GERMAN

Das Recht auf Home-Office: Handlungsspielräume und Grenzen des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts für die digitalisierte Arbeitswelt 4.0

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2022
ISBN
9783428585373, 9783428185375
DOI
10.3790/978-3-428-58537-3
Language
german
Format
PDF
Filesize
6 MB (5781315 bytes)
Series
Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht; 369
Edition
1
Pages
468\468
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-13 18:30:11

Description

Das Home-Office ist für einen Großteil der Bevölkerung durch die Corona-Pandemie eine sehr reale Erfahrung geworden. Die Praxis zeigt, dass die rechtlichen Grundlagen jedoch noch wenig aufbereitet sind. Der Regelungsrahmen des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts erscheint daher für die Arbeitsvertragsparteien als eine Herausforderung, sodass dieser zu Beginn dargestellt wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rechtslage de lege lata, die schon in bestimmten Einzelfällen Anspruchskonzeptionen auf Home-Office bereithält. Gleichwohl plant das Bundesministerium für Arbeit und Soziales – weiterhin – einen Rechtsanspruch auf Home-Office. De lege ferenda muss dafür der unions- und verfassungsrechtliche Rahmen mit einbezogen werden. Ein an § 8 TzBfG orientierter Rechtsanspruch auf Home-Office entpuppt sich als für beide Arbeitsvertragsparteien sehr kompliziert und daher nur bedingt nützlich. Der Gesetzgeber sollte im Gegensatz dazu betriebliche und tarifvertragliche Regelungen fördern.Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Brüggehagen Promotionspreis 2022 für hervorragende wissenschaftliche Leistungen.»The Right to Work from Home. Scope of Action and Limits of Labor and Social Security Law for the Digitized World of Work 4.0«: This thesis first explores the framework of labor and social security law as well as existing claims to work from home de lege lata. Since the Federal Ministry of Labor and Social Affairs is - still - planning a legal claim to work from home, this is subjected to a critical examination de lege ferenda. A legal claim based on § 8 TzBfG turns out to be of limited use. Instead, the legislator should promote regulations based on social partnership.

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