Baʻalšamem: Studien zu Herkunft, Geschichte und Rezeptionsgeschichte eines phönizischen Gottes
Book information
Description
Der vorliegende Band macht sich zur Aufgabe, alle Quellen, die uber den Gott Ba'al'amem informieren, zu sammeln und auszuwerten, um so ein umfassendes Bild dieses fur die phonizische Religion bedeutenden Gottes zu erlangen. Was die Herkunft des Gottes Ba'al'amem angeht, so ist auszugehen vom zunehmenden Himmelsbezug unterschiedlicher Wettergotter in Anatolien und Syrien und der Anrufung eines Wettergottes am Himmel an der ostlichen Mittelmeerkuste zwischen Ugarit im Norden und Tyros im Suden in Dokumenten der Spatbronzezeit. Die Geschichte des Gottes Ba'al'amem zeigt, dass sich der Gott erstmals im 10 Jh. v. Chr. in Byblos innerhalb der phonizischen Religion belegt findet. Im Anschluss daran sind sein Kult und seine Anrufung in Syrien, Anatolien, Zypern und Sardinien, Karthago, Agypten, Palastina, Transjordanien und auf der arabischen Halbinsel nachweisbar. Eine Rezeption des Ba'al'amem, die durch die Aspekte der Selektion einzelner Zuge, der Adaption an neue Verhaltnisse und die Integration in andere Kulturen charakterisiert ist, findet sich in der mandaischen Literatur, aber auch in der klassischen Literatur griechischer, syrischer, armenischer, koptischer und lateinischer Sprache.
Similar books
The Aramaeans in Ancient Syria (Handbook of Oriental Studies / Handbuch der Orientalistik, 106)
2013 · PDF
Der höchste Gott: Alttestamentlicher JHWH-Glaube im Kontext syrisch-kanaanäischer Religion des 1. Jahrtausends v. Chr.
1990 · PDF
Il contesto religioso dell'Israele antico. Introduzione alle religioni della Siria-Palestina
2002 · PDF
Der höchste Gott: Alttestamentlicher JHWH-Glaube im Kontext syrisch-kanaanäischer Religion des 1. Jahrtausends v. Chr.
1990 · PDF
Aramäischer Ahiqar (Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit - Neue Folge (JSHRZ-NF), Band 2 Lieferung 2)
Die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen, nähmlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Küchen- und Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, schon zum Genusse völlig bereiteten Kaffeh, Thee u.s.w., in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten : eine der nützlichsten Erfindungen von H. Appert in Paris, die nicht allein für die kleinste Haushaltung ohne allen Kostenaufwand anwendbar, und deßwegen ein unentbehrlicher, noch nie gegebener Anhang zu allen Koch- und Wirthschaftsbüchern ist, sondern auch die größten nur denkbaren Vortheile für Hospitäler, Armeen, Flotten etc. etc. gewährt, und wegen ihrer Gemeinnützigkeit von der französischen Regierung mit 12.000 Franken belohnt wurde
1832 · PDF
Geschichte des Rechtsstreits zwischen der ältern und jüngern Linie des Fürstenhauses Anhalt-Bernburg. Band 3, Abteilung 1 Commentar zu den Gründen des, den Beytritt der vertretenen Streitgenossen, zu der von den unvertretenen erhobenen Nichtigskeitsquerel, abweisenden ersten Instanzurtheils vom 25sten November 1820: Fortgesetze Betrachtungen über die Natur einer prozessualischen Streitgenossenschaft, und über die Untheilbarkeit eines Verfahrens und Urtheils, den der Untheilbarkeit der Thatsachen und des Streitgegenstandes
1822 · PDF
Oeconomia. Oder Haußbuch : Zum Calendario Oeconomico & perpetuo gehörig. 1 Darinnen begriffen vnnd außführlichen erkleret ist, Wie ein Hauswirth, nach dem ihn Gott der Allmechtige gesegnet, ferner seine Nahrung nechst Gott anstellen sol, auch fruchtbarlichen geniessen vnd gebrauchen : Alldieweil in solchem angezeigt wird, wie ein Haußwirth erstlich sein Gesinde wol regieren sol, hernach, von allerley sachen zur Haußhaltung gehörig, Als von Brawen, Backen, Bleichen, Weinbergern, Gärten, Höltzung, Ackerbaw, Viehzucht, Jagten, Fisch vnd Vogelfang, Endlich von einer Haußartzney oder Haußapotecken vor den gemeinen Man.
1600 · PDF