GERMAN

Lebenserhaltung als Haftungsgrund

Book information

Publisher
Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Year
2010
ISBN
9783642127304, 9783642127311
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (2039778 bytes)
Series
MedR Schriftenreihe Medizinrecht
Edition
1
Pages
300\304
Time added
2020-08-30 06:11:09

Description

In der Arbeit wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen die Erhaltung menschlichen Lebens Schadensersatzansprüche desjenigen begründet, der – einstweilig – am Leben erhalten wird. Diese möglicherweise befremdlich anmutende Fragestellung ergibt sich aus der Existenz des Patientenrechts auf Selbstbestimmung, das auch die Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen umfasst. Nach Darstellung der strafrechtlichen Rahmenbedingungen und der arzthaftungsrechtlichen Grundlagen wird unter Berücksichtigung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts vom 29.7.2009 erläutert, wer in welcher Situation nach welchem Maßstab die Entscheidung über die Vornahme oder Nichtvornahme lebenserhaltender Maßnahmen zu treffen hat. Anschließend wird anhand verschiedener Fallkonstellationen geprüft, inwieweit lebenserhaltende Maßnahmen bei Sterbenden, tödlich Kranken, Wachkomapatienten, Suizidwilligen und Patienten, die aus religiösen Gründen eine vital indizierte Behandlung ablehnen, Schadensersatzansprüche auslösen. Front Matter....Pages 1-12 Einführung....Pages 1-3 Die strafrechtlichen Vorgaben zur Sterbehilfe....Pages 5-19 Grundlagen der Haftung für medizinische Behandlung....Pages 21-42 Die Entscheidung über die Vornahme lebenserhaltender Maßnahmen....Pages 43-126 Lebenserhaltung bei Sterbenden, unheilbar Kranken und anhaltend bewusstlosen Patienten....Pages 127-188 Die lebensrettende Bluttransfusion ohne die Einwilligung des heilungsfähigen Patienten....Pages 189-221 Die Rettung des Suizidenten....Pages 223-253 Schlussbetrachtungen....Pages 255-267 Back Matter....Pages 276-304

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