GERMAN

Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation

Book information

Publisher
Suhrkamp
Year
2009
ISBN
9783518585382
Language
german
Format
PDF
Filesize
5 MB (5173553 bytes)
Pages
\406
Time added
2023-07-17 14:55:55

Description

Dieses Buch beruht auf den Jean-Nicod-Vorlesungen, die ich im Frühjahr 2006 in Paris gehalten habe. Um den Interessen der Wissenschaftler, die am Institut Jean Nicod arbeiten, entgegenzukommen, entschloß ich mich dazu, das Thema »Kommunikation« in den Mittelpunkt zu stellen. Ich habe umfangreiche theoretische und empirische Arbeiten durchgeführt, erstens zur gestischen Kommunikation bei Menschenaffen; zweitens zur gestischen Kommunikation bei Kleinkindern; und drittens zur frühen Sprachentwicklung bei Kindern. Außerdem habe ich ausführlich über allgemeinere kognitive und sozio-kognitive Prozesse geforscht, die an menschlicher Kommunikation und Sprache beteiligt sind: (1) soziale und kulturelle Kognition; (2) soziales und kulturelles Lernen; und (3) Kooperation und geteilte Intentionalität. In diesem Band unternehme ich den Versuch, all diese Dinge in einer zusammenhängenden Darstellung der Evolution und der Entwicklung menschlicher Kommunikation zusammenzuführen. Die leitende Idee, von der dieser Versuch inspiriert ist, besagt, daß es einige recht spezifische Verbindungen geben muß zwischen der grundlegend kooperativen Struktur menschlicher Kommunikation, wie sie ursprünglich von Grice entdeckt wurde, und der besonderen kooperativen Struktur sozialer Interaktion und Kultur im allgemeinen, wie sie für Menschen im Gegensatz zu anderen Primaten kennzeichnend ist. Vorwort und Danksagung 9 1 Konzentration auf die Infrastruktur 12 2 Intentionale Kommunikation bei Primaten 24 2.1 Stimmliche Displays 26 2.2 Gestische Signale 31 2.3 Kommunikation mit Menschen 46 2.4 Intentionalität bei der Kommunikation von Affen. 56 2.5 Schlußfolgerung 66 3 Kooperative Kommunikation beim Menschen 68 3.1 Zeigegesten und Gebärdenspiel. 71 3.2 Das Kooperationsmodell 83 3.3 Kommunikationskonventionen 112 3.4 Schlußfolgerung 119 4 Ontogenetische Ursprünge 121 4.1 Zeigegesten bei Kleinkindern 123 4.2 Quellen der Zeigegesten von Kleinkindern 148 4.3 Frühes Gebärdenspiel 159 4.4 Geteilte Intentionalität und frühe Sprache 168 4.5 Schlußfolgerung 180 5 Phylogenetische Ursprünge 183 5.1 Die Entstehung von Zusammenarbeit 186 5.2 Das Entstehen kooperativer Kommunikation 206 5.3 Die Entstehung konventioneller Kommunikation . 234 5.4 Schlußfolgerung 254 76 Die grammatische Dimension 260 6.1 Die Grammatik des AufForderns 263 6.2 Die Grammatik des Informierens 288 6.3 Die Grammatik des Teilens und der Erzählung . . . 301 6.4 Die Konventionalisierung von Sprachkonstruktionen 3i6 6.5 Schlußfolgerung 336 7 Von AfFengesten zur Sprache des Menschen 339 7.1 Zusammenfassung des Arguments 339 7.2 Hypothesen und Probleme 347 7.3 Sprache als geteilte Intentionalität 362 Literatur 367 Namenregister 390 Sachregister 395

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