Linguistische Aspekte der Synchronisation von Fernsehserien: Phonetik, Textlinguistik, Übersetzungstheorie
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Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben. Vorwort Verzeichnis häufig gebrauchter Abkürzungen und Symbole 1. Synchronisierte Filme aus sprachwissenschaftlicher Sicht - Fragestellungen und Prämissen dieser Untersuchung 1.1. Synchronisation als Untersuchungsgegenstand der Sprachwissenschaft 1.1.1. Synchronisationsspezifische und allgemein sprachwissenschaftliche Fragestellungen 1.1.2. Sprachwissenschaftliche Fragestellungen 1.1.3. Beschränkung des Untersuchungsgegenstandes 1.2. Materialbasis 1.3. Linguistische Prämissen 1.3.1. Akzeptabilitätsproblematik 1.3.2. Linguistisches Beschreibungsmodell 1.3.2.1. Grammatikmodell 1.3.2.2. Übersetzungstheoretische Prämissen 1.4. Forschungsüberblick 1.5. Technik der Synchronisation 1.5.1. Der Vorgang der Synchronisation 1.5.2. Bearbeitungsphasen des Textes 1.5.3. Zeit und Kosten 1.6. Filmübersetzung in verschiedenen Ländern 1.6.1. Synchronisation und Untertitelung 1.6.1.1. Synchronisationsländer und Untertitelungsländer 1.6.1.2. Vor- und Nachteile der beiden Verfahren 1.6.2. Synchronisation in Großbritannien 1.6.2.1. Englische Fernsehsender in Großbritannien 1.6.2.2. Wales 1.6.3. Synchronisation in der Bundesrepublik Deutschland 2. Synchronität 2.1. Lippensynchronität 2.1.1. Lippenbewegungen als Synchronisationsproblem 2.1.1.1. Lippenbewegungen 2.1.1.2. Ausmaß des Problems der Lippensynchronität 2.1.1.3. Ausgeprägtheit der Lippenbewegungen 2.1.2. Lippensynchronität als Untersuchungsgegenstand 2.1.2.1. Typen von Lippensynchronität 2.1.2.2. Zur Kategorie "nicht-auffällige Abweichung" 2.2. Quantitative Lippensynchronität 2.3. Synchronität in bezug auf die Sprechgeschwindigkeit 2.4. Qualitative Lippensynchronität 2.4.1. Identifizierung der potentiellen Problemlaute 2.4.1.1. Problemlaute 2.4.1.2. Problemlaute bei den Vokalen 2.4.1.3. Problemlaute bei den Konsonanten 2.4.1.4. Auswirkungen der Problemlaute auf die Übersetzungsstrategie 2.4.2. Problemlaute in der Synchronisationspraxis 2.4.2.1. Nicht-auffällige Abweichungen 2.4.2.2. Bemerkbare Abweichungen 2.4.2.3. Mundöffnung und Betonung als entscheidende Parameter 2.5. Paralinguistische Synchronität 2.5.1. Gestensynchronität 2.5.2. Weitere paralinguistische Synchronität 2.6. Auffälligkeit von Asynchronien 2.6.1. Bemerken von Asynchronien 2.6.1.1. Generelle Akzeptanz von synchronisierten Filmen 2.6.1.2. Experimente zur Auffälligkeit von Abweichungen 2.6.2. Vertrautheit mit den Lippenstellungen 2.6.3. Bemerken von Abweichungen 2.7. Schlußfolgerungen 2.7.1. Sprachwissenschaftliche Schlußfolgerungen 2.7.2. Synchronisationstheoretische Schlußfolgerungen 3. Paralinguistische Äquivalenz - Stimmen bei der Synchronisation 3.1. Paralinguistische Äquivalenz 3.1.1. Paralinguistische Synchronität und Äquivalenz 