Das Tarifvertragssystem zwischen Koalitionsmonopolismus und Koalitionspluralismus
Book information
Description
Der Autor befasst sich mit der Frage, ob und gegebenenfalls welche Vorgaben für die Strukturierung des Koalitionswesens im deutschen Recht bestehen. Ausgehend von einer durch Art. 9 Abs. 3 GG den Arbeitnehmern überlassenen Entscheidung, ob sie sich in einer einzigen und mächtigen Koalition oder in einer Vielzahl miteinander konkurrierender Koalitionen zusammenschließen wollen, analysiert Stefan Koop das Gesetzesrecht und das gesetzesvertretende Richterrecht. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass sich speziell in der Rechtsprechung zahlreiche Ansätze zur Förderung einer Monopolisierung finden.Diese Vorgaben überschreiten indessen den Spielraum, den der Verfassungsgeber zur Ausgestaltung der Koalitionsbetätigungsfreiheit eingeräumt hat. Im Rahmen der den Koalitionen durch Art. 9 Abs. 3 GG eingeräumten Befugnis zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen ihrer Mitglieder hat sich der Staat jeder Monopolisierungsförderung zu enthalten. Etwas anderes kann allein in den Gebieten gelten, in denen die Koalitionen als berufsständische Repräsentanten tätig werden.
Similar books
Aikido: The Peaceful Martial Art
2008 · AZW
Studies in Legal History: The Old English Penitentials and Anglo-Saxon Law
2015 · AZW3
Hitlers Pressechef : Otto Dietrich (1897-1952) - Eine Biografie
2012 · EPUB
Inspecteur Fabian Risk - 05 - 36 façons de tuer
2023 · EPUB
Der methodologische Status der Rationalitätsannahme in der Ökonomie
1995 · PDF
Simulationsbasierte Wirtschaftlichkeitsanalyse dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung
1998 · PDF
»Hauptstadtregion Stuttgart« - alte und neue Wege im Kommunalrecht: Historische Entwicklung der Stadt-Umland-Problematik in der Region Stuttgart und kritische Betrachtungen zum »Gesetz über die Stärkung der Zusammenarbeit in der Region Stuttgart«
1997 · PDF
Zur Notwendigkeit des strafrechtlichen Schutzes des Privatversicherungswesens durch Sondernormen: Zugleich ein Beitrag zur Auslegung der §§ 265 und 263 Abs. 3 S. 2 Nr. 5 StGB
2004 · PDF