GERMAN

Der demokratische Verfassungsstaat: Zwischen Legitimationskonflikt und Deutungsoffenheit

Book information

Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Year
2009
ISBN
978-3-531-16739-8, 978-3-531-91633-0
DOI
10.1007/978-3-531-91633-0
Language
german
Format
PDF
Filesize
3 MB (2706824 bytes)
Edition
1
Pages
502\499
Time added
2013-12-12 02:00:00

Description

Wer jede westliche Demokratie als demokratischen Verfassungsstaat bezeichnet, übersieht das zentrale Charakteristikum, das ihn zu einer Staatsform sui generis macht: Er errichtet einen justiziablen Verfassungsvorrang, der selbst Volksabstimmungen und Parlamentsgesetze der letztentscheidenden Kontrolle eines Verfassungsgerichts unterwirft. Da hierin ein latenter Legitimationskonflikt mit der Volkssouveränität ruht, haben sich nur wenige Staaten tatsächlich dafür entschieden. Wie kam es zur Überzeugung, dass auch dem demokratischen Gesetzgeber nicht alles erlaubt sein soll? Welche Entscheidungen werden ihm verwehrt und wie kann das dennoch mit dem Demokratieprinzip in Einklang gebracht werden? Die vorliegende Studie rekonstruiert die Entstehung des Demokratischen Verfassungsstaates erstmals umfassend aus der Idee des justiziablen Verfassungsvorrangs heraus und stellt konfliktfreie Kombinationsmodelle vor.

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