GERMAN

Kants Theorie des reinen Geschmacksurteils

Book information

Publisher
de Gruyter
Year
1990
ISBN
9783110860207, 3110125854, 9783110125856
Language
german
Format
PDF
Filesize
6 MB (6094676 bytes)
Series
Quellen und Studien zur Philosophie; 26
Pages
205\208
Time added
2023-03-14 11:51:37

Description

Vorwort Inhalt 1. Einleitung 2. In seiner Theorie des reinen Geschmacksurteils will Kant die Frage beantworten, ob dieses Urteil trotz seines ästhetischen Charakters zu Recht mit einem Anspruch auf subjektive Allgemeingültigkeit verbunden wird. 2.1. Das reine Geschmacksurteil ist ein ästhetisches Urteil: Sein Bestimmungsgrund ist eine Gefühlsempfindung (KU, §1) 2.2. Der Bestimmungsgrund des reinen Geschmacksurteils ist ein interesseloses Gefühl des Wohlgefallens oder Mißfallens (KU, §§ 2-5) 2.3. Das reine Geschmacksurteil wird mit einem Anspruch auf subjektive Allgemeingültigkeit verbunden (KU, §§ 6-8) 3. Von dem reinen Geschmacksurteil der Form DIES IST SCHÖN oder DIES IST NICHT SCHÖN ist eine „Beurteilung des Gegenstandes“ zu unterscheiden (KU, § 9) 3.1. Kant beschreibt die ästhetische Einstellung zu einem Gegenstand als eine Beurteilung desselben, die einem Menschen in einem interesselosen Gefühl der Lust oder Unlust bewußt wird 3.2. Die Beurteilung des Gegenstandes erfolgt durch eine ästhetische Synthesis des Mannigfaltigen seiner anschaulichen Vorstellung 3.3. Die Konzeption der ästhetischen Beurteilung eines Gegenstandes als Synthesis läßt sich mit der Kantischen Bewußtseinstheorie vereinbaren 4. Die Urteile der reflektierenden Urteilskraft sind Urteile über eine hypothetische Zweckmäßigkeit von Naturprodukten 4.1. Von Zweckmäßigkeitsurteilen, die kausale Erklärungen von Artefakten geben, sind Zweckmäßigkeitsurteile zu unterscheiden, in denen Naturprodukte hypothetisch als zweckmäßig beurteilt werden. Dies sind Urteile der reflektierenden Urteilskraft (KU, §10) 4.2. Die Urteile, die die reflektierende Urteilskraft in ihrem logischen Gebrauch formuliert, können als Urteile über eine hypothetische Zweckmäßigkeit von Naturprodukten gedeutet werden 4.3. Die Urteile, die die reflektierende Urteilskraft in ihrem teleologischen Gebrauch formuliert, können als Urteile über eine hypothetische Zweckmäßigkeit von Naturprodukten gedeutet werden 5. Sind auch reine Geschmacksurteile Urteile der reflektierenden Urteilskraft? 5.1. In den Einleitungen in die Kritik der Urteilskraft gelingt es Kant nicht, einen überzeugenden Zusammenhang herzustellen zwischen den reinen Geschmacksurteilen und der reflektierenden Urteilskraft 5.2. Daraus allein, daß der Bestimmungsgrund eines reinen Geschmacksurteils ein interesseloses Gefühl ist, läßt sich nicht ableiten, daß dieses Urteil ein Urteil der reflektierenden Urteilskraft ist (KU, § 11) 6. Auch das reine Geschmacksurteil ist ein Urteil der reflektierenden Urteilskraft 6.1. Das Prinzip des Geschmacks ist das subjektive Prinzip der Urteilskraft überhaupt (KU, § 35) 6.2. Der zur ästhetischen Beurteilung eines Gegenstandes angemessene Begriff ist eine Vernunftidee (KU, §§ 56-57) 6.3. Die ästhetische Erfahrung des Schönen muß von der ästhetischen Erfahrung des Erhabenen unterschieden werden 7. Das reine Geschmacksurteil wird zu Recht mit einem Anspruch auf subjektive Allgemeingültigkeit verbunden 7.1. Die dem reinen Geschmacksurteil zugrundeliegende Beurteilung des Gegenstandes ist subjektiv allgemeingültig (KU, § 38) 7.2. Sowohl zur ästhetischen Beurteilung der Schönheit oder Häßlichkeit eines Gegenstandes in einem reinen Geschmacksurteil als auch zur objektiven Erkenntnis eines Gegenstandes müssen Menschen über das Vermögen des Gemeinsinns verfügen (KU, §§ 18-22 und 40) 8. Trotz der subjektiven Allgemeingültigkeit des reinen Geschmacksurteils bleiben die Meinungen über die Schönheit oder Häßlichkeit von Gegenständen oft kontrovers Bibliographie und Abkürzungsverzeichnis 1. Werke und Schriften Immanuel Kants (Gesamtausgaben der Werke und Schriften und einzelne Werke, alphabetisch nach Siglen geordnet) 2. Weitere Literatur Personenregister Sachregister

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