GERMAN

Grundinformation Dogmatik: Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie

Book information

Publisher
UTB / Vandenhoeck & Ruprecht
Year
2022
ISBN
3825254771, 9783825254773
Language
german
Format
PDF
Filesize
8 MB (7991365 bytes)
Edition
5
Pages
496\498
Time added
2023-06-24 07:09:37

Description

Das Buch vermittelt einen Einblick in die Hauptinhalte und -probleme der christlichen Dogmatik sowie maßgebliche dogmen- und theologiegeschichtliche Zusammenhänge. Die quellennah ausgearbeitete Darstellung ist didaktisch aufbereitet: Definitionen, Arbeitsaufgaben, Übersichten, Hinweise auf vertiefendeLiteratur, Tipps zur Arbeit mit dem Internet, Glossar etc. - völlig neu bearbeitet. Frontmatter Cover Copyright Vorwort zur 5. Auflage Table of Contents Einleitung I Zum Aufbau der „Grundinformation Dogmatik“ II Hinweise zur Benutzung 1. Hauptteil: Dogmen- und theologiegeschichtliche Orientierung 1 Die Zeit der Alten Kirche 1.1 Die Auseinandersetzung mit der hellenistisch-römischen Umwelt 1.2 Die innerchristlichen Auseinandersetzungen über die Rechtgläubigkeit 1.3 Die Fixierung christlicher Lehrnormen 2 Augustin und das christliche Mittelalter 2.1 Zur Theologie Augustins 2.2 Die Trennung von Rom und Byzanz 2.3 Die scholastische Theologie des Mittelalters 2.3.1 Die Frühscholastik 2.3.2 Die Hochscholastik 2.3.3 Die Spätscholastik 3 Die Reformation und ihre Folgen 3.1 Die Konfessionalisierung des europäischen Christentums 3.2 Der römische Katholizismus 3.2.1 Das Konzil von Trient (1545–1563) 3.2.2 Das 1. Vatikanische Konzil (1869/1870) 3.2.3 Das 2. Vatikanische Konzil (1962–1965) 3.3 Der Anglikanismus 3.4 Der lutherische Protestantismus 3.5 Der reformierte Protestantismus 3.6 Leuenberger Konkordie und Leuenberger Kirchengemeinschaft 4 Von der Reformation zur Aufkla¨rung 4.1 Vorbemerkungen 4.2 Die altprotestantische Orthodoxie 4.3 Der deutsche lutherische Pietismus 4.4 Der englische Deismus 4.5 Voraussetzungen, Merkmale und wichtige Vertreter der deutschen Neologie 4.6 Gotthold Ephraim Lessing und Immanuel Kant 4.6.1 Lessing und der Fragmentenstreit 4.6.2 Religion und Moralität bei Kant 5 Zur evangelischen Theologie im 19.Jahrhundert 5.1 Friedrich Schleiermacher 5.2 Theologische Schulen im deutschen Protestantismus des 19. Jahrhunderts 5.3 Der theologische Liberalismus im Kaiserreich 5.3.1 Albrecht Ritschl 5.3.2 Adolf von Harnack 5.3.3 Ernst Troeltsch 6 Zur evangelischen Theologie im 20.Jahrhundert 6.1 Die Neuaufbrüche nach 1914/18 6.1.1 Vorbemerkungen 6.1.2 Der Religiçse Sozialismus 6.1.3 Die Luther-Renaissance 6.1.4 Die Dialektische Theologie 6.2 Die Barmer Theologische Erklärungund die Spaltung der Dialektischen Theologie 6.3 Hinweise zur Nachkriegstheologie des deutschen Protestantismus 6.3.1 Das Problem der Entmythologisierung 6.3.2 Die Wiederentdeckung der Geschichte im deutschen Protestantismus 6.3.3 Theologie der Befreiung und feministische Theologie 2. Hauptteil: Systematische Entfaltung I Religionsphilosophische Vorbemerkungen § 1 Die Religion 1.1 Herkunft und neuzeitliche Prägung des Religionsbegriffs 1.1.1 Ursprung und Bedeutung des Wortes religio 1.1.2 Neuzeitlicher Religionsbegriff und konfessionelles Zeitalter 1.1.3 Die Neuformulierung des Religionsbegriffs bei Friedrich Schleiermacher 1.2 Das Verhältnis des Christentums zu den anderen Religionen 1.2.1 Der Absolutheitsanspruch des Christentums und seine Problematisierung bei Ernst Troeltsch 1.2.2 Karl Barths Kritik der Religion im Namen der (Christus-)Offenbarung 1.2.3 Christliche Kirche und nichtchristliche Religionen im modernen Katholizismus 1.3 Säkulare Religionstheorien 1.3.1 Religionskritik im 19. Jahrhundert: Ludwig Feuerbach und Karl Marx 1.3.2 Sozialphilosophische Religionstheorie im 