GERMAN

Das ganze Leben leben: Holt Euch das Alter wieder zurück!

Book information

Publisher
Springer
Year
2021
ISBN
3662624850, 9783662624852
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (4189179 bytes)
Edition
1
Pages
314\304
Time added
2021-09-17 03:04:06

Description

Wir wollen möglichst alt werden, verdrängen aber das Alter gleichzeitig aus unserem öffentlichen und persönlichen Bewusstsein.  Und genau mit dieser Vision einer Reintegration des Alters in der Mitte unserer Gesellschaft beschäftigt sich dieses Buch. Die Autoren, die sich seit vielen Jahren in ihrer beruflichen Praxis in der Medizin, Krankenpflege, Wissenschaft, Politik, Philosophie oder Management mit dem Thema des Alterns beschäftigen, nähern sich aus ihrer jeweils eigenen Perspektive dem Thema Altern in Würde. Dabei werden die Ursachen der aktuellen Entwicklungen, die alte Menschen so oft an den Rand der Gesellschaft treiben, analysiert und notwendige Veränderungen und Lösungsmodelle vorgestellt. Das Buch weckt Hoffnung auf Selbstbestimmung und zeigt Wege auf, wie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gelingen kann. Angesprochen werden alle Menschen, die an gesundem und aktivem Altern interessiert sind und die wissen wollen, was wir heute tun müssen, damit Alter nicht länger mit Einsamkeit, Isolation und Leben im Pflegeheim gleichgesetzt wird.  Vorwort Inhaltsverzeichnis Autorenverzeichnis 1: Das ganze Leben leben 2: Gesundheit und Krankheit im Alter und welche Medizin wir im Alter brauchen Die Lebenserwartung der Menschen steigt Welche gesundheitlichen Beschwerden sind im Alter besonders häufig? Welche Medizin brauchen wir im Alter? Die für ältere Menschen adäquate Medizin Was wir in unserem Gesundheitssystem ändern müssen Die Grundlagen für Gesundheit im Alter Literatur 3: Wie Medizin für alte Menschen nicht zur Gefahr wird Einleitung Die Medikationsproblematik bei alten Patienten Konsequenzen und Lösungsansätze – Medikamente im Alter FORTA (Fit fOR The Aged) Liste START-/STOPP-Kriterien Medication Appropriateness Index (MAI) und Polypharmazieboard am Klinikum Klagenfurt Über- und Unterversorgung am Beispiel der geriatrischen Notfallmedizin Geriatrische Notfallversorgung Umsetzung eines altenfreundlichen klinischen Prozesses am Beispiel des Alterstraumazentrums (ATZ) am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee Strukturierter Behandlungspfad Maßnahmen nach erfolgter Operation Interdisziplinäre Kommunikation Beispiel GEriatrischer KOnsiliardienst (GEKO) Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) aus geriatrischer Sicht Geriatrische Intensivmedizin Geriatrische Palliativmedizin Übertherapie am Beispiel der perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG-Sonde) Ethikboard und klinische Ethikberatung Choosing Wisely – Mehr ist nicht immer besser! Ausblick Literatur 4: Altern zwischen Anti-Aging–Anspruch und Wirklichkeit Einleitung Die normative Wirkung von Altersbildern Ageism: Altern als soziales Konfliktfeld Altersbilder von der Antike bis zur Moderne Bilder des Alter(n)s in der Moderne Anti-Aging als Bewegung gegen den Ageism und für ein Altern ohne alt zu sein Die Rolle der Alter(n)sforschung: biogerontologische, medizinische und psychologische Erkenntnisse Auf dem Weg zu einer neuen Alterskultur jenseits von Ageism und Anti-Aging Literatur 5: „Neues Altern“ und integrierte Gesundheitsversorgung Was „kann“ das „neue Altern“? Marcus Tullius Cicero und die Bedeutung des Alters Alt ist nicht gleich alt