Kategoriendeduktion in Der Klassischen Deutschen Philosophie
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Dieser Band versammelt Beitrage von namhaften Philosophinnen und Philosophen zu einem der zentralen Probleme der sog. klassischen deutschen Philosophie von Kant bis Hegel: Das Problem der Deduktion der Kategorien. Unter diesem Begriff versteht Kant zunachst die apriorische Rechtfertigung der objektiven Gultigkeit gewisser Grundbestimmungen unseres Denkens. Der Band liefert einen Einblick in die komplexe Entwicklung von Aneignung und produktiver Fortfuhrung dieses Problems zunachst vor allem durch die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, aber auch in den erkenntnistheoretischen Debatten der Gegenwart. Es zeigt sich vor allem die bleibende Relevanz jener Fragen, die sich im Anschluss an Kant stellten: Lassen sich die Grundbestimmungen des Denkens genetisch aus der Grundstruktur des Selbstbewusstseins entwickeln? Gibt es eine systematische Ordnung der Kategorien? Ist eine Entwicklung der Kategorien aus der trennenden Gegenuberstellung von Denken und Sein uberhaupt moglich? Rainer Schäfer: Vorwort Inhaltsverzeichnis Elena Ficara: Was ist die transzendentale Deduktion der Kategorien? I. Die Idee der Kantischen Deduktion II. Die Idee der Hegelschen Deduktion 1. Hegel über die Idee der Kantischen Deduktion 2. Die Idee der Hegelschen Deduktion III. Schlussbemerkungen Klaus Düsing: Gibt es eine Kantische Kategorienentwicklung aus der Einheit des ‚Ich denke‘? I. Einfache Bestimmungen des ‚Ich denke‘ als Grundlage für Urteilsformen und Kategorien II. Das ‚Ich denke‘, bestimmt durch reine Kategorien III. Skizze eines genetischen Aufweisesontologischer Grundbestimmungenaus der Einheit des ‚Ich denke‘ Reinhard Hiltscher: Funktionale Reflexivität, Apperzeption und Selbstbewusstsein in Kants Transzendentaler Deduktion der Kategorien I. Apperzeption als Selbstbewusstsein. Das konkrete Subjekt, das als das erkennende Subjekt fungiert 1. Das bewusstseinstheoretische Argument 2. Die Funktionalität ‚des erkennenden Subjekts‘ 3. Parasitäre Prinzipiation im Wahrnehmungsurteil II. Apperzeption als funktionale Reflexivität 1. Das „Vermögen“ der Apperzeption als ursprüngliche Reflexivität des reinen Denkens 2. Der elementare Urteilstheoretische Sinn der Apperzeption 3. Funktionale Reflexivität qua Apperzeption als Garantin der Regelkonstanz von Begriffen 4. Das ‚Ich‘ als Vorstellung der Differenz zwischen ursprünglich synthetischer Einheit der Apperzeption und ihren einzelnen Instantiierungen 5. Transzendentales Selbstbewusstsein und funktionale Reflexivität Nicolas Bickmann: Kategoriendeduktion bei Fichte.Zu den ersten drei Grundsätzen der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre I. Deduktion durch Abstraktion: Die Kategorien der Realität und der Negation II. Deduktion durch Limitation III. Die methodische Bedeutung der drei Grundsätze Gaetano Basileo: Die Geschichte des Selbstbewusstseins in der Phänomenologie des Geistes von 1807 als Deduktion des Begriffs der Wissenschaft? I. Idealistische Geschichte des Selbstbewusstseins in Hegels ‚Phänomenologie‘ von 1807 II. Absolutes Wissen und Phänomenologie des Geistes III. Gestaltenfolge, Geschichte des Selbstbewusstseins und Kategorien der Logik IV. Schluss Markus Gabriel: Hegels Kategorienkritik I. Das Kategorienproblem II. Hegels Kategorienkritik III. Der Begriff des Begriffs und der logische Raum Lars Heckenroth: Methodische Dimensionen des Anfangs von Hegels Logik Vorbemerkungen I. Die Negation der Negation II. Die Kategorien der Reflexionslogik als methodische Dimensionen des Anfangs der Logik III. Die ‚Wissenschaft der Logik‘ als spekulative Kategoriendeduktion Klaus Erich Kaehler: ‚Transzendentale Deduktion der Kategorien‘: Kant und Hegel I. Kant: Zur systematischen Bedeutung der transzendentalen Deduktion II. Hegel: Begründung, Kritik und Aufhebung des transzendentalen Wissens in der Wirklichkeit des Geistes 1. Bewusstsein und erscheinendes Wissen 2. Spekulative Begründung des transzendentalen Wissens 3. Begründung als Kritik 4. Aufhebung als Transformation 5. Ausblick Wilhelm Metz: Der Streit um das ‚Subjekt‘. Luhmann versus Kant I. ‚Der Verstand schreibt der Natur das Gesetz vor‘ II. Das ‚transzendentale Subjekt‘ bei Kant III. Luhmanns Verabschiedung der Subjekt-Philosophie ins alteuropäische Denken Literatur Autorinnen und Autoren Perosnenregister
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