GERMAN

Der Freikauf des Sklaven mit eigenem Geld – Redemptio suis nummis

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2013
ISBN
9783428539949, 9783428139941
DOI
10.3790/978-3-428-53994-9
Language
german
Format
PDF
Filesize
2 MB (2545660 bytes)
Series
Schriften zur Rechtsgeschichte; 161
Edition
1
Pages
382\382
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 01:06:14

Description

Die antike römische Gesellschaft zeichnet sich durch das Nebeneinander von Freien und Sklaven aus. Sklaven hatten seit alter Zeit die Chance, durch Freilassung die Freiheit zu erlangen. Gegenstand der Untersuchung ist eine Möglichkeit des Sklaven, auf eigene Initiative rasch und sicher frei zu werden: Er beauftragt eine dritte Person, ihn bei seinem Herrn zu kaufen und anschließend freizulassen. Seit der Regierungszeit der Kaiser Marc Aurel und Lucius Verus (2. Jh. n. Chr.) kann der Sklave, der abredewidrig nicht freigelassen wird, seine Freiheit sogar gerichtlich durchsetzen. Voraussetzung dieses klagbaren Anspruchs war, dass der Sklave den Freikaufpreis selbst aufbrachte, der Freikäufer mithin keinen finanziellen Aufwand hatte, und der Sklave das Vorliegen eines Freikaufs beweisen konnte.Genauer analysiert werden Voraussetzungen und Ablauf dieses Freikaufs des Sklaven mit eigenem Geld ($aredemptio suis nummis).$z Dabei werden die Zusammenhänge mit dem Sondergut des Sklaven ($apeculium)$z und dem Auftrag ($amandatum)$z besonders berücksichtigt. Anhand einer Untersuchung der Quellen kann u.a. gezeigt werden, dass anders als bisher angenommen der Sklave mit der $aredemptio suis nummis$z auch dann frei werden kann, wenn sein Herr nicht weiß, dass der Sklave auf diesem Wege die Freiheit erlangen möchte.

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