Schriften zur Runologie und Sprachwissenschaft
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Herausgegeben von Heinrich Beck, Klaus Düwel, Michael Job und Astrid van Nahl. Wolfgang Krause war einer der Begründer der deutschsprachigen Runologie. Die Runen sind nicht nur sprachhistorische Zeugnisse; ihre Analyse erschließt auch das Alltagsleben. Somit gehört die Runologie zum Nukleus der Kulturwissenschaften am Schnittpunkt Linguistik, Philologie, Archäologie und Geschichte. Hier werden Krauses wichtigste Schriften versammelt. Die Einleitung arbeitet zudem die Relevanz für aktuelle wissenschaftliche Fragen heraus. Teil 1: Schriften zur Runologie 1 Einführung (von Klaus Düwel) 3 Runica [I] 20 Vingþórr 27 Runica II 35 Das Runendenkmal von Kårstad 57 Beiträge zur Runenforschung [I] 67 Eine altgermanische Bezeichnung des Pferdes und der Runenstein von Möjebro 104 Beiträge zur Runenforschung – Zweites Heft 117 Die Runenfibel von Bad Ems, Hessen-Nassau 140 Neue Wege der Runenforschung 146 Die Runen als Begriffszeichen 150 Zum Stand der Runenforschung 166 Ing 196 Untersuchungen zu den Runennamen I 218 Untersuchungen zu den Runennamen II 223 Der Runenstein von Pilgårds 244 Zur Runeninschrift auf der Scheibenfibel von Schretzheim 260 Die Runenfibel von Beuchte, Kr. Goslar 264 Die Inschrift des Runenbrakteaten von Sievern-A 292 Runica III 297 Die Runeninschrift von Alt-Ladoga 328 Die Inschrift der Runenspange von Aquincum 341 Noch einmal zu der Runeninschrift von Aquincum 349 Dróttkvætt-strofen fra Bergens brygge 352 En ny dróttkvættstrofe fra Bryggen i Bergen 355 Die Runeninschrift auf dem Kamm von Heidaby 357 Die Hamletstrophe Snæbjǫrns 361 Zur Herkunft von finn. "runo" 'Lied' 372 Die gotische Runeninschrift von Leţcani 378 Teil 2: Schriften zur Sprachwissenschaft 385 Einführung (von Michael Job) 387 Tocharica 397 The Imperfect in British and Kuchean 415 Zu einigen tocharischen Personalendungen 425 Zur Frage nach dem nichtindogermanischen Substrat des Tocharischen 438 Eigennamen in tocharischen Texten 455 Das Numerussystem des Tocharischen 463 Bemerkungen zu dem nominalen 'nt'-Suffix im Hethitischen und Tocharischen 476 Die Herkunft der Germanen 487 Altindische und altnordische Kunstpoesie, ein Vergleich ihres Sprachstils 502 Erklärungen zur ältesten Skaldendichtung 534 Húsdrápa 9 540 framea 544 Ziu 549 Die Kenning als typische Stilfigur der germanischen und keltischen Dichtersprache 565 Egil Skallagrímssons Gedicht "Der Söhne Verlust" 591 Die Wortstellung in den zweigliedrigen Wortverbindungen, untersucht für das Altindische, Awestische, Litauische und Altnordische 605 Die Entwickelung einer alten elliptischen Konstruktion in den indogermanischen Sprachen 652 Zum Namen des Lachses 674 Zum Aufbau der Bacchanal-Inschrift 690 Zur Entstehung des lateinischen 'uī-' und 'vī'-Perfekts 697 Ein altkretischer Ortsname "Bunasos"? 705 Zur Erklärung des irischen Äquativs 714 Deutungsversuche zu einigen Stellen der Táin 723 Iranica 735 Bemerkungen zur Kausativ- und Passiv-Funktion des finno-ugrischen 't'-Suffixes 753 Handeln und Leiden im Spiegel der Sprache 762 Literaturverzeichnis zu Teil 1 775 Literaturverzeichnis zu Teil 2 792
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