Das Johannesevangelium
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Hartwig Thyen geht in seinem Kommentar zum Johannesevangelium weniger auf die Genese des Evangeliums und seine mutmaßlichen Quellen ein. Er interpretiert das vierte Evangelium vielmehr als hochpoetischen literarischen Text und untersucht das intertextuelle Spiel mit den drei synoptischen Vorgängern. Da er das Evangelium als literarisches Werk betrachtet, liefert sein Kommentar Vorschläge zu einer von vielen möglichen Lektüren des Johannesevangeliums. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung Literatur Der Prolog (1,1–18) Erster Teil: Das Buch des Zeugnisses (1,19–10,42) Erster Akt des historischen Dramas Jesu nach Johannes (1,19–2,22) Erste Szene: Erster Tag und erste μαρτυρία des Johannes (1,19–28) Zweite Szene: Zweiter Tag und zweite μαρτυρία des Johannes (1,29–34) Dritte Szene und dritter Tag: Erneute μαρτυρία des Johannes vor zweien seiner Jünger und deren ‚Nachfolge‘ Jesu (1,35–42) Vierte Szene, vierter Tag: Jesus beruft Philippus in seine Nachfolge, der dann Nathanael, 'den Israeliten, in dem kein Falsch ist‘, zu Jesus führt (1,43–51) Fünfte Szene: Das Weinwunder auf der Hochzeit zu Kana (2,1–11) Sechste Szene: Von Kana nach Kapharnaum (2,12) Siebte Szene: Zum Passafest ‚hinauf nach Jerusalem‘ (2,13–22) Zweiter Akt: Nikodemus, erneute μαρτυρία des Johannes, die Samaritanerin am Jakobsbrunnen und der βασιλιϰός aus Kapharnaum (2,23–4,54) Erste Szene: Nächtlicher Besuch des Pharisäers und ἅρχων τῶν Ίουδαίων Nikodemus (2,23–3,21) Zweite Szene: Erneute μαρτυρία des Täufers Johannes (3,22–36) Dritte Szene: Jesus und die samaritanische Frau am Jakobsbrunnen von Sychar (4,1–42) (1) Einleitung (4,1–3) (2) Das Gespräch Jesu mit der Samaritanerin am Jakobsbrunnen (4,4–26) (3) Jesus und seine Jünger (4,27–38) (4) Jesus und die Samaritaner aus Sychar (4,39–42) Vierte Szene: Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten in Kana (4,43–54) (1) Einleitung (4,43–46a) (2) Die Fernheilung des Sohnes des basilikov" (4,46b–54) Dritter Akt: Heilung eines Gelähmten in Jerusalem – Wunderbare Brotvermehrung in Galiläa – Erneute Reise nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (5,1–7,52) Erste Szene: Die Heilung des Gelähmten am Teich Bethesda in Jerusalem und ihre Folgen (5,1–47) (1) Das Zeichen der Heilung des Gelähmten (5,1–9a) (2) Der Geheilte und die Juden (5,9b-15) (3) Jesus verteidigt sich gegen die Anklagen der Juden (5,16–30) (4) Jesu Legitimation als der wahrhaftige Zeuge (5,31–40) (5) Jesus, der Angeklagte, wird zum Ankläger derer, die ihn anklagen (5,41–47) Zweite Szene: Wunderbare Brotvermehrung und nächtlicher Seewandel Jesu, Lebensbrotrede, Schisma unter den Jüngern und Bekenntnis des Petrus (6,1–71) (1) Die wunderbare Speisung am See (6,1–13) (2) Die Reaktion der Menge (6,14–15) (3) Die nächtliche Begegnung der allein gelassenen Jünger mit ihrem Herrn in der Mitte des Sees (6,16–21) (4) Die Volksmenge der Speisung sucht Jesus und findet ihn in Kapharnaum (6,22–40) (5) Jesus und die Juden (6,41–59) (6) Jesus und ‚viele seiner Jünger‘, die seine Rede gehört hatten (6,60–66) (7) Jesus, die Zwölf und des Petrus Bekenntnis (6,67–71) Dritte Szene: Jesu Auftritt beim Laubhüttenfest in Jerusalem (7,1–52) (1) Einleitung: Jesu Disput mit seinen ungläubigen Brüdern und sein ‚heimlicher‘ Weg hinauf zum Fest (7,1–13) (2) Jesu Lehren während des Laubhüttenfestes im Tempel (7,14–52) 7,14–31: Geteilte Meinungen unter den Festpilgern über Jesus und seine Lehre 7,32–52: Erneuter Konflikt mit den Hohenpriestern und Pharisäern Vierter Akt und Peripetie der dramatischen Historie Jesu nach Johannes (8,12–12,50) Erste Hälfte des vierten Aktes (8,12–10,42) Erste Szene: Fortsetzung der Auseinandersetzung mit den Pharisäern am Laubhüttenfest (8,12–59) (1) Ich bin das Licht der Welt (8,12–20) (2) Erneute Auseinandersetzung mit den Juden auf dem Laubhüttenfest (8,21–30) (3) Schroffe Auseinandersetzung mit Apostaten (8,31–59) Zweite Szene: Das Zeichen der Heilung eines Blindgeborenen (9,1–41) (1) Jesus trifft den Blindgeborenen und tut ihm die Augen auf (9,1–7) (2) Der Geheilte und seine Nachbarn (9,8–12) (3) ‚Verhör‘ des Eben-Noch-Blinden durch die Pharisäer (9,13–17) (4) Die Pharisäer verhören die Eltern des Wieder-Sehend- Gewordenen (9,18–23) (5) Erneutes Verhör und Ausstoßung des zuvor Blinden, der zum ‚Sehenden‘ geworden war (9,24–34) (6) Jesus und der zum Sehenden gewordene Blindgeborene (9,35–38) (7) Jesu resümierende Gerichtsrede gegen die Pharisäer (9,39–41) Dritte Szene: „Ich bin der gute Hirte“ (10,1–21) (1) Ein Gleichnis führt die Themen der folgenden Hirtenrede ein (10,1–6) (2) „Ich bin der gute Hirte“ (10,7–21) Vierte Szene: Jesu ‚Verhör‘ in der Halle Salomos während des Festes der Tempelweihe in Jerusalem (10,22–39) Fünfte Szene: Jesus begibt sich zurück an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte (10,40–42) Zweiter Teil: Das Buch der δόξα Jesu (11,1–21,25) Zweite Hälfte des vierten Aktes (11,1–12,50) Sechste Szene: Die bethanischen Geschwister Maria, Martha und Lazarus (11,1–12,11) (1) Krankheit und Tod des Lazarus (11,1–16) (2) Jesus im Gespräch mit Martha (11,17–27) (3) Jesus im Gespräch mit Maria und den jüdischen Trauergästen (11,28–37) (4) Die Erweckung des Lazarus (11,38–44) (5) Viele Juden glauben an Jesus, und das Synhedrium beschließt, ihn zu töten (11,45–57) (6) Jesu Salbung durch Maria (12,1–8) (7) Beschluß der Hohenpriester, auch Lazarus zu töten (12,9–11) Siebte Szene: Jesu königlicher Einzug in Jerusalem, sein letzter öffentlicher Aufruf und ein Epilog dieses vierten und zentralen Aktes (12,12–50) (1) Einzug in Jerusalem (12,12–19) (2) Jesu Antwort auf den Wunsch einiger Griechen, ihn kennenzulernen (12,20–36) (3) Epilog des Erzählers (12,37–43) (4) Aus dem Verborgenen erklingt Jesu Stimme (12,44–50) Fünfter Akt und esoterisches Zwischenspiel der dramatischen Historie Jesu nach Johannes: Der lange Abschied Jesu von seinen Jüngern (13,1–17,26) Erste Szene: Beim letzten Mahl mit seinen Jüngern wäscht Jesus ihnen die Füße (13,1–38) (1) Einleitung nicht nur dieser Szene, sondern des gesamten Aktes (13,1–4) (2) Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße (13,5–17) (3) Jesu absolutes †gwv e¢mi als Zentrum unserer Szene (3,18–20) (4) Das Mahl dauert an: Der Jünger, den Jesus liebte, zwischen Judas und Petrus (13,21–38) Zweite Szene: Jesu Abschied von seinen Jüngern (14,1–31) Dritte Szene: Jesus prädiziert sich selbst als der wahre Weinstock, nennt seinen Vater den Weingärtner und seine Jünger die frucht-tragenden Reben, die nur dann der Haß der Welt nicht verschlingen wird, wenn sie in ihm bleiben, wie er in ihnen (15,1–16,3) (1) Vom Bleiben (15,1–11) (2) Das neue Gebot (15,12–17) (3) Wie der Haß der Welt Jesus trifft, so wird er auch seine Freunde nicht verschonen (15,18–16,3) Vierte Szene: Jesu Abschied und neue Information über den verheißenen Parakleten (16,4–33) (1) Der Abschied und der kommende Paraklet (16,4–15) (2) Eine kleine Weile … und abermals eine kleine Weile. Der Abschluß der Abschiedsrede Jesu (16,16–33) Fünfte Szene: Jesu Gebet zum Vater (17,1–26) (1) Jesu Bitte um die wechselseitige Verherrlichung des Sohnes durch den Vater und des Vaters durch den Sohn und seine Offenbarung des göttlichen Namens (17,1–8) (2) Jesu Fürbitte um die Bewahrung seiner Jünger (17,9–19) (3) Jesus betet auch für die, die durch das Zeugnis seiner Jünger zu ihm kommen werden, und darum, daß die Seinen ‚Eines‘ sein möchten, so wie er und der Vater ‚Eines‘ sind (17,20–26) Sechster Akt: Jesu Gefangennahme. Er wird gefesselt zu Hannas geführt; während Hannas ihn drinnen befragt, verleugnet Petrus seinen Herrn draußen am Kohlenfeuer. Jesu Prozeß vor Pilatus, seine Kreuzigung und sein Begräbnis (18,1–19,40) Erste Szene: Jesu Gefangennahme (18,1–13a) Zweite Szene: Jesus vor Hannas, dem Schwiegervater des Kaiaphas; Petrus verleugnet ihn dreimal (18,13b–27) Dritte Szene: Jesus wird drinnen im Prätorium von Pilatus verhört, die Juden stehen draußen, um sich angesichts des bevorstehenden Passamahles und Passafestes nicht zu verunreinigen (18,28–19,16a) Vierte Szene: Jesu Kreuzigung, seine letzten Worte an seine Mutter und an den Jünger, den er liebte, und sein Sterben (19,16b–30) (1) Jesus trägt sein Kreuz selbst und wird in Golgotha gekreuzigt (19,16b–18) (2) Die Kreuzesinschrift: Jesus, der Nazoräer, der König der Juden (19,19–22) (3) Die Soldaten teilen Jesu Kleider unter sich (19,23–24) (4) Jesu letzte Worte an seine Mutter und an den Jünger, den er liebte (19,25–27) (5) Jesu letztes Wort: ‚Mich dürstet‘, sein Sterben und die Hingabe des Geistes (19,28–30) Fünfte Szene: Die Kreuzabnahme und die Bestattung Jesu (19,31–42) (1) Was noch am toten Jesus geschah, damit die Schrift erfüllt werde (19,31–37) (2) Jesu Begräbnis durch Joseph von Arimathaia und Nikodemus (19,38–42) Siebter und letzter Akt der dramatischen Historie Jesu: Jesu neue österliche Gegenwart (20,1–29) Erste Szene: Die Ereignisse am leeren Grab Jesu (20,1–18) (1) Früh am Ostermorgen, als es noch finster ist, besucht Maria von Magdala Jesu Grab (20,1–2) (2) Auf Marias Botschaft hin eilen Petrus und der Jünger, den Jesus liebte, zum Grab (20,3–10) (3) Maria ist zurückgekehrt und wird zur ersten Zeugin ihres auferstandenen Herrn (20,11–18) Zweite Szene: Der Auferstandene erscheint seinen Jüngern und am achten Tage darauf dem zweifelnden Thomas (20,19–29) (1) Jesus erscheint seinen Jüngern und sendet sie in die Welt, so wie sein Vater ihn gesandt hat. Dazu rüstet er sie aus mit dem Heiligen Geist und gibt ihnen die Vollmacht, Sünden zu vergeben oder zu behalten (20,19–23) (2) Jesus und Thomas (20,24–29) Der Epilog des Evangeliums (20,30–21,25) Erste Szene: Die neue Gegenwart des auferstandenen Jesus am See von Tiberias (21,1–14) Zweite Szene: Jesus befreit Petrus von dem Makel seines Verrats, bestellt ihn zum Hirten seiner Schafe und autorisiert das Evangelium seines geliebten Jüngers (21,15–25)
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