GERMAN

Sprachdivergenzen im Europäischen Kollisionsrecht: Ein europäisch-rechtslinguistischer Ansatz

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2021
ISBN
9783428583201, 9783428183203
DOI
10.3790/978-3-428-58320-1
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (1858665 bytes)
Series
Sprache und Medialität des Rechts / Language and Media of Law; 3
Edition
1
Pages
106\107
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-13 20:43:52

Description

Das Europäische Kollisionsrecht liegt in seinen Verordnungen in 24 gleichermaßen verbindlichen Sprachen vor. Die Übersetzungen sind nicht immer gelungen. Es gibt Sprachabweichungen. Die Arbeit untersucht nun am Beispiel ausgewählter Vorschriften des Europäischen Verordnungsrechts, namentlich Art. 22 Abs. 3 Eu-GüVO und Art. 2 Rom II-VO sowie anhand der sog. Euro-Latinismen, inwieweit Sprachdivergenzen Einfluss auf die Rechtsanwendung haben können. Dabei werden etablierte Methoden und Theorien aus der Linguistik, wie die »Frame«-Semantik und die Taxonomie, auf den Rechtstext angewandt und die rechtslinguistische Auslegungsarbeit in die streng juristische Methodenlehre dogmatisch übergreifend eingeordnet. Die Arbeit ist ein Plädoyer dafür, dass die Rechtslinguistik ganz wesentliche Beiträge für die dogmatische Auslegungsarbeit der Jurisprudenz leistet und – um die besten Ergebnisse zu erzielen – auch herangezogen werden muss.»Language Divergences in EU Conflict of Laws. A Legal Linguistic Approach«Using the example of selected provisions of European regulations law and Euro-Latinisms, David Cuenca Pinkert examines the extent to which language divergences can influence the application of law. He applies linguistic methods and theories to the legal text for the purpose of this analysis. The work is intended as a contribution to an interdisciplinary approach, that is legal linguistics in the field of EU conflict of laws.

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