Pluralistische Gesellschaften und Vertragstheorien. Eine konstruktive Kritik der hobbesianischen Vertragstheorie
Book information
Description
Der Status quo in zeitgenössischen pluralistischen Gesellschaften konfrontiert die politische Philosophie mit dem Problem, eine Staatslegitimation zu formulieren, die für alle Bürger trotz konfligierender Interessen und Wertvorstellungen überzeugend ist. Im ersten Teil wird Thomas Hobbes’ klassische Vertragstheorie, die Spieltheorie sowie James Buchanans ökonomische Vertragstheorie kritisch diskutiert. Die im zweiten Teil entworfene kontextbezogene Vertragstheorie analysiert eine Gesellschaft, in der Egoisten, moderate Altruisten und moralische Idealisten interagieren. Sie zeigt, dass ein Verfassungsstaat für fast alle Bürger interessenkompatibel ist, weil er Interaktionsprobleme vermeidet, die im Naturzustand, einem Sklavenstaat, einer Moraldiktatur und einem Minimalstaat auftreten würden.
Similar books
Erscheinung und Vernunft – Wirklichkeitszugänge der Aufklärung
2018 · PDF
When All Else Fails. The Ethics of Resistance to State Injustice
2018 · PDF
Gerechtfertigte Ungleichheiten. Grundsätze sozialer Gerechtigkeit
2002 · PDF
Verantwortung für historisches Unrecht. Eine philosophische Untersuchung
2011 · PDF
Unsere postmoderne Moderne
2008 · PDF
Der Niedergang der bürgerlichen Denk- und Lebensform. Die liberale Moderne und die massendemokratische Postmoderne
2010 · PDF
Authentizität als politisches Problem: Ein Beitrag zur Theoriegeschichte der Legitimation politischer Ordnung
1999 · PDF
Marx Im Westen. Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik seit 1965
2012 · PDF