20. Jahrhundert: Hermann L bbe II Fundamentaltheologie § 2 Die Theologie 2.1 Systematische Theologie bzw. Dogmatik als Disziplin der Theologie 2.2 Der Gegenstand der (systematischen bzw. dogmatischen) Theologie 2.3 Theologie als Wissenschaft 2.3.1 Problempräzisierung 2.3.2 Theologie als untergeordnete Wissenschaft – Thomas von Aquin 2.3.3 Theologische Aussagen als wissenschaftliche Hypothesen? – Wilfried Joest und Wolfhart Pannenberg 2.3.4 Die Abhängigkeit aller Wissenschaft von vorwissenschaftlichen Gewissheiten – Eilert Herms § 3 Die Offenbarung 3.1 Das biblische Zeugnis und seine dogmatischen Folgeprobleme 3.2 Inklusives und exklusives Offenbarungsversta¨ ndnis 3.2.1 Das inklusive Offenbarungsverständnis 3.2.2 Das exklusive Offenbarungsverständnis 3.2.3 Die Ablehnung aller ‚nat rlichen Theologie‘ bei Karl Barth 3.3 Schleiermachers Transformation des Offenbarungsbegriffs und ihre Bedeutung für die Gegenwartstheologie § 4 Der Glaube 4.1 Vorbemerkungen 4.2 Glaubensakt und Glaubensinhalt 4.2.1 Zur altkirchlichen und mittelalterlichen Tradition 4.2.2 Zum reformatorischen Glaubensverst ndnis 4.3 Glaube und Vernunft 4.3.1 Glaube und Vernunft in der Aufklärung 4.3.2 Glaube und Vernunft in der neueren Theologie § 5 Die Heilige Schrift 5.1 Vorbemerkungen 5.1.1 Zur Entstehung des biblischen Kanons 5.1.2 Die Bibel in altkirchlicher und mittelalterlicher Zeit 5.2 Die normative Bedeutung der Heiligen Schrift 5.2.1 Die reformatorische Lehre von der Heiligen Schrift 5.2.2 Zur römisch-katholischen Lehre von der Schrift 5.2.3 Die Durchsetzung der historisch-kritischen Methode und ihre Bedeutung für die evangelische Theologie 5.3 Die Schriftautorität in der gegenwärtigen Theologie 5.3.1 Die jüdische Bibel im christlichen Kanon 5.3.2 Das reformatorische Schriftprinzip im gegenwärtigen Protestantismus 5.3.3 Die Bibelautorität im gegenwärtigen ökumenischen Dialog III Materiale Dogmatik § 6 Gotteslehre I: Gottes Sein, Wesen und Eigenschaften 6.1 Philosophische Beweise der Existenz Gottes 6.1.1 Zu Bedeutung und Einteilung der Gottesbeweise 6.1.2 Der ontologische Gottesbeweis nach Anselm von Canterbury und Rene Descartes 6.1.3 Der kosmologische Gottesbeweis nach Thomas von Aquin 6.2 Neuzeitliche Krise und gegenwärtige Bedeutung der Gottesbeweise 6.2.1 Die Kritik der Gottesbeweise durch Immanuel Kant 6.2.2 Zur Beurteilung der Gottesbeweise in der neueren Theologie und Philosophie 6.3 Gottes Wesen und Eigenschaften 6.3.1 Gottes Unzugänglichkeit als Ausgangspunkt seiner Wesensbestimmung 6.3.2 Gottes Offenbarung als Ausgangspunkt seiner Wesensbestimmung § 7 Gotteslehre II: Die Trinität Gottes 7.1 Vorbemerkungen 7.2 Zum Inhalt des trinitarischen Dogmas 7.2.1 Positionen im Vorfeld der Dogmenformulierung 7.2.2 Die trinitarischen Distinktionen 7.2.3 Augustins Beitrag zur Trinitätstheologie 7.3 Zu Kritik und gegenwärtiger Gestalt der Trinita¨ tslehre Exkurs 1: Trinitätsdarstellungen in der christlichen Ikonographie 1. Drei gleichgebildete Gestalten 2. Der Gnadenstuhl § 8 Gottes Schöpfung und Weltregierung 8.1 Vorbemerkungen 8.2 Hauptgedanken der christlichen Schöpfungslehre 8.2.1 Schöpfung als freie Tat des dreieinen Gottes 8.2.2 Die Voraussetzungslosigkeit der Schöpfung 8.3 Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft 8.4 Gottes Wirken Exkurs 2: Das Theodizeeproblem 1. Problembeschreibung 2. Leibniz’ Lösung des Theodizeeproblems 3. Zum christlich-theologischen Umgang mit dem Theodizeeproblem § 9 Der Mensch und die Su¨ nde 9.1 Der Mensch in der Scho¨ pfung 9.1.1 Die unsichtbare Schöpfung (Engelwelt) 9.1.2 Die sichtbare Schöpfung 9.1.3 Der Mensch 9.2 Der Mensch als Gottes Ebenbild und Sünder 9.3 Zum Menschen- und Sündenverständnis in der neueren Theologie 9.3.1 Zur theologischen