Lesendes Bewusstsein: Untersuchungen zur philosophischen Grundlage der Literaturwissenschaft
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This monograph demonstrates the theory and practice of poetological hermeneutics. Kant and Heidegger provide the foundation for a theory of literature grounded in poetology. Three analyses of works address epos, novel, and lyric, illustrating hermeneutics in practice. The author uses the hermeneutical approach to transform interpretation into an adventure filled with surprise and discovery. Vorwort Danksagung Inhalt Erster Teil Theorie der Literatur Erster Essay Vom Nutzen und Nachteil der Philosophie für die Deutung literarischer Texte Vorbemerkung Philosophen und Schriftsteller Abstraktion und Einfühlung: zwei Einstellungen des lesenden Bewusstseins Dieter Henrich „Kritik der reinen Vernunft“ und „Die Brüder Karamasow“ Hegel Zweiter Essay Literaturwissenschaft – was ist das? Der Autor, das Werk und der Leser Vorbemerkung „Die Wissenschaft ist die Theorie des Wirklichen“ Das „Positum“ der Literaturwissenschaft Nietzsche und Gadamer „Literatur“ – ein besonderer Gegenstand Definition des literarischen Textes Die poetologische Differenz Immanuel Kants Bedeutung für die Literaturwissenschaft Das Leben des Autors und die Wirklichkeit seiner Kunst Zwei Zugänge zum Werk: Schaffenspsychologie und Rezeptionspsychologie Fazit: Autor – Werk – Leser Schlusswort: Wie viele Bücher kann ein Mensch lesen? Dritter Essay „Poetologische Differenz“ und „Vierfacher Schriftsinn“: Der künstlerische Ausdruck und die Positionen des Lesers Vorbemerkung Der zweifache Anblick: psychologisch und poetologisch 1 Der innerfiktionale Anblick 2 Der außerfiktionale Anblick Längeres Gedankenspiel Die Lehre vom „Vierfachen Schriftsinn“ Vierter Essay Kants Lehre vom Schönen und was damit zusammenhängt: das Angenehme, das Schöne und das Gute Vorbemerkung Definitionen Das Angenehme, das Schöne und das Gute „Schulgerechtes“ Wo stecken die „ästhetischen Ideen“? Fünfter Essay Gibt es unverständliche Dichtung? Das Nichts, die Angst und die Kunst Vorbemerkung Angst und Sorge Nennung ist Bannung Unterwegs zum Text Sechster Essay „Gehäuse“ und „Grenzsituation“: Karl Jaspers und die Literaturwissenschaft Vorbemerkung Begriffsgeschichte Dasein als Thema: Karl Jaspers und Martin Heidegger Der Untergang der „Titanic“ Einzelne Grenzsituationen „Psychologie der Weltanschauungen“ als Lehrbuch der Literaturwissenschaft? Don Quijote im Gehäuse seines Wahns Hamlet ist „aus dem Häuschen“ Schlusswort Siebter Essay „Dominante“, „Differenzqualität“ und „Objektsynthese“: drei Schlüsselbegriffe in Broder Christiansens „Philosophie der Kunst“ Vorbemerkung Wer ist Broder Christiansen? Unter der Lupe „Philosophie der Kunst“ Differenzqualitäten Störung Dominante Autor, Werk, Leser Einwände gegen die russischen Formalisten Objektsynthese Fazit Nachbemerkung Achter Essay Das literarische Gebilde als „Rede des Anderen“ und die Natur seiner Ausprägungen Vorbemerkung Fragestellung Natürliche und artifizielle Lastigkeit: die zwei Möglichkeiten des literarischen Gebildes Acht Beispiele des literarischen Gebildes mit artifizieller Lastigkeit Beispiel I William Faulkner: „Absalom, Absalom!“ Beispiel II Edgar Allan Poe: „The Oblong Box“ Beispiel III Jorge Luis Borges: „Untersuchung des Werkes von Herbert Quain“ Beispiel IV Aleksej Krutschonychs Wäscherechnung Beispiel V Ernst Jandl: „ÜBE!“ Beispiel VI Aleksej Krutschonych: „dyr bul šcyl“ Beispiel VII Ernst Jandl: „klare gerührt“ Beispiel VIII Stéphane Mallarmés „schweigendes Gedicht“ Artifizielle Lastigkeit und Schema-Bild Neunter Essay Kann Kunst „realistisch“ sein? Wirklichkeit und Mimesis Vorbemerkung Kunst und Realität Realismus – was ist das? Die Wahrheit der Dichtung Mimesis Nachbemerkung: Sergej Eisensteins „Panzerkreuzer Potjomkin“ und Leni Riefenstahls „Triumph des Willens Zehnter Essay Die Wirklichkeit der „anthropologischen Prämisse“ und die „impliziten Axiome“ fiktiver Welten Vorbemerkung Die anthropologische Prämisse Implizite Axiome Schlusswort Elfter Essay Lesendes Bewusstsein: „Lektüre“ als zentrales Problemfeld der Literaturwissenschaft Vorbemerkung „Spuren lesen“ und „Lesen“ Der Begriff „Lektüre“ Abgrenzung gegen Theater, Oper und Film Lesendes Bewusstsein und literarischer Text Ausrichtung und Abrichtung Beispiel: „König Ödipus“ Poetologie und lesendes Bewusstsein Unterwegs zur poetologischen Rekonstruktion Vom „Vierfachen Schriftsinn“ Der literarische Text ist seiner Natur nach „ein endlicher Text“ und „ein Text ohne Sprecher“ Poetologische Rekonstruktion Zweiter Teil Drei Werkanalysen Erstes Beispiel Homer: „Odyssee“ Einführung Gliederung Chronologie Polyphem Die Blendung Skylla und Charybdis Kirke, die Sirenen und Kalypso Penelope Zwischenbemerkung Fazit Zweites Beispiel Goethe: „Die Leiden des jungen Werthers“ Einführung Sichtweisen Werthers versiegelter Brief an Lotte Flucht in die Außenwelt Ossian Goethe über Wirkungsgeschichte Tatort Werther und Lotte Chronologie Zwischenbemerkung Schlusswort Drittes Beispiel Hölderlin: „Abendphantasie“ Einführung „Schulgerechtes“ Vierfacher Schriftsinn Die poetologische Differenz Poetologie und „ästhetische Ideen“ Anhang Drucknachweise Personenregister
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