GERMAN

Die Konkurrenz zwischen dem Strafverfahren und dem anwaltsgerichtlichen Verfahren in gleicher Sache: als Beispiel für die Disziplinarverfahren der freien Berufe

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2005
ISBN
9783428516643, 9783428116645
DOI
10.3790/978-3-428-51664-3
Language
german
Format
PDF
Filesize
881 kB (902202 bytes)
Series
Schriften zum Strafrecht; 165
Edition
1
Pages
189\189
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 14:06:50

Description

Inwieweit konkurrieren anwaltsgerichtliche Verfahren und Strafverfahren in gleicher Sache miteinander?Tobias Wagner untersucht zum einen, welchem Verfahren grundsätzlich und im Einzelfall der Vorrang gewährt werden soll. Bei der Betrachtung der Teilüberschneidung von anwaltsgerichtlichem und Strafverfahren wird auch auf den Begriff der "einheitlichen Pflichtverletzung" des § 113 Abs. 1 BRAO eingegangen. Zum anderen prüft er, ob ein Nebeneinander von anwaltsgerichtlichem und Strafverfahren (verfassungs-)rechtlich möglich, aber auch praktisch sinnvoll ist. Dabei legt er dar, welche Wirkungen das Strafverfahren hinsichtlich Tatsachenfeststellungen und Urteil auf das anwaltsgerichtliche Verfahren auslöst und ob andere Verfahrensabschlüsse (z. B. § 153a StPO) gleiche Wirkung auslösen können.Aufgrund der Ähnlichkeit anderer berufsgerichtlicher Verfahrensvorschriften können die gefundenen Ergebnisse auch auf jene entsprechend angewendet werden.Ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Schmitz-Nüchterlein-Stiftung 2005.

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