Wissensdynamik in Communities: Sozialkapital und seine Wirkung auf die Lernfähigkeit sozialer Systeme
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Unter dem Label „Wissensgesellschaft“ werden ständig neue Anforderungen an Organisationen und insbesondere an deren Lernfähigkeit gestellt. Prominente Autorinnen und Autoren propagieren als Lösung sogenannte „Communities“, denen sie Gleichzeitigkeit individueller wie kollektiver Lernprozesse zutrauen. Paul Reinbacher rückt das positiv verzerrte Bild etwas zurecht: Abseits des Mainstream beobachtet er „Communities“ als emergente soziale Phänomene, die neben „Sinn“ auch „Gefühl“ als wesentliche Dimension ihrer Binnenstruktur anerkennen, d.h. neben Wissen und Normen auch Bestände an „Sozialkapital“ ausbilden. Er kommt zu dem Ergebnis dass die Koppelung dieser Dimensionen zumindest entlang dreier Linien (sachlich, sozial, zeitlich) differenziert sein kann und dass von dieser Beziehung zwischen Sozialkapital und Wissen auch der Grad sozialer Lernfähigkeit abhängt. Front Matter....Pages 1-16 Beobachten....Pages 17-40 Wissen....Pages 41-78 Fühlen....Pages 79-121 Lernen....Pages 123-167 Erleben....Pages 169-206 Beschreiben....Pages 207-240 Literatur....Pages 241-268
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