GERMAN

Totalität und Dialektik: Johann Gottlieb Fichtes späte Wissenschaftslehre oder die lebendige Existenz des Absoluten als sich selbst bildendes Bild

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2017
ISBN
9783428549870, 9783428149872
DOI
10.3790/978-3-428-54987-0
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (3965891 bytes)
Series
Begriff und Konkretion; 6
Edition
1
Pages
311\311
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 13:28:49

Description

In der Arbeit wird untersucht, wie sich der Begriff des Bildes in der $aWissenschaftslehre$z von Johann Gottlieb Fichte (1762–1814) in den Jahren 1794/95, 1804/05 und 1812 historisch sowie systematisch herausgebildet hat. Es wird gezeigt, dass Fichtes späte $aWissenschaftslehre$z ein eigenständiger Ansatz in der Spätphase des Deutschen Idealismus ist, in dem er die Probleme seines frühen Ansatzes überwunden und ein vollkommen neues Verständnis von Subjektivität entfaltet hat. Fichte entwickelt die $aWissenschaftslehre$z als Theorie des absoluten Wissens zu einer dialektischen Theorie der Bildlichkeit weiter, die insgesamt als transzendental philosophische Totalitätswissenschaft und dialektische Beziehungswissenschaft zu verstehen ist. Fichte zeigt, wie sich das absolute Wissen als Bild des lebendigen Absoluten begreift und arbeitet darüber hinaus die Logizität seiner Bildtheorie heraus, die sich in einer anschaulichen Lehre von Raum und Zeit sowie in einer praktischen Willens- und Freiheitslehre konkretisiert.»Totality and Dialectic«The study examines the historical and systematic development of Johann Gottlieb Fichte's (1762-1814) concept of image in his late Science of Knowing ($aWissenschaftslehre)$z in the years 1794/95, 1804/05 and 1812. It is shown that Fichte has overcome the problems of his early approach and has developed the late Science of Knowing into a transcendental-dialectical theory of image, which also includes a new theory of subjectivity and a speculative logic.

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