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Ethnos und Herrschaft: Politische Figurationen Judaischer Identitat Von Antiochos III Bis Herodes I

Book information

Publisher
de Gruyter
Year
2017
ISBN
3110308959, 9783110308952
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (1992452 bytes)
Series
Studia Judaica; 72
Pages
470\468
Time added
2023-02-04 14:18:24

Description

In den knapp 200 Jahren zwischen Antiochos III. und Herodes I. erlebte Judäa einen raschen Wandel von Herrschaftsformen. Es ist zu fragen, wie Wandlungen in der Repräsentation von Herrschaft das Bild beeinflusst haben, das sich Herrscher und Beherrschte von den Eigenschaften des judäischen Ethnos machten. So werden Kontingenz und Variabilität von Ethnos-Figurationen sichtbar. Vorwort 1 Einleitung 1.1 Identität als Kategorienproblem – Ethnos als Lösung? 1.2 Ethnos und Herrschaft 1.3 Quellen 1.3.1 Makkabäerbücher 1.3.2 Weitere parabiblische Texte 1.3.3 Flavius Josephus 1.4 Gliederung 2 Figurationen des judäischen Ethnos 2.1 Seleukidische Figurationen 2.1.1 Ethne im Seleukidenreich 2.1.2 Antiochos III. und Jerusalem 2.1.3 Judäa unter Seleukos IV. 2.1.4 Ethnos und Ethe: Antiochos IV. 2.1.5 Ergebnis 2.2 Die Hasmonäer: Figurationen des autonomen Ethnos 2.2.1 Die eigene Sprache 2.2.2 Freiheit als Souveränität über das eigene Land 2.2.3 Zentralismus 2.2.4 Rituale 2.2.5 Geschichte 2.2.6 Feste 2.2.7 Alternativen 2.2.8 Ergebnis 2.3 Herodes: Das Ethnos als Teil des Imperium Romanum 2.3.1 Herodes und die Diaspora 2.3.2 Herodes und die judäischen Sondergruppen 2.3.3 Herodes und die Ethe 2.3.4 Historiographie und Freiheit 2.3.5 Ergebnis 2.4 Fazit 3 Die politische Ordnung Judäas 3.1 Politische Ordnungskonzepte in vorhasmonäischer Zeit 3.2 Die Ausbildung der hasmonäischen Herrschaft 3.2.1 Das Hohepriestertum 175–160 v. Chr. 3.2.2 Judäische und seleukidische Hohepriester 3.2.3 Die Verbindung von politischer und religiöser Autorität 3.2.4 Ergebnis 3.3 Die Entstehung des hasmonäischen Königtums 3.3.1 Die politische Ordnung in der hasmonäischen Herrschaftsrepräsentation 3.3.2 Die Hasmonäer und das ›hellenistische Königtum‹ 3.3.3 Ergebnis 3.4 Alternative Figurationen zwischen Dyarchie und Monarchie 3.4.1 Judäische Polemik in paganen Texten? 3.4.2 Die Pharisäer 3.4.3 Melchizedek 3.4.4 Politische Übersetzungen? LXX Ezekiel und 1Esdras 3.4.5 Das Königtum in den Texten der Hasmonäerzeit 3.4.6 Priesterliche und königliche Heilsgestalten 3.4.7 Ergebnis 3.5 Pompeius und die Folgen der römischen Eroberung 3.5.1 Die Neuordnung 63 v. Chr. – Triumph der theokratischen Opposition? 3.5.2 Folgen der Neuordnung 3.5.3 Ergebnis 3.6 Das herodianische Königtum 3.6.1 Königtum und Priestertum 3.6.2 Königtum und Tyrannis 3.6.3 Das Königtum Davids als (Gegen-)Modell? 3.6.4 Ergebnis 3.7 Fazit 4 Genealogie, Herrschaft und Zugehörigkeit 4.1 Genealogie und Herrschaft 4.1.1 Die Legitimität des oniadischen Priestertums 4.1.2 Herkunft und Verdienst bei den Hasmonäern 4.1.3 Das seleukidische Königtum als Modell 4.1.4 Alternativen: Levis Priestertum 4.1.5 Hasmonäer und Oniaden 4.1.6 Entwicklungen im Schatten Roms 4.1.7 Ergebnis 4.2 Genealogie und Zugehörigkeit 4.2.1 Die Inkorporation von Nichtjudäern in das Ethnos 4.2.2 ›Zwangsbeschneidung‹ in der hasmonäischen Herrschaftsrepräsentation 4.2.3 Herkunft und Beschneidung in 1Makk 4.2.4 Zugehörigkeitskriterien in anderen Texten der Hasmonäerzeit 4.2.5 Hellenentum und πολιτεία als Modell? 4.2.6 Ergebnis 4.3 Fazit 5 Schluss Anhang 1: Caesar und der εθνάρχης τῶν Ἰουδαίων Anhang 2: Die ›Zadokiden‹ Anhang 3: Ἔθνος, λαός und δῆμος in den Makkabäerbüchern Verzeichnisse a) Abkürzungen: Quellen b) Abkürzungen: Literatur c) Quellenausgaben d) Bibliographie Register Moderne Autoren Namen und Sachen Quellen

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