Altersdiskriminierung Altersfreundliche integrierte Versorgung Altersfreundliche integrierte Versorgung in Kärnten Geriatrischer Konsiliardienst – GEKO Ambulante geriatrische Remobilisation Integrierte Versorgung chronischer Wunden bei geriatrischen Risikopatienten Resümee Literatur 6: Jemand werden braucht Zeit … „Altern“ – philosophische, ethische und spirituelle Erwägungen Philosophisch: Sichtung Grundsätzliches: Werden und Gewordensein Die gesellschaftliche Konstruktion von Alter Lebensphase und Lebensganzes Ethisch: Orientierung Grundsätzliches: Verantwortung Gerontologische Imperative Sorge für das sinkende Leben Spirituell: Verlebendigung Grundsätzliches: Spiritualität als Offenheit Annehmen Sinn empfangen und setzen Demut: Grenzen als Paradox größerer Freiheit Gelassenheit und Heiterkeit Dankbarkeit Literatur 7: Den alten Menschen in unsere Mitte holen – Herausforderungen für eine Gesellschaft, die älter wird Alle werden einmal alt Staatliche Aufgaben Bundesweit zu regelnde Maßnahmen Wahrnehmung übergeordneter Steuerungsfragen Raumplanung und Raumordnung Der demokratische Alltag Gesellschaftspolitik Absicherung, Selbstbestimmung und neue Kompetenzverteilung Absicherung von Qualität, Arbeitsbedingungen und Zugang zu Unterstützung Anmerkungen zum Generationenvertrag Herausforderungen für die Pflege Akteur*innen in Betreuung, Begleitung und Pflege Pflege zu Hause Wohnformen mit Zukunft Caritaserfahrungen Die Frage nach dem Sinn Die Frage nach Lebensqualität Die Kunst des Helfenlassens Schlüsselthema Einsamkeit Alter als kulturelles Gedächtnis und Kultur des Alterns Literatur 8: Alter + Psychiatrie = Alterspsychiatrie? Die Zukunft der Alterspsychiatrie Alterspsychiatrie neu: Vernetzung ohne Schnittstellen Alter + Psychiatrie = Alterspsychiatrie? „Ambulant vor stationär“: Unser Konzept und unsere Vision Die Dimension der Spiritualität Die drei „Ds“ der Alterspsychiatrie Sich Spüren und ganz im Moment sein 9: Abgestufte Demenzversorgung – Wunsch und Realität Einleitung Demenzgerechte Umwelt Familiär – Eigenheim Unterstützungsleistungen Hausärzte sind wichtig Was Technik leisten kann – Gerontotechnologie Familiär – Gastfamilie Ambulant – Teilstationär Gedächtnisambulanz Tageszentrum Langzeitbetreuung Umfeldbedingungen – Territorien Wohngruppen Demenzdorf Pflegewohnheim und Wohnoase Memory-Klinik Akutstationär Akutkrankenanstalt allgemein Memory Akut Psychiatrie Wunsch und Realität Zusammenfassende Empfehlung zur Versorgungsplanung Literatur 10: Das Prinzip pflegerischer Verantwortung – Lösungswege in der Betreuung und Pflege älterer Menschen Einleitung Würde, Werte und Sinnerleben in der Pflege Das Prinzip pflegerischer Verantwortung Kollektive Verantwortung und individuelle Verantwortung Berufliche Verantwortung und personengebundene Verantwortung Voraussetzungen für Verantwortung Lösungsansätze – Verantwortungsvolle Pflegemodelle Stärkung der Ressource – Gesundheitskompetenz Community Health Nursing – Gemeindegesundheitspflegeperson Handlungsfelder einer Community Health Nurse Verankerung der Community Health Nurse Buurtzorg-Modell Conclusio Literatur 11: Sinnvoll aktiv sein: Soziale Partizipation im Alter Gesundheit im Alter Gesundheit und soziale Partizipation Holen wir uns die soziale Partizipation zurück! Zusammenfassung und Conclusio Literatur 12: Wohnen in einem neuen Lebensabschnitt Was versteht man unter Wohnen, was verbindet man damit? Was trägt zum Gelingen einer Architektur bei, in der sich die Bewohner wohlfühlen können? Wo