Paulus: Leben und Denken
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This textbook reveals Paul's thought against the background of his life. The first main section deals with his life and his epistles, and the second main section then presents a thematically structured account of the main themes of Paul's thinking, so that equal weight is given both to its historical genesis and to its structurality. Recent research in the sociology of knowledge and historical theory sees Paul's theology as a symbolism distinguished by a high level of connectivity. Despite numerous philosophical problems and adverse historical conditions, Paul succeeds in placing his thinking, which is characterised by a messianic universalism, within the existing sense-worlds of Hellenistic culture. This shows how strongly St. Paul's thought was grounded in this culture, and how he was in a position to create a new cognitive and emotional identity in his congregations. Vorwort Inhaltsverzeichnis 1. Prolog: Panlos als Herausforderung 1.1 Annäherung 1.2 Geschichtstheoretische Überlegungen 1.3 Der Ansatz: Sinnbildung in Kontinuität und Wandel I. Hauptteil: Der Lebens- und Denkweg 2. Quellen und Chronologie des paulinischen Wirkens: Sicheres und Vermutetes 2.1 Die absolute Chronologie 2.2 Die relative Chronologie 3. Der vorchristHebe Paulus: Ein weltoffener Eiferer 3.1 Herkunft und sozialer Status 3.2 Der Diasporapharisäer Paulus 3.3 Der religions- und bildungsgeschichtliche Hintergrund des paulinischen Denkens 3.4 Der Verfolger der ersten Gemeinden 4. Die Berufung zum Heidenapostel: Der neue Horizont 4.1 Die Berichte über das Damaskusgeschehen 4.2 Die Tragweite des Damaskusgeschehens 5. Der christHebe Paulus: Ein Vulkan beginnt zu brodeln 5.1 Die Einübung: Paulus und die frühe christliche Tradition 5.2 Die Bibel des Paulus 5.3 Erste Schritte als Missionar 5.4 Paulus als Missionar der antiochenischen Gemeinde 6. Der Apostelkonvent und der antiochenische Zwischenfall: Keine Lösung der Probleme 6.1 Der Apostelkonvent 6.2 Der antiochenische Zwischenfall 7. Die selbstständige Mission des Paulus: Der Vulkan bricht aus 7.1 Die Voraussetzungen der paulinischen Missionsarbeit 7.2 Die Anfänge der selbstständigen Mission 7.3 Die Paulus-Schule und die Struktur der Gemeindearbeit 7.4 Das Selbstverständnis des Heidenapostels Paulus 7.5 Die Herausbildung des frühen Christentums als eigenständige Bewegung 8. Paulus und die Thessalonicher: Trost und Zuversicht 8.1 Die Vorgeschichte und die Erstverkündigung 8.2 Die Theologie des 1 Thessalonicherbriefes 8.3 Die Ethik des 1Thessalonicherbriefes 8.4 Der 1 Thessalonicherbrief als Zeugnis frühpaulinischer Theologie 9. Der lKorintherbrief: Hohe und wahre Weisheit 9.1 Streit in Korinth 9.2 Die Weisheit der Welt und die Torheit des Kreuzes 9.3 Die Macht des Geistes und die Reinheit der Gemeinde 9.4 Freiheit und Bindung in Christus 9.5 Die Kraft des Geistes und der Aufbau der Gemeinde 9.6 Die Auferstehung der Toten 9.7 Kreuz, Gerechtigkeit und Gesetz 10. Der 2Korintherbrief: Frieden und Krieg 10.1 Die Ereignisse zwischen dem 1 und 2Korintherbrief 10.2 Der 2Korintherbrief als einheitlicher Brief 10.3 Die apostolische Existenz des Paulus 10.4 Die Herrlichkeit des Neuen Bundes 10.5 Die Botschaft der Versöhnung 10.6 Die Narrenrede 11. Paulus und die Galater: Erkenntnis im Konflikt 11.1 Die Vorgeschichte 11.2 Die galatische Krise 11.3 Die Gesetzes- und Rechtfertigungslehre des