Die Entwicklung der gewerblichen Frauenarbeit im Kriege: (Sonderabdruck aus Schmollers Jahrbuch, 44. Jg.)
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In der Gleichstellung von Mann und Frau fand Marie-Elisabeth Lüders zweifellos ihr Lebensthema. In diesem Aufsatz aus dem Jahre 1920, der zuvor in Schmollers Jahrbuch erschien, setzt sie sich mit der Frauenarbeit während des Krieges auseinander. Hatte die Anzahl an erwerbstätigen Frauen im Zuge der Industrialisierung ohnehin schon zugenommen, so erhöhte sich diese Zahl durch den Krieg nochmals erheblich. Dabei mussten die Frauen mangels Ausbildung oftmals Hilfsarbeiten verrichten und wurden nur geringfügig entlohnt. Sehr akribisch untersucht Lüders in der vorliegenden Arbeit die Veränderungen der Frauenarbeit in dieser Zeit und scheut sich nicht, Fehlentwicklungen aufzuzeigen, etwa bei den zuständigen staatlichen Behörden oder der Wohnungsfrage.
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