GERMAN

Die relative Gesellschafterstellung im GmbH-Recht: Ein Beitrag zur Rechtssicherheit

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2023
ISBN
9783428586363, 9783428186365
DOI
10.3790/978-3-428-58636-3
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (3897652 bytes)
Series
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht; 210
Edition
1
Pages
326\327
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 06:40:12

Description

Seit 2008 besteht die relative Gesellschafterstellung im GmbH-Recht in § 16 Abs. 1 Satz 1 GmbHG. Die Norm hat für die Innenverfassung der GmbH grundlegende Bedeutung. Sie allein bestimmt, wer mitgliedschaftliche Rechte ausüben darf. Egal ob bei Geschäftsführerbestellungen, Gewinnausschüttungen, Satzungsänderungen oder anderen Beschlüssen ist stets der Inhalt der Gesellschafterliste entscheidend. Beteiligen sich Nichtlistengesellschafter, droht die Beschlussnichtigkeit. Die hohe praktische Relevanz der Vorschrift zeigt sich an der zunehmenden Zahl ober- und höchstgerichtlicher Entscheidungen. Miller zeichnet die historischen Hintergründe seit Mitte des 19. Jahrhunderts nach, ordnet die Vorschrift dogmatisch ein, beschreibt deren Wirkungen und sortiert unter sorgfältiger Analyse der Meinungsvielfalt die Grenzen der relativen Gesellschafterstellung. Dabei wird die fast einhellig akzeptierte Grenze der »Zurechnung« erstmals ausführlich teleologisch hinterfragt. Die Arbeit präsentiert insgesamt eine rechtssichere Lesart der Regelung.»The Relative Position of Shareholders in GmbH Law. A Contribution to Legal Certainty»: Since 2008, the relative position of shareholders in GmbH law has existed in § 16 Para. 1 Sentence 1 GmbHG. This regulation is of fundamental importance for the internal constitution of the GmbH. Miller traces the historical background since the middle of the 19th century, dogmatically classifies the regulation, describes its effects and develops the limits of the relative position of sharholders in a legally secure reading. In doing so, the almost unanimously accepted limit of ›attribution‹ is teleologically questioned in detail for the first time.

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