GERMAN

Zum Spannungsverhältnis von Kunstfreiheit und Urheberrecht: Die Bedeutung der Kunstfreiheit für die Beschränkungen des deutschen und europäischen Urheberrechts

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2023
ISBN
9783428586707, 9783428186709
DOI
10.3790/978-3-428-58670-7
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (4313145 bytes)
Series
Studien zu Eigentum und Urheberrecht; 2
Edition
1
Pages
376\376
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 02:56:48

Description

Künstlerische Erscheinungsformen wie der Remix, Mashups, Memes, GIFs oder Fan Art werfen die Frage nach einem angemessenen Interessenausgleich zwischen dem Urheber des Ausgangswerks und den nachschaffenden Künstlern auf. Diese Arbeit beleuchtet zunächst die Schrankenregelungen des deutschen und europäischen Urheberrechts, die zur Lösung des Konflikts bereitstehen. Insbesondere wird auch die Geeignetheit der Pasticheschranke zur Privilegierung künstlerischer Werknutzungen in Form des User Generated Content untersucht. Im Anschluss erfolgt eine Betrachtung der einschlägigen Grundrechtspositionen und dessen materiellem Gehalt, der sich aus dem Grundgesetz, der Grundrechtecharta und der EMRK ableiten lässt. Die Autorin konstatiert, dass die bestehenden Vorschriften nicht zu einem angemessenen Interessenausgleich führen und den grundrechtlichen Vorgaben widersprechen. Sie schlägt daher die Einführung einer neuen Schrankenregelung zugunsten künstlerisch-referenzieller Nutzungen vor.»On the Tense Relationship between Artistic Freedom and Copyright. The Significance of Artistic Freedom for the Limitations and Exceptions of German and European Copyright Law«: The study examines the limitations and exceptions of German and European copyright law that are available to resolve the tension between artistic freedom and copyright, as well as its background in terms of fundamental rights. The author states that the existing regulations do not lead to an appropriate balance of interests and contradict the fundamental rights requirements. Therefore, she proposes the introduction of an exception for artistic-referential uses.

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