Federkrieger: Autorschaft im Zeichen der Befreiungskriege
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Die Studie widmet sich einem blinden Fleck der Literaturgeschichte: derjenigen Literatur während der Befreiungskriege 1813-1815, die zugleich einen antinapoleonischen Federkrieg führte. Im Zentrum des Buches stehen die Formen und Funktionen von Autorschaft, die sich unter den Bedingungen französischer Besatzung sowie im Kampf gegen diese Situation herausgebildet haben. Dabei zeigen sich verschiedene Typen von schriftstellerischer Selbstinszenierung, deren Kontur sich wesentlich aus ihrer bellizistischen Stoßrichtung ergibt, wie etwa „Dichter am ‚Feldrand‘“, „Dichter im Feld“ oder „Dichter im Staatsdienst“. Historisch triftig sind diese Typen aber nicht nur in Sicht auf ihre eigene Zeit, sondern sie lassen darüber hinaus eine „Strukturlogik“ von Dichtung in Zeiten des Krieges erkennen. Behandelte Autoren sind u.a. Friedrich Rückert, Joseph von Eichendorff, Joseph Görres, August von Kotzebue, Ernst Moritz Arndt, Theodor Körner. Front Matter ....Pages I-IX Front Matter ....Pages 1-1 Momentaufnahmen 1813 (Christoph Jürgensen)....Pages 3-11 Der lange Marsch durch die Literaturgeschichte(n) (Christoph Jürgensen)....Pages 12-30 Was heißt und zu welchem Ende schreibt man Literaturgeschichte? (Christoph Jürgensen)....Pages 31-52 Die folgende Geschichte oder Der Autor als literaturgeschichtliche Kategorie (Christoph Jürgensen)....Pages 53-68 Front Matter ....Pages 69-69 Federkrieger: Dichter am ›Feldrand‹ (Christoph Jürgensen)....Pages 71-135 Literaturpolitiker: Dichter im Staatsdienst (Christoph Jürgensen)....Pages 136-207 Mit Leyer und Schwert I: Dichter im Feld (Christoph Jürgensen)....Pages 208-269 Mit Leyer und Schwert II: Ein »Kleeblatt edler gefallener Sänger« (Christoph Jürgensen)....Pages 270-315 Front Matter ....Pages 317-317 Politische Logik (Christoph Jürgensen)....Pages 319-323 Ökonomische/distributive Logik (Christoph Jürgensen)....Pages 324-325 Literarische Logik (Christoph Jürgensen)....Pages 326-329 Back Matter ....Pages 331-359
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