Emas non quod opus est, sed quod necesse est: Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial-, Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte der Antike. Festschrift für Hans-Joachim Drexhage zum 70. Geburtstag
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Am 5. September 2018 vollendet Hans-Joachim Drexhage sein 70. Lebensjahr. Zu diesem Anlass haben ihm Autorinnen und Autoren, mit denen er im Laufe seines akademischen Wirkens in Verbindung stand und steht, als Zeichen ihrer Verbundenheit eine Festgabe zugeeignet. Der von Kai Ruffing und Kerstin Droß-Krüpe herausgegebene Band widmet sich den Themenfeldern der Alten Geschichte, die auch die Schwerpunkte von Drexhages Forschung und Lehre ausmachen. 38 Beiträge untersuchen die antike Welt und ihre Rezeption von den homerischen Epen bis ins 20. Jahrhundert hinein. Dabei stehen vor allem Handelsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Sozialgeschichte im Vordergrund, aber auch weitere Felder wie die Numismatik, Literarisches oder auch Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte werden in den Fokus genommen. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Bild unterschiedlicher Aspekte der Antikeforschung, die die vielfältigen Interessen des Jubilars spiegeln. Cover Title Page Copyright Table of Contents Vorwort der Herausgeber Handelsgeschichte Ulrike Ehmig: Wurzeln im Wandtresor? Der Umgang mit Risiken in der antiken Seefahrt Heinrich Konen: Augustus und die alexandrinischen Seeleute in Puteoli. Einige Überlegungen zu den Anfängen der kaiserzeitlichen Annona-Flotte Björn Onken: Ein Seehändler unter den sieben Weisen? Anmerkungen zur Biographie des Solon Patrick Reinard – Christoph Schäfer: Ex provincia Britannia. Untersuchungen zu negotiatores und Handelswegen in Atlantik- und Nordsee-Raum sowie im gallisch-germanischen Binnenraum während der römischen Kaiserzeit Stefanie Schmidt: „(...) und schicke mir 10 Körner Pfeffer“. Der Binnenhandel mit Pfeffer im römischen, byzantinischen und frühislamischen Ägypten Wirtschaftsgeschichte Matthias Bode: Straußenhaltung in der römischen Antike. Kerstin Droß-Krüpe: Kleinkariert, großkariert, feinkariert? Überlegungen zu einer Neuinterpretation der ἐπικάρσια Sebastian Fink: Assurbanipal, der Wirtschaftsweise. Einige Überlegungen zur mesopotamischen Preistheorie Sabine Föllinger – Oliver Stoll: Die wirtschaftliche Effizienz von Ordnung und personalen Beziehungen. Ein neuer Blick auf Xenophons Oikonomikos Monika Frass: ‚Individuelles‘ Kaufverhalten in den Komödien des Aristophanes. Ausgewählte Aspekte Herbert Graßl: Römische Kleingeldrechnungen in Vindolanda und im Westen des Imperiums Peter Herz: Die Rotfärber von Antiochia Torsten Mattern: Norm und Toleranz. Überlegungen zur Standardisierung des pes monetalis Patrick Reinard: Konfrontation und Kooperation jenseits des Niltals. Rom und die Wüstenstämme von Baratit, dem Hypotyrannos der Barbaren, bis zu Diokletian Sozialgeschichte Sven Günther: Breakfast at Xenophon’s. Die erste Mahlzeit des Tages als Spiegel idealer Führungsgrundsätze in der Kyrupädie Lucrețiu Mihailescu-Bîrliba: ‚Mixed‘ Thraco-Roman Names in the Rural Milieu of Moesia Inferior Wolfgang Spickermann: Die Überlieferung der religiösen Verhältnisse im nordwestlichen Germanien in der Zeit der römischen Eroberung Beate Wagner-Hasel: Hektemoroi. Kontraktbauern, Schuldknechte oder abgabenpflichtige Bauern? Ingomar Weiler: Überlegungen zum opsonion bei den Sebasta in Neapel Numismatisches Linda-Marie Günther: Korinthische Pegasi auf sikulopunischen Bronzemünzen. Spiegel ökonomischer Vernetzung? Ireneusz Milewski: Nomismaton eikones. Theodoret of Cyrus on Iconography of Money Reinhold Walburg: Die Legionsmünzen des Marcus Antonius. Ketzerische Gedanken zu einem vermeintlich erledigten Thema Der Osten der antiken Welt Karin Mosig-Walburg: Ma‘nu paṣgribā, Vater des Königs Aelius Septimius Abgar X. Ein ,king in waiting‘? Marek Jan Olbrycht: Augustus versus Phraates IV. Some Remarks on the Parthian-Roman Relations Louisa Thomas: „Cursed be the one who invented the gold for the human race“. Ktesias und die ‚Zwangsfeminisierung‘ des Parsondes Literarisches Sabine Müller: Wie man vor Publikum untergeht. Rezeptionsblüten und rhetorisches Kentern in Lukians De Domo Robert Rollinger – Jack W. G. Schropp: Exercitus Romanus ad Thermopylas? Zu f. 194r Z. 1–16 im neuen Dexipp Helmuth Schneider: „(...) ut suum quisque teneat“. Verteilungspolitik und Verteilungskonflikte in Ciceros de officiis Yvonne Wagner: Zur ‚privaten‘ Kleiderpflege in der naturalis historia Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte Reinold Bichler: Ein unverwüstliches Werk? Über Vor- und Nachworte zu Neuauflagen und Übersetzungen von Droysens Alexander Claudia Deglau: „Hat man den Germanen dafür gedankt?“ Wilhelm Webers Verbindungen zum Sicherheitsdienst des Reichsführers SS und sein „wissenschaftlicher Kriegseinsatz“ im Zweiten Weltkrieg Helmut Halfmann: Die Griechen unter fremden Herren. Die Suche nach Identität von der Antike bis in die Gegenwart Peter Kehne: ‚Germania magna‘ statt ‚Germania libera‘ und Germania omnis oder doch eher barbaricum? Eine Nachbardisziplin tut sich schwer in einer aus althistorischer Sicht unnötigen Kontroverse Hans Kloft: Sozialismus in der Antike? Nicht nur eine wissenschaftsgeschichtliche Frage Florian Krüpe: Hans-Wilhelm Stein. Ein (fast) vergessenes Stück „Caesarenwahn“ von 1930 Ulrich Niggemann: Referenzierungen von Antike auf frühneuzeitlichen Medaillen. Das Beispiel Englands zur Zeit der ‚Glorious Revolution‘ Kai Ruffing: Römer – Slawen – Germanen. Anton von Premerstein und die Geschichte als Argument für die aktuelle Politik Josef Wiesehöfer: „Gegen den Willen des Fachvertreters (...)". Eine althistorische Habilitation in Kiel im Jahre 1924 Indices
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