3.1.2. Konflikte zwischen paralinguistischer Äquivalenz und paralinguistischer Synchronität 3.1.3. Inadäquate paralinguistische Realisierungen 3.2. Der Faktor Stimme 3.2.1. Extralinguistische und paralinguistische Elemente der Stimmqualität 3.2.2. Stimmqualität bei der Synchronisation 3.2.2.1. Konsequenzen für die Synchronisation 3.2.2.2. Feststellungen zur Synchronisationspraxis 3.2.2.3. Die Bedeutung biologischer Faktoren 3.2.2.4. Stimme als Teil der Persönlichkeit 3.3. Äquivalenz des Charakters 3.3.1. Faktoren, die Charakteräquivalenz bewirken 3.3.2. Charakteräquivalenz in der Synchronisationspraxis 3.3.2.1. Verletzungen von Charakteräquivalenz 3.3.2.2. Anforderungen bei der Synchronisation 3.4. Schlußfolgerungen 3.4.1. Synchronisationstheoretische Schlußfolgerungen 3.4.2. Sprachwissenschaftliche Schlußfolgerungen 4. Akzent und Dialekt als Synchronisationsprobleme 4.1. Funktionen sprachlicher Varietäten 4.1.1. Das Problem bei der Synchronisation 4.1.2. Terminologie 4.1.3. Funktionen von Akzent und Dialekt 4.1.4. Die Sonderstellung der Standardsprache 4.1.4.1. Bühnendeutsch 4.1.4.2. RP 4.1.4.3. U.S.A 4.2. Synchronisation in die Standardsprache 4.2.1. Die Unmöglichkeit direkter Äquivalenz 4.2.2. Kriterien zur Bestimmung nationaler Standards 4.3. Konsequenzen mangelnder Umsetzung bei der Synchronisation 4.3.1. Unterschiedliche Bedeutung der Unmöglichkeit direkter Äquivalenz 4.3.2. Verlust an Atmosphäre oder Charaktertreue durch mangelnden Varietätenkontrast 4.3.3. Handlungsrelevante Information 4.3.4. Sprache als Thema 4.3.5. Die Wichtigkeit der Übersetzung von Dialekten 4.4. Möglichkeiten indirekter Äquivalenz 4.4.1. Notwendigkeit der Übersetzung 4.4.2. Verbalisierung 4.4.3. Stilebene 4.4.4. Stimmqualität 4.4.5. Sprechweise 4.5. Pygmalion 4.5.1. Das Problem bei der Synchronisation 4.5.2. Auswahl des Dialekts 4.5.3. Sprachliche Mittel zur Wiedergabe dialektaler Unterschiede des Originals 4.5.4. Aspekte der Unglaubwürdigkeit 4.6. Das Walisische als Sonderfall 4.6.1. Standard im Walisischen 4.6.2. Konsequenzen für die Synchronisation 4.7. Wiedergabe von Fremdsprachen 4.8. Schlußfolgerungen 4.8.1. Sprachwissenschaftliche Schlußfolgerungen 4.8.2. Synchronisationstheoretische Schlußfolgerungen 5. Charakteristika von Synchrontexten 5.1. Anglizismen 5.1.1. Zum Untersuchungsgegenstand Anglizismen in Synchrontexten 5.1.2. Typen von Anglizismen in Synchrontexten 5.1.2.1. Fremd- und Lehnwörter 5.1.2.2. Lehnübersetzungen und Lehnübertragungen 5.1.2.3. Frequenzsteigerung 5.1.2.4. Lehnbedeutung 5.1.2.5. Kollokationen und Idiome 5.1.2.6. Verletzungen auf der Ebene der Pragmatik 5.1.2.7. Anglizismen im Bereich der Grammatik 5.1.2.8. Unidiomatische Sprache 5.1.3. Quantitative Analyse: synchronisierte Filme und andere Texte 5.1.4. Funktionen von Anglizismen 5.1.5. Klassifikation des englischen Einflusses auf das Deutsche 5.1.5.1. Fremd-, Lehn- und Interferenzerscheinungen 