Zisterzienser auf Hiddensee 1296-1536: Geschichte und Archäologie eines verschwundenen Klosters
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Mit Beiträgen von Tony Baudis, Bettina Jungklaus, Joachim Krüger und Thomas Terberger. Von 1296 an bestand auf Hiddensee ein bedeutendes Zisterzienserkloster, das über 240 Jahre der religiöse, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt der Insel gewesen ist. Seit dem 16. Jahrhundert wurden die Kirche und die Klostergebäude abgetragen, so dass heute fast nichts mehr an den Konvent erinnert - abgesehen vom Namen des Dorfes. Im Boden gibt es allerdings noch zahlreiche Spuren des Klosters: Fundamente der Kirche, Grundmauern und Keller der Klausurgebäude, Gräber und zahlreiche Funde, die vom Leben der Mönche künden. Über die Archäologie und Geschichte des verschwundenen Klosters informiert dieses Buch. Einleitung 8 Die Zisterzienser 9 Die Geschichte des Klosters Hiddensee 16 Nikolaus von Myra, Schutzheiliger des Klosters Hiddensee 17 Die Gellenkirche 24 Leben im Kloster 30 Oberirdische Relikte des Klosters 36 Sagen über das Kloster Hiddensee 39 Archäologische Forschungsgeschichte 39 Geophysikalische Untersuchungen am Standort des Klosters (Tony Baudis) 45 Vorbesiedlung im Klosterareal 47 Urgeschichtliche Funde vom Terrain des Klosters Hiddensee (Thomas Terberger) 48 Das Kloster Hiddensee im Lichte der archäologischen Ausgrabungen 52 Das ideale Zisterzienserkloster 52 Die Kirche 55 Die Klausurgebäude 63 Der Kreuzgang 69 Der Friedhof 71 Anthropologische Beobachtungen an den Skeletten von Hiddensee (Bettina Jungklaus) 73 Zauberei unter Zisterziensern - ein Fall aus dem Kloster Doberan 83 Furcht vor Vampiren im mittelalterlichen Pommern 84 Das Abtshaus 88 Klosterumfassung und sonstige Klostergebäude 92 Funde 93 Bauausstattung 93 Bernhard von Clairvaux gegen den Bauluxus 95 Funde aus Glas 97 Auszüge aus den Verordnungen zu Bau und Kunst des Generalkapitels der Zisterzienser (1134 und später) 98 Gefäßkeramik 99 Kacheln 103 Eisenfunde 107 Funde aus Buntmetall, Blei und Silber 110 Ein mecklenburgischer Hohlpfennig aus dem Kloster Hiddensee (Joachim Krüger) 113 Schluss 114 Danksagung 117 Literaturauswahl 118
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