Fülle des Lauts
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Seit dem Beginn der Moderne im späten 18. Jahrhundert gibt es in der deutschsprachigen Lyrik Bestrebungen, die ‚multimediale Ganzheit‘, die die Lyrik in der Vormoderne vielfach gebildet hatte, unter den Bedingungen der modernen Schriftkultur wiederzugewinnen. Lyrik wird im Rahmen des neuen Formats der Dichterlesung aufgeführt und, im Umkreis der Romantik, dezidiert musikalisiert. Dieses Projekt der Re-Performativierung und Re-Musikalisierung der Lyrik wurde seit den 1960er Jahren aktualisiert und hat gegenwärtig einen Höhepunkt erreicht. Dabei spielen die neuen medialen Möglichkeiten durch Tonträger, und Film eine zentrale Rolle. Die Arbeit stellt diese Entwicklung dar und bietet neue methodologische Wege zur Interpretation performativer Lyrik, die vor allem anhand des Werks Ernst Jandls erprobt werden. Front Matter ....Pages I-XI Einleitung (Frieder von Ammon)....Pages 1-24 Prolog: Wider die monomediale Halbheit: Das Projekt der Re-Performativierung und Re-Musikalisierung der Lyrik (Frieder von Ammon)....Pages 25-46 I. Das Gedicht muss gehört und gesehen werden: Performative Lyrik von Jandl und anderen (Frieder von Ammon)....Pages 47-235 II. Poesie auf dem Weg zur Musik: Musikalische Lyrik von Jandl und anderen (Frieder von Ammon)....Pages 237-434 Epilog: Ein anderes Aufglühen von Sinn: Aufführung und Musik in der deutschsprachigen Lyrik seit der Wende (Frieder von Ammon)....Pages 435-447 Back Matter ....Pages 448-487
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