5.1.5.2. Beziehungen zwischen Lehn-, Fremd- und Interferenzerscheinungen 5.2. Synchrontexte als gesprochene Sprache 5.2.1. Geschriebene und gesprochene Sprache: Situationsbezogene Bestimmung 5.2.2. Gesprochene und geschriebene Sprache: Sprachliche Bestimmung 5.2.2.1. Filmdialoge zwischen gesprochener und geschriebener Sprache 5.2.2.2. Synchrondialoge zwischen gesprochener und geschriebener Sprache 5.3. Stilistische Aspekte von Synchrontexten 5.3.1. Stil 5.3.1.1. Medium und Stil 5.3.1.2. Stilwertverschiebung 5.3.2. Stilistische Aspekte von Synchrontexten 5.3.2.1. Wortschatz 5.3.2.2. Grammatik 5.3.2.3. Zusammenwirken verschiedener Faktoren 5.3.2.4. Stilbrüche 5.3.3. Stilmerkmale deutscher Synchrontexte 5.4. Kohäsion 5.4.1. Kohäsion und Stil 5.4.2. Pro-Formen 5.4.3. Ellipsen 5.4.4. Reiteration 5.4.4.1. Lexikalische Reiteration 5.4.4.2. Wiederholung von Strukturen 5.4.5. Pragmatische und semantische Implikation 5.4.6. Thema-Rhema-Struktur 5.4.7. Kohäsion in Synchrontexten 5.5. Schlußfolgerungen 5.5.1. Synchronisationstheoretische Schlußfolgerungen 5.5.1.1. Allgemeine Schlußfolgerungen 5.5.1.2. Beispiele 5.5.2. Sprachwissenschaftliche Schlußfolgerungen 6. Synchrontexte als Übersetzungstexte 6.1. Synchrontexte als Übersetzungen 6.1.1. Synchrontexte 6.1.2. Übersetzungsfehler 6.2. Das Übersetzungsverfahren 6.3. Rohübersetzung und Synchronübersetzung 6.3.1. Die Funktion der Rohübersetzung 6.3.2. Vergleich von Roh- und Synchronübersetzung 6.3.2.1. Abweichungen zwischen Roh- und Synchronübersetzung 6.3.2.2. Einfluß der Rohübersetzung 6.3.2.3. Veränderungen zwischen Roh- und Synchronübersetzung 6.3.3. Gründe für Veränderungen zwischen Roh- und Synchronübersetzung 6.4. Synchronübersetzung und Synchrontext 6.4.1. Ausmaß der Veränderungen 6.4.2. Art der Veränderungen 6.4.2.1. Mögliche Gründe für Abweichungen vom Synchronbuch 6.4.2.2. Veränderungen mit dem Ziel erhöhter Lippensynchronität 6.4.2.3. Veränderungen mit dem Ziel der Textverbesserung 6.4.3. Zusammenfassung 6.5. Übersetzung bei der Synchronisation als Prozeß 6.5.1. Synchrontexte als Ergebnis eines Übersetzungsverfahrens 6.5.2. Der Stellenwert des Übersetzens bei der Synchronisation 7. Grundelemente einer Theorie der Synchronisation 7.1. Synchronisationstheorie als Translationstheorie 7.2. Äquivalenzbedingungen bei der Synchronisation 7.2.1. Synchronität und Äquivalenz 7.2.2. Äquivalenzbedingungen 7.3. Äquivalenzebenen bei der Synchronisation 7.3.1. Aufstellung der Äquivalenzebenen 7.3.2. Äquivalenzebene: Textsinn 7.3.2.1. Textsinn 7.3.2.2. Denotative und konnotative Bedeutung 7.3.2.3. Intentionalität und Relevanz von Sinnelementen 7.3.2.4. Äquivalenz auf der Ebene des Ausdrucks von Sinn 7.3.2.5. Kulturhintergrund 7.3.3. Äquivalenzebene: Synchronität 7.3.4. Äquivalenzebene: Textfunktion 7.3.4.1. Äquivalenz der Funktion von Texten 7.3.4.2. Funktionen von Sprache und Funktionen von Texten 