"Mein Trost, Kampf und Sieg ist Christus": Martin Luthers eschatologische Theologie nach seinen Reihenpredigten über 1.Kor. 15 (1532/33)
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Der Band legt eine systematisch-theologische Gesamtdarstellung der eschatologischen Theologie Luthers auf Basis der 17 Predigten vor, die Luther in den Jahren 1532 und 1533 über 1.Kor 15 gehalten hat. Die Interpretation der Predigt zeigt exemplarisch, dass Luthers Theologie ganz von ihrem Bezug auf die verheißene Vollendung lebt. Das gilt für seine Grundentscheidungen in der Lehre von Wort und Glauben sowie von der Sprache des Glaubens. Das gilt ebenso für die Auferstehungslehre, die den Bogen von Schöpfung und Fall über die Soteriologie hin zur Vollendung des Sieges Christi in "des Todes Tod" spannt, und für Luthers Rede über das diesseitige Leben. Vorwort Hinweise zu Abkürzungen und Zitierkonventionen I. Einleitung A. These und Anlage der Arbeit 1. Eschatologische Theologie 2. Zur Anlage der Arbeit 3. Zur Frage der Gegenwartsrelevanz B. Methodik der Arbeit 1. Grundsätzliche methodische Einsichten 2. Zur Erfassung des historischen Profils des Textes 3. Zur exegetischen Arbeit am Paulustext 1.Kor 15 C. Bisherige Forschungen zur Predigtreihe II. Annäherungen A. 1.Kor 15 in Luthers Übersetzung 1534 1. Vorbemerkung zur Übersetzung 2. 1.Korinther 15 3. Bemerkungen zur Übersetzung 4. Luthers Glossen B. Text- und überlieferungskritische Bemerkungen zur Predigtreihe 1. Rörers Stenogramm und Crucigers Druckfassung 2. Charakter und Verläßlichkeit des Rörer-Stenogramms 3. Zur Frage der Vollständigkeit der Überlieferung C. Übersicht über die einzelnen Predigten 1. Predigt vom 11.8.1532 über 1 .Kor 15,1-8 2. Predigt vom 8.9.1532 über 1 .Kor 15,8-11 3. Predigt vom 22.9.1532 über l.Kor 15,12-15 4. Predigt vom 6.10.1532 über l.Kor 15,14-20 5. Predigt vom 13.10.1532 über l.Kor 15,20-22 6. Predigt vom 20.10.1532 über 1 .Kor 15,22f 7. Predigt vom 27.10.1532 über l.Kor 15,24f 8. Predigt vom 3.11.1532 über l.Kor 15,25-27a 9. Predigt vom 10.11.1532 über l.Kor 15,27-29 10. Predigt vom 17.11.1532 über l.Kor 15,30-32 11. Predigt vom 1.12.1532 über l.Kor 15,33f 12. Predigt vom 8.12.1532 über l.Kor 15,34-38 13. Predigt vom 22.12.1532 über l.Kor 15,36-38 14. Predigt vom 19.1.1533 über l.Kor 15,36-44 15. Predigt vom 1.2.1533 über 1.Kor 15,44-49 16. Predigt vom 14.4.1533 über l.Kor 15,54f 17. Predigt vom 27.4.1533 über l.Kor 15,54c-57 III. Vorbemerkungen zur Interpretation A. Die drei Fragekreise der Interpretation und ihr Zusammenhang B. Die Frontstellung der Predigten IV. Die Grundentscheidungen des Glaubens A. Gottes Wort 1. „Das mus war sein vel deus selb nichts“ (291,38): Gott 2. „Ideo, mi frater, halt dich an dei promissiones“ (326,4): Das umstrittene Wort 3. „ille vicit legem, ut amplius non accuset“ (354,16): Gesetz und Evangelium 4. „Ego non sum simpliciter mensch“ (353,33f): Taufe und Sakrament 5. „habeo pro me scripturam, deinde etiam experientiam“ (283,7f): Die Dynamik des Wortes 6. „ex verbo in wesen“ (310,15f): Die Wahrheit des Wortes als seine Vorläufigkeit B. Glaube 1. „Quomodo acquiruntur? per fidem“ (283,14): Der rechtfertigende Glaube 2. „Istud non credit ratio, sed fides et