Kinder – Schule – Staat : Der Schweizer Schuldiskurs 2006 bis 2010
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Die Autoren untersuchen die diskursiven Formationen, Dispositive und Strategien in staatlichen, massenmedialen und verbandlichen Texten zur Schule. Es dominieren Zuschreibungen von rechtlichen Zuständigkeiten, Dramatisierungen des Schulgeschehens und Sorgen um das pädagogisch Maßvolle. „Elternbildung“ lässt die Schule auf „defizitäre“ Eltern zugreifen. Fragen der Unterrichtssprache werden sozialstaatlich und kulturpolitisch aufgeladen. „Wahrheiten“ über die Schule werden im Muster des Fraktals produziert, als Vereinfachung und Aufrundung zu einem großen Ganzen: die Schule als Steuerungsobjekt des Staates, als Investitionsprogramm und als Sinnbild zur Lage der Nation. Front Matter ....Pages I-VII Zum Rahmen unserer Diskursanalysen (Achim Brosziewski, Alex Knoll)....Pages 9-40 Öffentlichkeit und Schule: Bildungsrechte, Schuldramen und die Sorgen um den Lehrberuf (Achim Brosziewski)....Pages 41-167 Eltern und Schule. Zur diskursiven Produktion des Verhältnisses zweier erziehender und bildender Institutionen (Alex Knoll)....Pages 169-202 Sprache, Identität und Schule. Zur Debatte um die Sprachenfrage im Kindergarten (Alex Knoll)....Pages 203-240 Diskursive Muster der Erzeugung institutioneller Wahrheiten zur Volksschule (Christoph Maeder)....Pages 241-259
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