Galaterbriefes 11.4 Die Ethik des Galaterbriefes 11.5 Inklusive und exklusive Rechtfertigungslehre bei Paulus 12. Paulus und die Gemeinde in Rom: Begegnung auf hohem Niveau 12.1 Die Geschichte und Struktur der römischen Gemeinde 12.2 Der Römerbrief als situationsbedingtes Schreiben 12.3 Das Evangelium Jesu Christi 12.4 Die Gotteserkenntnis der Heiden und Juden 12.5 Die Gerechtigkeit Gottes 12.6 Paulus und das Alte Testament 12.7 Die Gegenwart des Heils: Taufe und Gerechtigkeit 12.8 Sünde, Gesetz und Freiheit im Geist 12.9 Paulus und Israel 12.10 Die Gestalt des neuen Lebens 13. Paulus in Rom: Der alte Mann und sein Werk 13.1 Die Vorgeschichte: Paulus auf dem Weg nach Rom 13.2 Der Philipperbrief 13.2.1 Ein Brief aus Rom nach Philippi 13.2.2 Der Philipperbrief als ein spätes Zeugnis paulinischer Theologie 13.3 Der Philemonbrief 13.4 Der Märtyrer Paulus II Hauptteil: Das paulinische Denken 14. Heilsgegenwart als Zentrum paulinischer Theologie 15. Theologie: Gott handelt 15.1 Der eine Gott als Schöpfer und Vollender 15.2 Gott als Vater Jesu Christi 15.3 Gott als Erwählender, Berufender und Verwerfender 15.4 Das Evangelium als endzeitliche Heilskundgabe Gottes 15.5 Die Neuheit und Attraktivität der paulinischen Rede von Gott 16. Christologie: Der Herr ist gegenwärtig 16.1 Transformation und Partizipation als Grundmodell paulinischer Christologie 16.2 Jesus Christus als Gekreuzigter und Auferstandener 16.2.1 Jesus Christus als Auferstandener 16.2.2 Das Kreuz in der paulinischen Theologie 16.3 Jesus Christus als Retter und Befreier 16.4 Jesus als Messias, Herr und Sohn 16.5 Jesu Christi stellvertretender Tod ,für uns' 16.6 Der Tod Jesu Christi als Sühnegeschehen 16.7 Jesus Christus als Versöhner 16.8 Jesus Christus als Gottes Gerechtigkeit 16.8.1 Das kulturgeschichtliche Umfeld 16.8.2 Die Genese der paulinischen Rechtfertigungslehre 16.8.3 Der theologische Gehalt der Rechtfertigungslehre 16.9 Gott, Jesus von Nazareth und die frühe Christologie 17. Soteriologie: Der Transfer hat begonnen 17 .1 Das neue Sein als Partizipation an Christus 17.2 Die neue Zeit zwischen den Zeiten 18. Pneumatologie: Der Geist weht und wirkt 18.1 Der Geist als vernetzendes Prinzip des paulinischen Denkens 18.2 Die Gaben und aktuellen Wirkungen des Geistes 18.3 Der Vater, der Sohn und der Geist 19. Anthropologie: Der Kampf um das Ich 19.1 Menschsein und Leiblichkeit: σὣμα und σἁρξ 19.2 Die Sünde und der Tod 19.3 Das Gesetz 19.3.1 Die diachrone Analyse 19.3.2 Die synchrone Analyse 19.4 Der Glaube als Neuqualifikation des Ich 19.5 Zentren des menschlichen Selbst 19.6 Die neue Freiheit 20. Ethik: Das neue Sein als Sinngestaltung 20.1 Der Grundansatz: Leben im Raum des Christus 20.2 Die Praxis des neuen Seins 21. Ekklesiologie: Eine anspruchsvolle und attraktive Gemeinschaft 21.1 Grundworte und Basismetaphern paulinischer Ekklesiologie 21.2 Strukturen und Aufgaben in den Gemeinden 21.3 Die Gemeinde als sündenfreier Raum 22. Eschatologie: Erwartung und Erinnerung 22.1 Die Zukunft in der Gegenwart 22.2 Der Ablauf der Endereignisse und die postmortale Existenz 22.3 Das Schicksal Israels 22.4 Eschatologie als Zeitkonstruktion 23. Epilog: Das paulinische Denken als bleibende Sinnbildung Literaturverzeichnis I. Textausgaben, Textsammlungen II. Lexika, Wörterbücher, Grammatiken III. Kommentare, Monographien, Aufsätze, Artikel Autorenregister SteLLenregister (in Auswahl)
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