Die "Germania generalis" des Conrad Celtis: Studien mit Edition, Übersetzung und Kommentar
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This is the first edition of Conrad Celtis' (1459-1508) »Germania generalis« to appear with translation and a critical commentary. The text is important for the major import it had on the discourse about the German nation and the attempt to define that concept in historical and geographic terms. The first part reviews the forms in which the text has been handed down and studies the history and transmission of the extant versions, thus preparing the way for the presentation of the present edition proper. The second part is largely made up of studies on Celtis' conception of Germany, exploring the sources of this central topic in Celtis' oeuvre and highlighting its crucial aspects with a detailed interpretation of »Germania generalis« itself. Vorwort Inhaltsverzeichnis Anmerkungen zur Zitierweise und Abkürzungsverzeichnis ERSTER TEIL: Edition der »Germania generalis« des Conrad Celtis mit Übersetzung, Kommentar sowie Studien zu Text- und Überlieferungsgeschichte 1. Editionsgeschichte der »Germania generalis« und Begründung einer Neuedition 2. Die Überlieferung 2.1. Vorbemerkungen 2.2. Beschreibung der Drucküberlieferung 2.3. Die handschriftliche Überlieferung 2.4. Literatur zur Druckbibliographie 3. Die »Germania generalis« in den von Conrad Celtis selbst herausgegebenen Drucken (A und B) 3.1. Vorbemerkung 3.2. »De situ et moribus Germaniae additiones« (A) 3.3. »Germania generalis« (B) 4. Textgeschichte der Überlieferung nach Celtis’ Tod 4.1. Feststellung der Abhängigkeitsverhältnisse 4.2. Stemma der Überlieferung 4.3. Exkurs: Die Änderungen des Textzeugen D 5. Überlieferungsgeschichte der »Germania generalis« nach Celtis’ Tod 5.1. Die »Germania generalis« im Verbund mit den Texten der Tacitus-Ausgabe 5.2. Die »Germania generalis« als selbständiger Text 5.3. Die handschriftliche Überlieferung 5.4. Charakteristik der Drucküberlieferung 6. Anmerkungen zu Sprache und Metrik 7. Vorbemerkungen zur Edition 7.1. Wahl der Leitüberlieferung und Editionsziel 7.2. Editionsgrundsätze 7.3. Anmerkungen zur Übersetzung 8. Edition der »Germania generalis« nach Textzeugen A und Übersetzung C. C. De situ et moribus Germanie additiones Des Conrad Celtis Nachträge über die Lage Deutschlands und seine Lebensart 9. Kommentar 9.1. Einleitende Bemerkungen 9.2. Grundlegende Literatur 9.3. Gliederung und Stellenkommentar der »Germania generalis« ZWEITER TEIL: Studien zur »Germania generalis« und zur Deutschlandkonzeption des Conrad Celtis Forschungsbericht und Ansatz der vorliegenden Studien I. Grundlagen für Celtis’ Projekt einer historisch-geographischen Deutschlandbeschreibung 1. Die Ursprünge von Celtis’ Interesse an Historiographie und Geographie im Ingolstädter Bildungsprogramm 1.1. Bildungsprogrammatische Grundlagen für Celtis’ Deutschlanddichtung 1.2. Vom Ingolstädter Bildungsprogramm zur »Germania generalis« 2. Modelle historisch-geographischer Landesbeschreibung – Flavio Biondos »Italia illustrata« und Enea Silvio Piccolominis Deutschlandbeschreibungen 2.1. Vorbemerkung: Historisch-geographische Landesbeschreibung als Forschungsaufgabe 2.2. Flavio Biondos »Italia illustrata« 2.3. Die Deutschlandbeschreibungen des Enea Silvio Piccolomini 2.4. Antike »auctoritas« und zeitgenössisches Wissen – Zur Erweiterung des Quellenkorpus im 15. Jahrhundert und dessen Bewertung 3. Vom Interesse an geographischer Literatur zur ersten eigenen Deutschlandbeschreibung in der »Norimberga« 3.1. Celtis’ Begegnung mit geographischen Texten der Antike bis zur Abfassung der »Germania generalis« 3.2. Die Mittlerfunktion der Schedeischen Weltchronik 3.3. Celtis’ erste Deutschlandbeschreibung: Die »Norimberga« von 1495 II. Die Deutschlandkonzeption der »Germania generalis« 1. Kosmogenese und nationaler Ursprung 1.1. Das erste Kapitel der »Germania generalis« im Kontext unterschiedlicher Gattungskonzepte 1.2. Weltschöpfung, »Germania« und »Germani« – Zur Nationalisierung universaler Ursprungsmythen 2. Von genealogischem Geschichtsverständnis zu ethnisch definiertem Raumbewußtsein 2.1. Herkunftsmythos und Indigenitätsanspruch 2.2. Indigenität als Konstituens deutscher humanistischer Geschichtsschreibung 3. Die drei geographischen Kapitel der »Germania generalis« 3.1. Wie beschreibt man Deutschland? – Zur unterschiedlichen Ausgangslage von Flavio Biondo und Conrad Celtis 3.2. Die Grenzen von Celtis’ »Germania« 3.3. Das Landesinnere der »Germania« – Die »silva Hercynia« als Lebensraum der einzelnen Volksstämme 3.4. Die Vier als Strukturzahl der »Germania« 4. Von der Barbarei zur Kultur 4.1. Die »Germania« als Kulturlandschaft 4.2. Aspekte einer kulturellen und zivilisatorischen Entwicklung der »Germania« 4.3. »Translatio imperii«, »Translatio studii« und kulturelle Entwicklung 4.4. Das Verhältnis zwischen der »Germania generalis« und der »Germania« des Tacitus III. Annäherung an die »Germania illustrata« 1. Die Beziehung zwischen Celtis’ Œuvre und der »Germania illustrata« 1.1. Die Funktion der »Germania generalis« in der Nürnberger »Amores«-Ausgabe von 1502 1.2. »Germania illustrata, quae in manibus est« – Inhaltliche und konzeptionelle Hinweise auf die »Germania illustrata« in Celtis’ Werk 2. Die »Germania illustrata« und die systematische Erforschung der »patria« 2.1. Applikation der Methode Flavio Biondos auf Celtis’ Plan der »Germania illustrata« 2.2. Die »Germania illustrata« als Gemeinschaftsaufgabe 2.3. Historisch-geographische Landesbeschreibung als Celtis’ Erbe – Ein Ausblick Abbildungsverzeichnis Literaturverzeichnis 1. Primärtexte in Editionen 2. Unedierte Primärtexte 3. Forschungsliteratur Register 1. Orts- und Namenregister der »Germania generalis« 2. Orts- und Namenregister (Gesamtregister)
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