Sammlung kleinerer althochdeutscher Sprachdenkmäler
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Das Althochdeutsche steht wie das Altniederdeutsche (Altsächsische, Altniederfränkische) auf der ersten Sprachstufe des Deutschen. Ihm geht das Germanische und diesem das indogermanische voraus, ihm folgt das Mittelhochdeutsche und diesem das Neuhochdeutsche. Überliefert ist das Althochdeutsche vor allem aus den Schreiborten Sankt Gallen, Reichenau, Murbach, Freising, Tegernsee, Regensburg, Mondsee, Salzburg, Würzburg, Fulda, Köln, Trier, Mainz, Lorsch und Weißenburg. Erhalten sind etwa 125 Handschriften (und andere Denkmäler) mit etwa 70 mehr oder weniger langen ganz oder teilweise althochdeutschen Texten, welche jeweils nur in einer oder nur wenigen Handschriften erhalten sind, in welchen sie recht oft auch nur als Nachträge auf freien Stellen Aufnahme fanden, und etwa 1000 hiervon weitgehend verschiedene Handschriften mit mehr oder weniger häufigen volkssprachigen, überwiegend althochdeutschen Glossen zu Einzelwörtern lateinischer Texte. Diese kleineren Texte sind bisher nicht zu einer Einheit zusammengefaßt. Eine solche Zusammenfassung würde aber die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Althochdeutschen erheblich erleichtern. Deswegen ist sie hier erfolgt, wobei aus praktischen Gründen weitgehend auf die vorliegenden älteren Einzelausgaben zurückgegriffen wurde und diese in alphabetischer Ordnung zusammengestellt wurden. Altbayerische Beichte. - Altalemannische Psalmenbruchstücke. - Benediktinerregel . - Bruchstück einer Beichte. - Bayerisches Gebet. - Binger Inschrift. - Baseler Rezepte. – Blutsegen. - Carmen ad Deum. - Christus und die Samariterin. - De Heinrico. - Exhortatio ad plebem christianam. - Einhardi Vita Karoli. Monats- und Windbezeichnungen. - Fuldaer Beichte. - Fuldaer Federprobe. - Fränkisches Gebet. - Freisinger Paternoster. - Fränkisches Taufgelöbnis. – Georgslied. - Sankt Gallener Schularbeit. - Sankt Gallener Paternoster und Credo. - Sankt Gallener Schreibervers. - Sankt Gallener Sprichwörter. - Sankt Gallener Spottverse. - Hirsch und Hinde. – Hildebrandslied. - Hammelburger Markbeschreibung. – Isidor. - Jüngere Beichte. - Kasseler Gespräche. - Kölner Inschrift. - Kölner Taufgelöbnis. - Kicila-Vers. – Ludwigslied. - Lorscher Beichte. - Lex-Salica-Bruchstück. - Liebesantrag an eine Nonne. - Lorscher Bienensegen. – Muspilli. - Mainzer Beichte. - Mondsee-Wiener-Bruchstücke. - Merseburger Gebetsbruchstück. - Murbacher Hymnen. - (Alt)Mittel- und (alt)niederfränkische Psalmen. - Merseburger Zaubersprüche. – Notker. – Otfrid. – Petruslied. – Priestereid. - Pfälzer Beichte. - Pariser Gespräche. - Pro Nessia. - Psalm 138. - Pariser Tatianbruchstücke. - Reichenauer Beichte. - Rheinfränkische Cantica. – Segensformeln. - Sigiharts Gebete. - Sächsische Psalmenbruchstücke. - Straßburger Eide. – Tatian. - Trierer Capitulare. - Trierer Segen. - Trierer Spruch. - Trierer Verse gegen den Teufel. - Wessobrunner Schöpfungsgedicht und Gebet. - Würzburger Beichte. - Weißenburger Katechismus. - Würzburger Markbeschreibungen. - Wiener Hundesegen. - Weingartener Buchunterschrift.
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