scriptura dicit“ (316,23f): Der wahre Glaube 3. „plus fulet mortem quam vitam“ (321,20f): Der angefochtene Glaube 4. „interim crede“ (348,34): Der erwartende Glaube C. Lehre 1. „gewisser quam, quod ob oculos“ (297,8): Die Ausrichtung auf die Verheißung 2. „tantum der predigtstuel rein“ (280,5): Aufgabe und Verantwortung der Prediger 3. „Hoc argumentum schwach apud gentiles“ (288,36): Der paulinische „Beweis“ der Auferstehung der Toten 4. „Ideo mus ich da auch hin dencken“ (291,12): Die ‘Forderung’ der passio 5. „auff himlich deudsch und recht“ (334,19): Das Saatkorngleichnis und die neue Sprache des Glaubens V. Der Glaubensartikel von der Auferstehung der Toten A. Die Auferstehung Christi und der Christen 1. „unschuldig“ (299,22): Tod des Menschen und Auferstehung des Christen 2. „quia caput resurrexit, altera pars somnus“ (298,13): Die Gewißheit der Auferstehung nach 1.Kor 15,20 3. „mein trost, kampff und sieg est Christus“ (295,8): Stellvertretung B. Die vergehende Weltzeit 1. „weitreich wird er zustoren“ (307,11): Das Ende des weltlichen Regiments 2. „wir sind tantum der cauda“ (303,23f): Naherwartung 3. „ne desperemus nos habere regem“ (309,25-27): Vorwegereignungen des Weitendes in der Geschichte C. Das Ende und die Fülle 1. „er wird fidem beseit thun“ (306,37): Der Anbruch des offenbaren Reiches Gottes 2. „Resurrectionem dis fleisches“ (319,13f): Die Verwandlung des Leibes 3. „meinstu, ein kerl?“ (325,10): Das Leib-Seele-Problem 4. „omnia habebis vom anblick“ (315,32): Gott alles in allem 5. „schöner quam solem“ (291,22): Ausmalungen der Auferstehungserwartung 6. „In fide gleich, in der ehr ungleich“ (330,35f): Der Lohn des Gehorsams 7. „adversarii Christi et nostri“ (312,12f): Die Niederlegung aller Feinde 8. „Tod, ich wil dich fressen, dein tod sein“ (291,9f): Die Umkehrung der Perversion nach l.Kor 15,54c.55 VI. Das Leben und der Tod im Leben der Ungläubigen und der Gläubigen A. Die doppelte Umkehrung als Schlüssel für Luthers Sicht des menschlichen Lebens 1. „sicut credunt, ita ir wesen“ (302,28f): Der Konnex von Denken und Leben 2. „istae duae viae“ (294,19): Der doppelte Ausgang des Gerichts und das Problem von Schuld und Schicksal B. ‘Verkehrung’: Das Leben und der Tod im Leben der Ungläubigen 1. „nichts gleubt, sed tantum hie gelebt“ (290,11 f): Das Leben der Ungläubigen im ‘Saus’ 2. „fidunt suis thesauris“ (312,8): Die versuchte Selbstsicherung durch den ‘Geiz’ 3. „videant, quomodo ipsi mortem vincant“ (351,24): Das Verdammungsurteil über das ‘verkehrte’ Leben C. Umkehrung: Das Leben und der Tod im Leben der Gläubigen 1. „De elend isto nihil omnino novit der lose hauff“ (294,31): Das Leben der Gläubigen in der Anfechtung 2. „der sols thun“ (295,7): Das Gehaltensein durch den einzigen Trost im Glauben 3. „Ideo debemus hac vita uti ut hospites“ (297,28): Die Lebensgestaltung der Gläubigen 4. „frolich sein et semper Osterfest halten“ (354,30f): Die Osterfreude als Grundton des Lebens der Gläubigen Literaturverzeichnis Quellen und Quellensammlungen (auch Übersetzungen) Hilfsmittel, insbesondere Wörterbücher Sekundärliteratur Register Parallelenregister Personenregister Bibelstellenregister
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