.0.4. Identität und Kontextabhängigkeit der Wortbedeutung 2.0.5. Lexikalische Entscheidungen sind wiederholbar 2.1. Gibt es das "Wort" als sprachliche Einheit? 2.1.1. Formales: Lexem, Vifortform, Wort 2.1.2. Referenzsemantische Kriterien 2.1.3. Pragmatische Kriterien: a) Paraphrasierungsintuition, b) Satzwörter, c) Eigennamen und Interjektionen, d) Zurufe im Spracherwerb, e) Kammentierung 2.2. Phonologische und syntaktische Indikatoren 2.2.1. Stufenlosigkeit phonetischer Variation 2.2.2. Stigmatisiertheit der Phonologie 2.2.3. Phonetische Variierbarkeit der Lexik 2.2.4. Das Problem der kontextunabhängigen Wortbedeutung 2.3. Die drei Beweise für das Wort: Zuruf, Zitat und Wortverbot 2.3.1. Zitateinbettungen 2.4. Gruppierung des Vokabulars 2.4.1. Fremdwörter 2.4.2. Klassenbedeutung 2.4.3. Notations- und Zitierformen 2.4.4. Offene und geschlossene Listen 2.5. Sachgegenden 2.5.1. Synonyme Reihen 2.5.2. Unvollständigkeit und Ergähzbarkeit der Listen 2.5.3. Konnotative Abgrenzung innerhalb der Sachgegend 2.5.4. Listenumfang 2.5.5. Teillisten, Interessengegenden und "Thema eins" 2.6. Einfluß des Referenten 2.7. Die evaluative Komponente der Wortbedeutung 2.8. Anhang über Neologismen 3. SOZIOSEMAMTISCHE BEDEUTUNGSKOMPONENTEN 3.0. Konnotationen 3.0.1. Konnotationen können ausgeklammert werden 3.0.2. Konnotationen im Gegensatz zur Denotation 3.0.3. Konnotation, eine private Sprachfunktion 3.0.4. Logische und psychologische Auffassung des Begriffs Konnotation 3.1. Versuch eines pragmalinguistischen Ansatzes: Sprecherbedeutung/Hörerbedeutung 3.1.1. Orientierung auf den Verwender 3.1.2. Wirkungsorientiertheit 3.1.3. Interpretationsanweisungen 3.1.4. Enkodierung auf einer zweiten semiotischen Ebene (second encoding) 3.1.5. Dialogischer Bedeutungsaspekt 3.1.6. Gesamtbedeutung 3.2. Vagheit konnotativer Inhalte 3.2.1. Tradierte Vagheiten, erlernte Vagheiten 3.2.2. Konventionen über Vagheiten 3.3. Unerläßlichkeit bestimmter Vagheiten 3.3.1. Evaluative Bedeutungskomponenten 3.4. Verschiedene konnotative Dimensionen 3.4.1. Die Parameter N,T,I 3.5. Stilistische Bedeutung 3.5.1. Komponentenfokussierung 3.6. Meßbarkeit unerläßlicher Vagheiten 3.7. Darstellung von Konnotationen 3.8. Beobachtbarkeit perlokutiver Phänomene 3.9. Unterschiede der Markiertheit bzw. der Stilempfindlichkeit 4. METAKOMMUNIKATIVE KOMPETENZ 4.0. Gibt es metakommnunikative Kompetenz? 4.0.1. Metagrammatische Kompetenz 4.0.2. "Eigentliche" metakommunikative Kompetenz 4.1. Metasprachliche Kompetenz, Verbalisierungsproblematik und die Tücken des self-assessment 4.2. Das Interview als metakommunikativer Akt 4.3. Konvergenz und Varianz 4.4. Sensibilität 4.5. Ergebnisse des Wiederholungstests 4.6. Wie redet man über Sprache? 4.6.1. Informanten und Interviewer 4.7. Verschiedene Dimensionen 4.7.1. Grazerisch 4.7.2. Status und Schicht 4.7.3. Situation statt Schicht 4.7.4. Skalierungsversuche 4.8. Parameter und deren Etiketten (S,N,I,E,T) 4.8.1. Etikettierungen durch die Informanten 4.9. Geeichte Parameter, Leitwörter und Stichwörter 5. DIE INEORMÄNTEN, DEREN TESTVERHALTEN UND TEST-EVALUATION 5.0.1. Gebrauch und Meinung 5.0.2. Teilnehmende Befragung 5.1. Grazer 5.2. Anzahl der Informanten 5.2.1. Auswahl der Informanten 5.2.2. Verweigerungen 5.3. Geschlecht 5.4. Altersgruppen 5.5. Berufsgruppen 5.6. Kommunikationsradien: Freundeskreis, Mediengewohnheiten, Hobbies etc. 5.6.1. Beruf der Freunde 5.6.2. Freizeitbeschäftigung 5.6.3. Mediengewohnheiten 5.7. Testverhalten und Testbeurteilung 5.7.1. Auswahl von spontanen Äußerungen der Informanten zur Befragung 5.8. Der sog. Stilquotient und die Abweichler 5.9. Bewertungsdurchschnitte einzelner Personengruppen 6. DAS TABUVOKABULAR: EINDRÜCKE UND VERMUTUNGEN 6.1. Tendenzen zu Rigidität bzw. Toleranz im "alkoholischen" und im Sexualwortschatz 6.2. Alkoholica und Sexualwortschatz im einzelnen 7. ERKENNTNISSE UND IRRTÜMER 7.1. Die Wörter, d.h. das Phänomen der pragmatischen (konnotativen) Bedeutungskomponenten, der sog. Stilwert und die Leitwörter 7.2. Die Fragen, d.h. die Parameter und die Skalen 7.2.1. Trennschärfe und Konvergenz 7.3. Die Leute und ihre metakommunikative Kompetenz 7.3.1. Geschlechtsunterschiede 7.3.2. Alterspezifik 7.3.3. Berufsspezifik 7.4. Konventionalisiertheit und Konventionalisierung 7.5. Schlüsselwörter und Schlußwort 8. TABELLEN A: Mittlere Stilwerte unter den einzelnen Parametern B: Gruppierung konvergierender Stilwerte nach N,T,I (Clusteranalyse) C: Gruppierung konvergierender Stilwerte nach dem Parameter N (Clusteranalyse) D: Gruppierung konvergierender Stilwerte nach dem Parameter T (Clusteranalyse) E: Gruppierung konvergierender Stilwerte nach dem Parameter I (Clusteranalyse) F: Reihung des Vokabulars nach den Stilwerten unter den einzelnen Parametern G: Stilwörter H: Stereotyp bewertete Wörter: Konvergenzvokabular J: Geschlechtsspezifische Stichwörter K: Altersspezifische Stichwörter L: Berufsspezifische Stichwörter M: Rückprüfung der Ergebnisse der 2I-Analyse in einer Varianzanalyse trennscharfer Lexeme N: Trennschärfe der Lexeme aus M O: Tabuvokabular: Geschlechtsspezifische Stichwörter (2I-Analyse) P: Tabuvokabular: Altersspezifische Stichwörter (2I-Analyse) Q: Tabuvokabular: Berufsspezifische Stichwörter (2I-Analyse) BIBLIOGRAPHIE
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