Gesundheitliche Eigenverantwortung im Kontext der Lebensspanne
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Peter Enste zeigt, dass ältere Menschen ihre gesundheitliche Eigenverantwortung sehr hoch einschätzen und diese als innere Einstellung beschreiben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste zu tun, um ihren Gesundheitszustand positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig ergeben sich unterschiedliche Attributionsmuster: Mit abnehmendem Gesundheitszustand wird meist ein Teil der Verantwortung an andere Akteure (z. B. Hausarzt, soziales Umfeld) übertragen. Der Autor liefert konkrete Hinweise, dass in den Debatten um die Zukunft des Sozialstaats eine bloße Reduzierung des Begriffes Eigenverantwortung auf zusätzliche finanzielle Eigenbeteiligung gerade vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft nicht tragfähig ist. Front Matter ....Pages I-XVII Eigenverantwortung im Gesundheitsbereich (Peter Enste)....Pages 1-5 Die demografische Alterung in Deutschland (Peter Enste)....Pages 7-29 Verantwortung – Annäherung an ein komplexes Konstrukt (Peter Enste)....Pages 31-57 Verantwortung für die eigene Gesundheit (Peter Enste)....Pages 59-102 Gesundheit und Eigenverantwortung in der Lebensspanne (Peter Enste)....Pages 103-125 Das Untersuchungsdesign (Peter Enste)....Pages 127-150 Ergebnisse der quantitativen Untersuchung (Peter Enste)....Pages 151-218 Ergebnisse der qualitativen Untersuchung (Peter Enste)....Pages 219-315 Zusammenführung der Ergebnisse (Peter Enste)....Pages 317-353 Diskussion der Ergebnisse (Peter Enste)....Pages 355-379 Back Matter ....Pages 381-409
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