Anthropologie im 20. Jahrhundert 9.3.2 Zur Sündenlehre in der neueren Theologie § 10 Jesus Christus (Christologie) 10.1 Vorbemerkungen 10.2 Die ältere dogmatische Lehre von Person und Werk Jesu Christi 10.2.1 Gottheit und Menschheit im fleischgewordenen Logos 10.2.2 Das Heilswerk des fleischgewordenen Logos Zwischenbemerkung: Das Werk Jesu Christi im Spiegel der mittelalterlichen Kunst 10.3 Akzente reformatorischer Christologie 10.3.1 Die Lehre von der Person Christi 10.3.2 Die Lehre vom zweifachen Stand Christi (Entäußerung, Erhöhung) 10.3.3 Die Lehre vom dreifachen Amt Christi (Prophet, Priester und König) 10.4 Probleme der neueren Christologie 10.4.1 Zur modernen Kritik am christologischen Dogma 10.4.2 Die Frage nach dem historischen Jesus 10.4.3 Die Historizität der Auferstehung Exkurs 3: Die römisch-katholische Lehre von Maria (Mariologie) 1. Maria als Gottesgebärerin (theotokos) 2. Marias immerwährende Jungfräulichkeit (aeiparthenia ) 3. Marias unbefleckte Empfängnis (immaculata conceptio) 4. Leibliche Aufnahme (assumptio) Marias in den Himmel § 11 Die Heilsaneignung durch den Menschen (Soteriologie) 11.1 Der Heilige Geist (Pneumatologie) 11.2 Die Rechtfertigung des Su¨ nders 11.2.1 Von Augustin bis zum späten Mittelalter 11.2.2 Die Rechtfertigungslehre Martin Luthers 11.2.3 Die Rechtfertigungslehre des Konzils von Trient Zwischenbemerkung: Die Gemeinsame Erkl rung zur Rechtfertigungslehre 11.3 Die Lehre von der göttlichen Vorherbestimmung (Prädestination) § 12 Die Heilsmittel 12.1 Gesetz und Evangelium 12.1.1 Vorbemerkungen 12.1.2 Gesetz und Evangelium in der reformatorischen Theologie 12.1.3 Zur Entwicklung im 20. Jahrhundert 12.2 Die Sakramente 12.2.1 Allgemeines zum Sakramentsbegriff 12.2.2 Die Taufe 12.2.3 Das Abendmahl 12.3 Überblick zur römisch-katholischen Sakramentenlehre § 13 Die Lehre von der Kirche (Ekklesiologie) 13.1 Kirche im Neuen Testament und in den Glaubensbekenntnissen 13.2 Konfessionelle Differenzen im Kirchenverständnis 13.2.1 Das Kirchenverst ndnis im römischen Katholizismus 13.2.2 Zum reformatorischen Kirchenverst ndnis 13.2.3 Christliche Kirche(n) als Lebensraum des Glaubens 13.3 Zum Verha¨ ltnis von Kirche und Staat bzw. von Religion und Politik 13.3.1 Von der Alten Kirche bis zum Ende des Politischen Augustinismus 13.3.2 Kirche und Staat in der reformatorischen Theologie 13.3.3 Protestantische Kirche im Pluralismus § 14 Die Lehre von den letzten Dingen (Eschatologie) 14.1 Vorbemerkungen: Biblischer Hintergrund und Themen der christlichen Eschatologie 14.2 Probleme und Grundentscheidungen der älteren Eschatologie 14.2.1 Augustins Grundlegung der abendländischen Eschatologie 14.2.2 Eschatologische Probleme im Mittelalter Zwischenbemerkung: Mittelalterliche Eschatologie in Dichtung und darstellender Kunst 14.2.3 Die reformatorische Eschatologie 14.3 Probleme der neueren Eschatologie 14.3.1 Eschatologie und Geschichte 14.3.2 Eschatologie und Anthropologie IV Nachbemerkungen zur Ethik § 15 Das Verhältnis von Dogmatik und Ethik 15.1 Die kritische Rezeption der antiken Tugendethik im vorreformatorischen Christentum 15.1.1 Anknüpfung an die vorchristliche Tugendlehre: Ambrosius von Mailand 15.1.2 Die Kritik der vorchristlichen Tugendlehre: Augustin 15.1.3 Ethik als Anwendungsdisziplin der Dogmatik 15.2 Theologische und philosophische Ethik im Horizont von Reformation und Neuzeit 15.2.1 Die Aufwertung der weltlichen Existenz in der reformatorischen Ethik 15.2.2 Die Entkoppelung von Ethik und Religion bei Christian Wolff und Immanuel Kant 15.3 Zum Verha¨ ltnis von Dogmatik und Ethik im modernen und gegenwa¨ rtigen Protestantismus Backmatter Literatur Glossar Register I Namen II Bibelstellen

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