7.3.4.3. Übersetzung als Information über einen Text 7.3.4.4. Zusammenfassung 7.4. Prämissen der Übersetzung bei der Synchronisation 7.4.1. Übersetzung und Bearbeitung 7.4.1.1. Zweck der Synchronisation 7.4.1.2. Ziel der Synchronisation: keine Äquivalenz 7.4.1.3. Zweck der Synchronisation: Äquivalenz 7.4.2. Prämisse Adressat 7.4.3. Prämissen bei der Synchronisation 7.5. Hierarchisierung der Äquivalenzebenen bei der Synchronisation 7.5.1. Hierarchisierung 7.5.2. Synchronität 7.5.2.1. Lippensynchronität 7.5.2.2. Nukleussynchronität und Lippensynchronität 7.5.2.3. Gesten- und Referenzsynchronität 7.5.2.4. Stellenwert der Synchronität 7.5.3. Textsinn 7.6. Übersetzungsstrategie für die Synchronisation 7.6.1. Pragmatische Übersetzungsstrategie 7.6.2. Vorteile der pragmatischen Übersetzungsstrategie 7.6.2.1. Allgemeine Darstellung 7.6.2.2. Übersetzungsbeispiele 7.6.2.3. Textsinn, Dialekt und Kulturhintergrund 7.6.2.4. Zieltextorientiertheit 7.6.3. Die Rolle der Rohübersetzung 7.6.4. Kosten 7.6.5. Anwendbarkeit der pragmatischen Übersetzungsstrategie 7.7. Sonderfall Shakespeare-Synchronisation 7.7.1. Grundlage der Übersetzung 7.7.2. Besonderheiten der Shakespeare-Synchronisation 7.7.2.1. Spezifische Schwierigkeiten 7.7.2.2. Aspekte der Synchronisationspraxis 7.7.2.3. Verständlichkeit 7.7.3. Abweichungen des Synchrontextes von der Schlegel/Tieckschen Übersetzung 7.7.3.1. Gründe für Veränderungen 7.7.3.2. Art der Veränderungen 7.7.4. Zusammenfassung 7.8. Zusammenfassung: Grenzen und Möglichkeiten der Synchronisation 7.8.1. Grenzen der Synchronisierbarkeit 7.8.2. Möglichkeiten der Synchronisation 8. Zum Charakter der Normabweichungen in Synchrontexten 8.1. Normabweichungen 8.1.1. Typische Merkmale von Synchrontexten als Normabweichungen 8.1.2. Problematik der Ermittelbarkeit von Normabweichungen 8.1.2.1. Zum Charakter der Norm 8.1.2.2. Die Akzeptabilitätsproblematik 8.1.2.3. Stufung der Norm 8.2. Auffälligkeit von Abweichungen 8.2.1. Auffälligkeit der Normabweichungen in synchronisierten Filmen 8.2.2. Auffälligkeit bestimmter Fehlertypen 8.2.2.1. Ausgangshypothese 8.2.2.2. Versuchsbeschreibung 8.2.2.3. Ergebnisse 8.2.2.4. Interpretation 8.3. Schlußfolgerungen und Ausblick 8.3.1. Schlußfolgerungen in Hinblick auf Fremdsprachenunterricht und Fachdidaktik 8.3.2. Sprachwissenschaftliche Schlußfolgerungen A. Anhang: Experiment zur Auffälligkeit von Fehlern A.1. Text A.2. Fragebögen A.2.1. Fragebogen für den ersten Testdurchlauf A.2.2. Fragebogen für den zweiten Testdurchlauf A.3. Testergebnisse B. Bibliographie und Material Verzeichnis B.1. Verzeichnis des untersuchten Filmmaterials B.1.1. Synchronisierte Fernsehserien B.1.2. Synchronisierte Verfilmungen für das Fernsehen B.1.3. Synchronisierte Spielfilme B.1.4. Nicht-synchronisierte Filme B.2. Quellen für den Übersetzungs- und Textvergleich B.3. Linguistische Literatur
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