GERMAN

Zur Relativität sozialer Alltagsnormen: Eine Invarianzhypothese anhand von Fallbeispielen aus der sozialen Arbeit

Book information

Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Year
2010
ISBN
9783531167930, 9783531921952
Language
german
Format
PDF
Filesize
84 MB (87691477 bytes)
Edition
1
Pages
200\194
Time added
2020-08-30 06:11:09

Description

Pädagogen in der Hilfe für psychisch erkrankte und deviante Jugendliche sind berufsbedingt mit den extremen Folgen sozialer und psychischer Prozesse, beispielsweise mit gewalttätigem oder „verrücktem“ Verhalten, konfrontiert. Grundvoraussetzung für die Professionalität im Umgang mit diesen Jugendlichen ist das Verstehen ihrer Interaktionsarten. Matthias Herrmann untersucht, welche Sichtweise auf das phänomenologisch Fremde, das Deviante, angemessen ist: Diejenige, die von überall gleichen normativen Zusammenhängen ausgeht, oder die, die eine Leitnorm, einen „Sinnäther“, annimmt, von dem alle anderen Sinnbezüge defizitär abweichen? Da beide Standpunkte sinnvolle Prinzipien beinhalten, entwickelt der Autor eine normrelativierende Invarianzhypothese, die beide kategorialen Perspektiven widerspruchsfrei vereint. Damit werden sowohl normabhängige Aussagen als auch übergeordnete Gesetzmäßigkeiten erkennbar und professionelles Handeln unterstützt. Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Sozialpädagogik und der Soziologie sowie an (Sozial-)PädagogInnen und SozialarbeiterInnen in der Praxis. Front Matter....Pages 1-12 Einleitung....Pages 13-23 Einbettung sozialer Alltagsnormen in einen Bezugsrahmen....Pages 25-63 Postulate und Prinzipien einer Invarianzhypothese....Pages 65-74 Analogie....Pages 75-106 Praxisbeispiele....Pages 107-147 Auswirkungen wissenschaftlicher Fehlkategorisierungen....Pages 149-168 Fazit....Pages 169-189 Back Matter....Pages 191-200

Similar books