Schriften zur juristischen Logik
Book information
Description
Wenn eine für den gesamten Bereich wissenschaftlicher Forschung, mithin für alle Wissenschaften im weitesten Sinne so wichtige Grundlagentheorie, wie die Logik, seit Jahrzehnten in einer geradezu atemberaubenden, zur Freilegung ganz neuer Perspektiven führenden Entwicklung begriffen ist, kann es nicht ausbleiben, daß sich dies schließlich - wenngleich mit nicht untypischer Verzögerung - auch in der Rechtswissenschaft auswirkt. Dabei ist es gewiß keine Überraschung, wenn die "EinbruchsteIle" dieses wissenschaftshistorischen Vorganges innerhalb der Rechtswissenschaft zunächst derjenige Bereich ist, den man als Rechtstheorie zu bezeichnen pflegt. Einer von denen, die hier den Fortschritt besonders gewagt und gefördert haben, ist Jürgen Rödig gewesen, den ein tragisches Schicksal am 13. November 1975, erst dreiunddreißig Jahre alt, aus dem Leben gerissen hat. Seine großen, noch vor seinem Tode erschienenen Schriften "Die Denkform der Alternative in der Jurisprudenz" und "Die Theorie des gerichtlichen Erkenntnisverfahrens" weisen ihn als einen Protagonisten im Sinne der genannten neuen Entwicklung ebenso aus, wie seine zahlreichen Einzeluntersuchungen. Front Matter....Pages I-VII Naturrecht oder Rechtspositivismus?....Pages 1-25 Logik und Rechtswissenschaft....Pages 27-53 Verhältnis herkömmlicher Interpretationsmethoden zueinander....Pages 55-55 Kennzeichnung der axiomatischen Methode....Pages 57-63 Axiomatisierbarkeit juristischer Systeme....Pages 65-106 Ein Kalkül des juristischen Schließens....Pages 107-158 Einige Bemerkungen zur Axiomatisierbarkeit juristischer Zusammenhänge anhand der kritischen Würdigung einiger Details aus Schreibers „Logik des Rechts“ (1962)....Pages 159-164 Complement zum Sitzungsprotokoll vom 2. Oktober 1970. Erste Nachmittagssitzung.....Pages 165-167 Kritik des Normlogischen Schließens....Pages 169-183 Über die Notwendigkeit einer besonderen Logik der Normen....Pages 185-207 Zur Alternativstruktur des juristischen Kausalbegriffs....Pages 209-212 Die Privatrechtliche Pflicht zur Unterlassung. Zugleich ein Beitrag zur Lehre von der positiven Forderungsverletzung....Pages 213-234 Bildung einer prädikatenlogischen Normalform für § 8 Abs. 3 StVO a.F. sowie für einschlägige Paraphrasen....Pages 235-241 Buchbesprechung....Pages 243-250 Zum Begriff des Gesetzes in der Rechtswissenschaft....Pages 251-294 Gesetzgebungstheorie als praxisorientierte rechtswissenschaftliche Disziplin auf rechtstheoretischer Grundlage....Pages 295-299 Zum Stellenwert der Gesetzgebungstheorie in der herkömmlichen Dogmatik sowie in der traditionellen Methodenlehre....Pages 301-305 Logische Kriterien für die korrekte Verwendung von Legaldefinitionen....Pages 307-321 Einige Regeln für Korrektes Legal-Definieren....Pages 323-327 Die Regel-Ausnahme-Technik des Gesetzgebers in logischer Sicht....Pages 329-333 Logische Untersuchungen zur Makrostruktur rechtlicher Kodifikate....Pages 335-354 Back Matter....Pages 355-358
Similar books
Römisches Recht
1992 · PDF
Methodenlehre der Rechtswissenschaft
1992 · PDF
Römisches Recht
1997 · PDF
Legal Method
1996 · PDF
Rechtstheorie: Rechtsbegriff — Dynamik — Auslegung
2011 · PDF
Einführung in die Rechtswissenschaft
1959 · PDF
Die Gerichtspraxis in Russland als Rechtsschöpferin
1922 · PDF
Die Logische Struktur der Rechtsordnung
1927 · PDF