GERMAN

Von Journalisten und Diplomaten: Die Entdeckung der Presse für die Außenpolitik in Preußen und Österreich 1849–1879

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2016
ISBN
9783428548286, 9783428148288
DOI
10.3790/978-3-428-54828-6
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (2108993 bytes)
Series
Historische Forschungen; 110
Edition
1
Pages
250\250
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-13 22:42:08

Description

In der seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert immer größer werdenden Öffentlichkeit entwickelte sich die Presse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem machtpolitischen Instrument. Dieses neue Medium versuchten die Regierungen von Preußen und Österreich für ihr politisches Handeln zu nutzen, insbesondere während ihrer Auseinandersetzung um die Vormachtstellung in Deutschland zwischen 1849 und 1871.Beide Regierungen bauten nach der Revolution 1848 systematisch Strukturen auf, um auf die Presse einzuwirken. Anstatt zu zensieren, war es nun wichtiger Journalisten und Zeitungen für sich zu gewinnen und die eigenen politischen Ansichten öffentlich kursieren zu lassen. Diese Pressepolitik entwickelte sich zu einem neuen, aber unbekannten machtpolitischen Faktor in der Außenpolitik. Er veränderte die diplomatischen Spielregeln und entlud sich in diplomatischen Spannungen. Erst mit Gründung des Deutschen Reiches beruhigte sich die Lage. Statt eines Konfliktes warben die beiden Staaten öffentlich für eine Annäherung zueinander, die schließlich im Zweibund von 1879 mündete.»About Journalists and Diplomats«After the revolution in 1848 Prussia and Austria strived for international predominance and began systematically to use the press to strengthen their political position. During the following years and with a view to the foreign policy of both countries this new way of using the press became an important and powerful parameter. As a result the diplomatic rules changed and diplomatical tensions arised. Only the formation of the German Empire changed this situation, so that both countries could approach each other socially in a new way.

Similar books