beginnt Wohnraum? – Wo endet er? Der private Raum – Die eigene Wohnung Der halböffentliche Raum – Der Bereich vor meiner Wohnungstür Der öffentliche Raum – Das erweiterte Wohnumfeld der Bewohner Welche grundlegenden „Wohnbedürfnisse“ hat jeder Mensch? Wie kann bedürfnisgerecht gebaut werden? – Praktische Ideen dazu Schutzbedürfnisse Bedürfnis nach sozialer Interaktion (zwischenmenschliche Beziehungen) Bedürfnis nach Interaktion mit dem Raum Bedürfnis nach sensorischer Anregung Bedürfnis nach akustischer und haptischer Anregung Bedürfnis nach Anregung mit Gerüchen Bedürfnis nach Anregung mit Farben Bedürfnis nach Einbeziehen von Pflanzen, Sonne und Natur in unsere Wohnumwelt Einbeziehung des Menschen in die Planung Die Wohnung/Das Eigenheim umbauen oder den Wohnort wechseln? Kriterien für die Suche nach der „Traumwohnform“ für mich (und meinen Partner) Welche Wohnformen (im Alter) entsprechen am ehesten den angeführten menschlichen Bedürfnissen? Altersgerechte Sanierung der eigenen Wohnung Gemeinschaftliches Wohnen im Alter Mehrgenerationensiedlung „Oase 22“ in Wien Donaustadt Welche Ideen kann man davon für eine bereits existente Wohnsituation, für das Wohnen in einem Grätzel, übernehmen? Wie soll der Architekt des 21. Jahrhunderts Wohnbau planen? Was braucht das neue Alter? Literatur Internetquellen Pflegedienste, Unterstützungen im Alter 13: Ernährung und Lebensstil: Was wir von Hundertjährigen lernen können Einführung Studien an Hundertjährigen und blaue Zonen Mikrobiom – eine besonders erfolgreiche Symbiose bei Hundertjährigen Hundertjährige: Kalorienreduzierte Diät und Hormetine, epigenetische Ernährung Wichtige Nahrungskomponenten für gesundes Altern Literatur 14: Sport im Alter Einleitung Oxidativer Stress Sportarten und Intensität Einzelne Trainingsmöglichkeiten Krafttraining Ausdauer Koordination, Beweglichkeit Schnelligkeit Beweglichkeit Stürze im Alter Literatur 15: Zur Individualität der Betreuung im Alter: Ethische Aspekte zwischen Freiheit und Sicherheit Zum Stellenwert alter Menschen in der Gesellschaft allgemein Der „Wert“ des Alters? Ein philosophischer Streifzug Zwischenfazit: Alter(n) ist individuell Betreuung im Alter Pflegende und betreuende Angehörige Mit unterstützender Technik alleine zu Hause leben Leben im Heim Fazit: Berücksichtigung der Individualität als ethisches Postulat Literatur 16: Das ganze Leben leben – auch wenn Heilung nicht mehr möglich ist Die Palliativversorgung im österreichischen Bundesland Kärnten Die stationäre Palliativversorgung Die mobile Palliativversorgung Fortschritte in der palliativen Symptomkontrolle Fallbeispiel mit invasiver Schmerztherapie Ein weiteres Fallbeispiel Wo und wie wollen die Menschen also ihren letzten Lebensabschnitt verbringen? Palliativstation – Ort der Geborgenheit Die Patient*innen und ihre Angehörigen Leben bis zuletzt auf der Palliativstation – zwei Patientengeschichten Was und wo sind die Grenzen der Palliativversorgung/Palliativmedizin? Novelle des Ärztegesetzes Pflegeheime Was hat uns Corona gelehrt? Literatur 17: Sturzrisiko, zirkadiane Rhythmen, Vagusaktivität und Melatonin Hintergrund Altern, zirkadiane Rhythmen und Stürze Chronobiologische Interventionen Untersuchung von Gebrechlichkeit und Stürzen bei älteren Menschen Melatonin und Stürze: eine mögliche Beziehung? Vagustonus und Sturzrisiko Schlussfolgerungen und zukünftige Richtungen Literatur Glossar – Erklärung von Begriffen Stichwortverzeichnis

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